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Adventskalender-Apps: Türchen öffnen auf dem Smartphone

28. November 2014

Der Countdown läuft: Noch vier Wochen, dann ist Heiligabend. Zeit für gemütliche Adventsstimmung, Plätzchen und Schnee. Meistens ist es jedoch so, dass uns die Weihnachtsplätzchen schon zu Nikolaus zum Hals raushängen, der Schnee frühestens im April kommt und die Adventszeit eher stressig als gemütlich ist. Als Gegenmittel haben wir für Sie in dieser Woche die besten Adventskalender-Apps für Ihr Smartphone oder Tablet herausgesucht. Wäre doch gelacht, wenn wir das mit der besinnlichen Weihnachtsstimmung bis Heiligabend nicht hinkriegen.

Auch am digitalen Adventskalender ist natürlich das Schöne, dass man nicht weiß, was drin ist. Trotzdem macht es mehr Spaß, Türchen zu öffnen, wenn der Kalender auch zur Zielgruppe passt. Denn Opa wird vom „magischen Feen Adventskalender“ garantiert nicht genauso begeistert sein, wie die Kleinen.

Für Kinder

Adventskalender-Apps fürs Smartphone

Advent 2.0: Adventskalender gibt’s auch für Ihr Smartphone.

Unser erster Kandidat ist der „Adventskalender mit Wichteln“. Dabei handelt es sich nicht bloß um einen schnöden Weihnachts-Countdown, sondern eher um ein interaktives Kinderbuch. Hinter jedem Türchen verbirgt sich eine hübsch animierte Episode aus der Wichtel-Welt. Die kleinen Videos im Comicstil erzählen eine spannende Weihnachtsgeschichte, die natürlich erst am 24. Dezember aufgelöst wird.

Statt Schokolade kriegen die kleinen Racker lustige Knobel-Spiele aufgetischt und wenn Papa und Mama 99 Cent investieren, gibt’s das Ganze sogar ohne die besinnlichen Werbebanner. Die App hat insgesamt sehr gute Bewertungen und ist sowohl für Android-Geräte als auch für iPhones und iPads verfügbar.

In beiden App-Stores finden sich zudem noch zahlreiche sehr simple Adventskalender für Kinder, die zum Beispiel Rezepte, lustige Bilder oder Soundclips hinter ihren Türchen versteckt haben. Da die meisten davon kostenlos sind, kann man hier einfach ein paar ausprobieren, bis man den Richtigen gefunden hat.

Für Erwachsene

Wer aus dem Wichtel-Alter raus ist, lässt sich oft nur noch von Adventskalendern locken, wenn dabei auch etwas herausspringt. Was früher Schokolade war, sind also heute Geld- oder Sachpreise. Das haben auch viele Unternehmen erkannt und locken mit Gewinnspiel-Adventskalendern.

Beim „Münchener Adventskalender“ hat man zum Beispiel die Möglichkeit, Preise im Gesamtwert von rund 5.000 Euro hinter den Türchen zu finden. Sehr praktisch ist, dass man jeden Tag per Push-Benachrichtigung daran erinnert wird, um den Tagesgewinn mitzuspielen.

Auch die Firma Ritzenhoff ist in Spendierlaune und verlost jeden Tag im Advent über die Android-App „Ritzenhoff Adventskalender“ ein Produkt aus dem eigenen Sortiment. Einfach täglich reinschauen, Name und E-Mail-Adresse eintragen und an der Verlosung teilnehmen.

Für Oma & Opa

Zu guter Letzt gibt’s auch noch zwei nette Adventskalender-Apps für die seriösere Fraktion. Denn nur weil man keine Lust auf hüpfende Weihnachtswichtel und quietschbunte Tannenbäume hat, heißt das nicht, dass Weihnachten dieses Jahr ausfallen muss. Die Android-App „Adventskalender 2014 Gedichte“ zum Beispiel hält 24 Weihnachtsgedichte berühmter Dichter wie Hermann Hesse oder Theodor Storm bereit. Statt Reizüberflutung gibt’s also “Die Weihnachtsmaus”, “Knecht Ruprecht” oder “Der Bratapfel”.

