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„Tag des Einbruchschutzes“ – So schützen Sie Ihr Zuhause

26. Oktober 2014

Heute findet bereits zum dritten Mal der Tag des Einbruchschutzes statt – passend zur Zeitumstellung unter dem Motto „Eine Stunde für mehr Sicherheit“. Ziel des heutigen Aktionstages der Polizei und Kooperationspartnern ist es, die Bevölkerung für die Thematik zu sensibilisieren, um die Einbruchszahlen langfristig zu senken. Wir verraten Ihnen, wie  Sie Ihr Zuhause bestmöglich vor ungebetenen Gästen schützen können.

Dass Einbruchschutz ein wichtiges Thema ist, zeigen schon allein die aktuellen Einbruchszahlen: Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik gab es 2013 deutschlandweit rund 150.000 Wohnungseinbrüche – 2007 waren es noch 110.000. Die heimtückischen Eindringlinge verursachten dabei einen Schaden von über 427 Millionen Euro.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass über ein Drittel aller Einbruchsversuche an sinnvoller Sicherungstechnik scheitern. Daher empfiehlt es sich, über den Einsatz geprüfter, einbruchhemmender Türen und Fenster nachzudenken. Alternativ können Sie etwa mit Kasten- und Querriegelschlössern beziehungsweise Sicherheitsfolien und abschließbaren Fenstergriffen nachrüsten.

Auch elektronische Maßnahmen sind sinnvoll

Taschenrechner auf Geldscheinen

Neben solchen mechanischen Maßnahmen stehen Ihnen für einen verbesserten Einbruchschutz auch verschiedene elektronische Schutzmöglichkeiten zur Wahl. Mit Alarmanlagen können Sie – je nach Ihrem individuellen Bedarf – einzelne Bereiche oder das gesamte Gebäude überwachen lassen.

Weitere Details zu den verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten für Haus und Wohnung finden Sie im CHECK24-Ratgeber zum Thema Einbruchschutz. Darin enthalten sind auch allgemeine Sicherheitstipps – zum Beispiel, wie Sie während Ihres Urlaubs mithilfe von Zeitschaltuhren Anwesenheit suggerieren können.

Mit einer Hausratversicherung vorsorgen

Tipp: Für den Fall, dass trotz aller Präventionsmaßnahmen bei Ihnen eingebrochen wird, tun Sie gut daran, über eine leistungsstarke Hausratversicherung zu verfügen. Diese erstattet Ihnen den Neuwert der entwendeten Gegenstände. Einige Versicherer übernehmen auch die Kosten für den Schlossaustausch und die Reparatur der entstandenen Gebäudeschäden.

(kro)

Falsche Angaben ohne Täuschungsabsicht: Versicherung muss zahlen

25. Oktober 2014

Eine Versicherung kann Leistungen nicht automatisch verweigern, wenn der Versicherte beim Antrag falsche Angaben gemacht hat. Beantwortet ein Antragsteller eine Frage ohne Täuschungsabsicht und aus Unkenntnis falsch, hat er Anspruch auf die Versicherungsleistungen. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden.

In dem verhandelten Fall hatte ein Mann eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen. Rund ein Monat vorher hatte sein damaliger Zahnarzt bei einer Routineuntersuchung eine Parodontose diagnostiziert. Kurz nach Vertragsabschluss erkrankte der Versicherte und musste sich mehrmals im Krankenhaus behandeln lassen. Die Kosten von rund 21.000 Euro für die stationäre Behandlung übernahm zunächst die Versicherung.

Versicherung sieht Täuschungsabsicht – das Gericht nicht

Zwei Jahre nach Vertragsabschluss riet ein neuer Zahnarzt zu einer Parodontose-Behandlung, der sich der Versicherte unterzog. Die Behandlungskosten machte er bei der Versicherung geltend. Um die Ansprüche zu prüfen, fragte die Gesellschaft beim ersten Zahnarzt nach. So erfuhr sie von der Parodontose-Diagnose kurz vor Vertragsabschluss.

Richterin mit Richterhammer

Urteil: Bei falschen Angaben im Antrag kann die Versicherung die Leistungen nicht automatisch verweigern.