Kunstfreunden, oder solchen die es werden wollen, ist hingegen die App „Rembrandt Adventskalender 2014“ wärmstens zu empfehlen. Hinter jedem Türchen ist ein Gemälde oder Zeichnung des niederländischen Künstlers Rembrandt van Rijn versteckt. Dazu gibt es jeden Tag auch die passende Erläuterung sowie eine Frage aus dem „Rembrandt-Quiz“. Auch dieser Kalender kann kostenlos im Google Play Store heruntergeladen werden.

(dro)

Tankstellen-Kreditkarten: Vergleichen statt teure Gebühren zahlen – Mywire 2go Visa (Teil 2)

28. November 2014

Die Mywire 2go Visa ist eine Kreditkarte, die man unter anderem an der Tankstelle kaufen kann. Man erhält sie, ohne SCHUFA-Prüfung und ohne persönliche Daten anzugeben zu müssen. Dafür ist sie jedoch vergleichsweise teuer. Wir haben zusammengefasst, welche Gebühren ihre Besitzer bezahlen müssen – bzw. nicht zahlen müssten, hätten Sie zuvor einen Kreditkartenvergleich durchgeführt und sich für eine preiswertere Karte entschieden.

Im ersten Teil dieser Artikelreihe zu Tankstellen-Kreditkarten, der sich ausführlich mit dem Einsatzbereich der Mywire 2go Visa und der Anonymität ihres Besitzers beschäftigt, wurde bereits geschildert, dass man als Besitzer der Karte nur so lange keine vertraulichen Daten anzugeben braucht, bis das Guthaben, das man nach ihrem Kauf aufgeladen hat, verbraucht wurde. Wer sich für die Freischaltung der Karte zur Wiederaufladung entschließt, kann die Karte weiterhin nutzen – und zahlt für ihren Besitz und ihre Nutzung folgende Gebühren.

Gebühren für die Aufladung der Tankstellenkreditkarte

mit Kreditkarte zahlen

Das Bezahlen im Handel ist mit der Mywire 2go Visa
möglich, Bargeldabhebungen nicht!

Entschließt  man sich dazu, die Karte zur Wiederaufladung freizuschalten, kann sie danach auf mehrere Arten, z. B. Überweisung vom Bankkonto oder Bareinzahlung an den Aufladestationen, kostenpflichtig mit Guthaben befüllt werden. Dass für die Aufladung der Karte Gebühren anfallen, ist sehr unüblich. Während man beispielsweise die ADAC ClubmobilKarte kostenlos per Überweisung, Einzahlung und Dauerauftrag aufladen kann, werden dafür bei der Mywire-Karte folgende Gebühren verrechnet:
•    Aufladung per Überweisung: 1 Euro
•    Aufladung im Handel/Bargeldaufladung: vier Prozent (variabel) des aufgeladenen Geldbetrags
•    Aufladung per Sofortüberweisung: 1 Euro

Die Jahresgebühr

Ist die Karte zur Wiederaufladung freigeschalten, bezahlt man für sie eine Jahresgebühr von 9,95 Euro. Vor Ablauf der Jahresgültigkeit bekommt man automatisch eine neue Mywire 2go Visa zugeschickt. Die Jahresgebühr der Tankstellenkreditkarte erscheint auf den ersten Blick äußerst günstig.

Allerdings sollte man auch die Anschaffungskosten, also den Kartenpreis von 9,95 Euro, zu den Fixkosten zählen. Diese liegen dann bei circa 20 Euro. Die Prepaid-Kreditkarte Valovis Prepaid Mastercard Swing ist mit einer Jahresgebühr von 19,90 Euro beim selben Fixpreis. Die eben schon genannte ADAC-Karte ist mit 24 Euro Jahresgebühr für eine Prepaid-Kreditkarte ebenfalls günstig. Allerdings muss man ADAC-Mitglied sein und Mitgliedsbeitrag zahlen, somit erhöhen sich auch hier die Gesamtkosten.

Gebühren für bargeldloses Bezahlen

Im Normalfall ist das Bezahlen mit Prepaid-Kreditkarten im Inland und der Euro-Währungszone kostenlos. Das gilt auch für die Tankstellenkreditkarte. Gebühren werden allerdings für das Bezahlen in Fremdwährung innerhalb und außerhalb Europas fällig. Bezahlt man mit der Mywire-Karte keine Euro-Beträge muss man dafür 1,5 Prozent des Umsatzes begleichen. Bei der LBB Visa Prepaid beträgt das Auslandsentgelt nur ein Prozent des Kartenumsatzes − allerdings zahlt man jedoch auch eine höhere Jahresgebühr von 39 Euro.

Auf der Website der Mywire 2go Visa werden Bargeldabhebungen nicht thematisiert. Auf telefonische Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass dieser Service nicht zur Verfügung steht, weil die Karte  keine PIN besitzt. Zahlungen im Handel müssen per Unterschrift bestätigt werden. Zwar können Bargeldabhebung im In- und Ausland mit Prepaid-Kreditkarte teuer werden, aber dass mit der Mywire-Karte gar keine Bargeldabhebungen möglich sind, ist definitiv eine Schwachstelle dieser Karte. Bei der Payango CristalCard Prepaid belaufen sich die Kosten für die Bargeldabhebung auf zwei Prozent des Kartenumsatzes, wobei mindestens 2,50 Euro pro Abhebevorgang fällig werden.

Prepaid-Kreditkarten, was den Karteneinsatz betrifft, können teurer sein als Kreditkarten anderen Typs. Zu diesem Ergebnis kommt man, wenn man einen Kreditkartenvergleich durchführt. Auf diese Art und Weise kann man nämlich Debit-Kreditkarten wie die Cortal Consors Visa Classic finden, bei der Bargeldabhebungen und Bezahlungen weltweit kostenlos sind. Eine Jahresgebühr muss auch nicht bezahlt werden.

Auszahlung des Restguthabens möglich – aber nicht gratis

viele Kreditkarten

Ein Kreditkartenvergleich führt
auf einfachem Weg zur günstigen Kreditkarte.

Nicht bei allen Kartenanbietern ist es möglich, dass Guthaben, das auf die Prepaid-Kreditkarte geladen wurde, ausgezahlt wird. Die Mywire-Karte bietet dieses Service gegen eine Gebühr an: Die Auszahlung per Überweisung kostet 1 Euro, die Auszahlung per Kundenservice wird mit 2,50 Euro verrechnet.

Voraussetzung, um das Guthaben bekommen zu können, ist die Freischaltung zur Wiederaufladung. Bei der ADAC-Karte wird das vorhandene Guthaben ebenfalls gegen Gebühr auf das der Bank genannte Abrechnungs- bzw. Referenzkonto überwiesen.

Freiwillige Serviceleistungen sind nicht kostenfrei

Um zu wissen, wie viel Geld sich noch auf der Karte befindet, kann man sich als Besitzer einer freigeschalteten Mywire-Karte im Login-Bereich der Website des Anbieters einloggen und im Online-Konto jede Buchung und das Guthaben überprüfen. Das ist kostenlos.

Will man das Guthaben aber per SMS abfragen, zahlt man dafür 0,14 Cent pro Abfrage zuzüglich der Kosten, die vom Mobilfunkanbieter für das Versenden einer SMS anfallen. Will man Einzahlungsbenachrichtigungen erhalten, muss man dafür 0,25 Euro pro Monat bezahlen. Ob man diese Services in Anspruch nehmen möchte, kann man nach der Registrierung entscheiden. Die Deaktivierung kann online erfolgen.

Gesamtfazit: Die Tankstellenkreditkarte ist weniger leistungsfähig und teurer als andere Kreditkarten

Wenn man keine Kreditkarte besitzt, aber dennoch zeitnah etwas mit einer solchen kaufen muss, ist die Mywire 2go Visa eine gute Lösung. Will man jedoch eine vollwertige, leistungsfähige und günstige Kreditkarte, ist sie nicht zu empfehlen. Denn wenn man sich umfassend über die Tankstellen-Karte informiert, merkt man, dass es ein paar negative Punkte gibt:
1)    Die Anonymität der Karte verfällt, wenn das Erstguthaben aufgebraucht ist.
2)    Bargeldabhebungen sind NICHT möglich.
3)    Für das Aufladen von Guthaben auf die Prepaid-Kreditkarte muss man Gebühren bezahlen – das ist unüblich.

All das sind Informationen, die wichtig sind und die Kaufentscheidung beeinflussen können. Deshalb sollte man sich immer zuvor über die Kreditkarte informieren, die man haben möchte. Auch ein Kreditkartenvergleich kann hilfreich sein, um die beste Kreditkarte für sich zu finden bzw. um zu erfahren, welche Gebühren vergleichsweise hoch oder niedrig ausfallen.

Als Schlussfazit kann man demnach festhalten: Wer ohne sich zu informieren, in die Tankstelle spaziert und sich eine Kreditkarte kauft, erhöht die Wahrscheinlichkeit, unangenehme Überraschungen zu erleben.