Die Versicherung weigerte sich daraufhin zu zahlen. Zudem verlangte sie die gezahlten Kosten für die Krankenhausaufenthalte zurück und focht den Vertrag wegen arglistiger Täuschung an. Dagegen klagte der Versicherte. Er führte an, dass er wegen seiner Schwerhörigkeit von der Diagnose des Zahnarztes nichts mitbekommen habe. Sein Hörgerät habe er während der Behandlung wie gewohnt abgelegt.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied, dass der Versicherte Anspruch auf Versicherungsleistungen habe. Das Gericht ging davon aus, dass der Mann die Versicherungsgesellschaft nicht arglistig täuschen wollte.

Seine Vorerkrankung habe er nur aus Unkenntnis nicht angegeben. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts ist der Versicherungsvertrag damit gültig und die Anfechtung des Vertrags durch die Versicherung unwirksam.

(mst)

Die modernsten Bezahlmethoden der Gegenwart (Teil 4): Apple Pay

24. Oktober 2014

Seit dem 20. Oktober ist die Welt – oder um genau zu sein: vorerst nur die USA – um ein mobiles Bezahlsystem reicher. Der kalifornische Technikkonzern Apple ging mit Apple Pay an den Start. Anwender, die ihr iPhone 6 oder 6 Plus bereits als Geldbörsenersatz genutzt haben, zeigten sich begeistert.

Die Idee, mit dem Smartphone zu bezahlen, ist weder in Amerika noch in Deutschland neu. Mit Android-Geräten und Google Wallet ist dies schon seit Mai 2011 in den USA möglich. Neu ist hingegen, dass Apple das iPhone 6 und 6 Plus sowie die ab 2015 erhältliche Apple Watch mit NFC-Chips ausgestattet hat. NFC steht für Near Field Communication. Das ist eine auf Funk basierende Technologie, die den Datenaustausch zwischen Chip und Lesegerät ermöglicht. Da diese Chips in den alten iPhones fehlen, kann man in Shops oder Restaurants nur mit den neuen Apple-Geräten kontaktlos Bezahlen.

Apple Pay funktioniert allerdings nicht nur an der Kasse, sondern auch in Apps. Nicht möglich ist es allerdings, den Bezahldienst beim Online-Shopping als Zahlungsmethode zu nutzen. Ändert Apple das, vereint Apple Pay bald alle modernen Möglichkeiten der Zahlung – kontaktlos an der Kasse, als Bezahlmethode beim Online-Einkauf und in Apps – in einem Bezahldienst.

Wie funktioniert Apple Pay?

Um Apple Pay anwenden zu können, benötigt man eines dieser Geräte mit Betriebssystem iOS 8.1: iPhone 6, iPhone 6 Plus, Apple Watch, iPad Air 2 und iPad Mini 3. Mit den beiden Letzteren kann man Apple Pay allerdings nur innerhalb von Apps zum Bezahlen benutzen.

Vor dem ersten Einsatz des Bezahldienstes müssen Kunden ihre Kredit- und Debitkarten in der Passbook-App von Apple hinterlegen. Die erste Karte, die erfasst wird, wird von der App favorisiert. Soll eine andere Karte bevorzugt werden, kann man das in den Einstellungen ändern. Das Autorisieren der Karten für Apple Pay beginnt, nachdem die Kartendaten entweder händisch eingeben oder fotografiert wurden. Der Autorisierungsvorgang dauert nur wenige Minuten. Die Daten, also Namen und Nummern, werden weder von Apple gespeichert noch sind sie in der App sichtbar.

Um via Apple Pay bezahlen zu können, wird das iPhone an das Lesegerät gehalten. Es muss zuvor weder erweckt noch eine App aufgerufen werden. Einzig eine Karte muss ausgewählt und der Finger des Kartenbesitzers auf den Fingerabdrucksensor gelegt werden, damit der Kauf legitimiert werden kann. Ist die Transaktion abgeschlossen, wird das durch Vibrieren signalisiert. Für den gesamten Bezahlvorgang sind laut ersten Userberichten weniger als zehn Sekunden nötig. Auch innerhalb von Apps kann man Apple Pay als Zahlungsmethode auswählen. Die Identitätsprüfung erfolgt hier ebenfalls mittels Fingerabdruck.