(* Alle Gebühren wurden den Angaben auf der offiziellen Homepage der Mywire 2go Visa entnommen. Stand: 27.11.2014)

(lsc)

Artikelreihe:

Kreditkarten an der Tankstelle kaufen: Mywire 2go Visa – Was Sie VOR dem Kauf wissen sollten (Teil 1)

Urteil: Apfelernte in Nachbars Garten ist kein Arbeitsunfall

27. November 2014

Die freiwillige Pflege eines an ein Betriebsgelände angrenzenden Grundstücks ist nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Auch dann nicht, wenn die freiwilligen Gärtnerarbeiten während der Dienstzeit erfolgen. Das hat das Sozialgericht (SG) Heilbronn kürzlich entschieden. Firmeninhaber, die meinen, ein verwildertes Nachbargrundstück würde ihre Kunden abschrecken und die Seriosität des Unternehmens gefährden, handeln auf eigenes Risiko.

Im konkreten Fall ging es um ein mittelständisches Unternehmens in der Nähe von Schwäbisch Hall. Zwischen dem eingezäunten Firmengelände und einer angrenzenden Straße verläuft ein Grünstreifen, auf dem mehrere Apfelbäume gedeihen. Die Grünfläche ist Eigentum des Landkreises Hohenlohekreis. Da nach Ansicht des Geschäftsführers die zuständigen Behörden die Pflege der Bäume und Wiese kläglich vernachlässigten, nahm er die Sache selbst in die Hand. Das Erscheinungsbild seiner Firma würde durch das ungepflegte Grundstück beeinträchtigt, befand der Geschäftsführer.

Gesetzliche Unfallversicherung gilt nicht während der Freizeit

So mähten die Mitarbeiter seines Unternehmers regelmäßig den Rasen auf dem Grünstreifen. Er selbst erntete die Äpfel und verkaufte sie sogar. Als der Firmenchef im September 2012 mit einer Hakenstange die Früchte von Baum schüttelte, zog er sich einen Bänderriss an der Schulter zu und musste operiert werden. Da er bis heute an den Folgeschäden der Verletzung leidet, verlangte er Leistungen von seiner Berufsgenossenschaft. Diese lehnte die Anerkennung als Arbeitsunfall jedoch ab.

Apfelschütteln sei keine unfallversicherte Beschäftigung, argumentierte die Berufsgenossenschaft. Dies wurde nun vom SG Heilbronn bestätigt. Nach Ansicht der Richter habe die Pflege und Apfelernte nicht dazu gedient, das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Heruntergefallene Äpfel würden von Kunden nicht als störend empfunden. Dass der Unternehmer die Früchte sogar privat verkauft habe, unterstreiche zudem, dass die Erntetätigkeit der Freizeit zuzuordnen sei. Deshalb wurde der Unfall auch zu Recht nicht als Arbeitsunfall anerkannt und Leistungen verweigert.

Private Unfallversicherung deckt Freizeitunfälle

Der Firmenchef wollte für sein Unternehmen das beste und zugleich ein wenig Geld verdienen.  Nun muss er mit den körperlichen und finanziellen Folgen seines Unfalls alleine fertig werden. In solchen Fällen ist es hilfreich, eine private Unfallversicherung abgeschlossen zu haben. Auch eine Rechtsschutzversicherung hätte hier nützlich sein können, da sie im Versicherungsfall sämtliche Gerichtskosten übernimmt. Der große Vorteil eines privaten Unfallschutzes liegt darin, dass er sowohl Berufs- als auch Freizeitunfälle abdeckt.

Hätte der Kläger eine private Unfall-Police abgeschlossen, würde die Versicherung abhängig von der vereinbarten Versicherungssumme und Gliedertaxe eine Kapitalzahlung leisten. Eine Unfallrente, wenn im Versicherungsschutz enthalten, erhalten Versicherungsnehmer, wenn ein Invaliditätsgrad von 50 Prozent vorliegt. Gerade für Selbstständige, Freiberufler, Studenten, sowie Hausfrauen und -männer ist eine private Unfallversicherung zu empfehlen.

Diese Personengruppen sind nämlich nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Doch auch für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer ist die Versicherung sinnvoll, da die meisten Unfälle während der Freizeit und im Haushalt passieren.

(mtr)