 

Wo kann man mit dem iPhone einkaufen?

Die kontaktlose Zahlung mit Apple Pay kann bisher an 220.000 NFC-fähigen Kassen in den USA erfolgen. McDonald‘s und Starbucks, der Biosupermarkt Whole Foods und die Drogerie Walgreen zählen unter anderem zu den Akzeptanzstellen. Dennoch ist die Anzahl der Kassen, an denen das neue Bezahlsystem genutzt werden kann, sehr klein verglichen mit den rund acht Millionen Kassen, die es einer Schätzung von First Data zufolge, einem auf Bezahlsysteme spezialisierten Finanzdienstleister, im amerikanischen Einzelhandel gibt.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple Pay ab dem nächsten Jahr bei weitaus mehr Händlern zum Bezahlen genutzt werden kann. Denn ab 2015 haften Händler, die weiterhin alte, auf Magnetstreifen ausgerichtete Lesegeräte benutzten, selbst für Schäden in Betrugsfällen. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass viele Händler ihre alten Geräte durch moderne Nahfunk-Kartenleser ersetzen werden.

Doch selbst wenn die Zahl der Akzeptanzstellen ansteigt, ist ein flächendeckender Einsatz des neuen Bezahldiensts aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Das hängt damit zusammen, dass Apple Pay vorerst keine Firmenkreditkarten, Guthabenkarten oder eigene Karten von Einzelhändlern akzeptiert beziehungsweise einige Unternehmen, wie Wallmart, die größte Supermarktkette der USA, eigene Bezahlsysteme entwickeln.

Möglich ist das Einkaufen via Apple Pay allerdings mit Karten der sechs größten kreditkartenausgebenden Banken der USA. Dazu  zählen die Großbanken Bank of America, JP Morgan Chase, Citigroup und Wells Fargo. Zudem bestehen Kooperationen mit Visa, American Express und Mastercard. Für das kommende Jahr ist geplant, dass weitere 500 regionale und lokale Banken hinzukommen.

Wann Apple Pay in Deutschland starten soll, ist noch ungewiss. Erste Interessenten an einer Zusammenarbeit gibt es jedoch bereits. Der Deutsche Sparkassen und Giroverbund hat sich mit diesem Anliegen schon an Apple gewandt. Doch auch wenn man hierzulande wohl noch ein Weilchen auf Apple Pay verzichten muss, kann man dennoch mit Kreditkarte kontaktlos bezahlen oder mobile Payment nutzen. Mit einem Kreditkartenvergleich kann man schnell und unkompliziert herausfinden, mit welchen Kreditkarten man kontaktlos bezahlen kann.

Ist Apples neuer Bezahldienst sicher genug?

Apples Bezahldienst verfügt über hohe Sicherheitsstandards. Im Sicherheitschip “Secure Element” wird für jede in der Passbook-App hinterlegte Karte eine eineindeutige Device Account Number angelegt. Beim Bezahlen wird sie gemeinsam mit einem transaktionsspezifischen dynamisch erzeugten Code übertragen. Man nennt diesen Vorgang Tokenisierung. Die Kartendaten, also Namen und Nummer, werden durch dieses Verfahren nicht übermittelt. Da Apple eigenen Angaben zufolge keine Transaktionsdaten speichert, kann die Zahlung auch nicht zum Nutzer zurückverfolgt werden. Aus Sicherheitsgründen kann man den Bezahldienst auch nur dann verwenden, wenn das Gerät mit einer PIN gesichert ist.

(lsc)

Die modernsten Bezahlmethoden der Gegenwart (Teil 1): Kontaktlose Bezahlung
Die modernsten Bezahlmethoden der Gegenwart (Teil 2): Mobile Payment
Die modernsten Bezahlmethoden der Gegenwart (Teil 3): MasterPass Wallet, V.me und Krypotowährungen