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Zappenduster: Was tun, wenn der Stromanbieter abschaltet?

23. April 2014

Es ist das Horrorszenario eines jeden Stromkunden: Einmal die Rechnung nicht gezahlt und schon sitzt man im Dunkeln. Doch die Panik muss nicht sein. In Deutschland kommt es zwar tatsächlich in den vergangenen Jahren immer häufiger zu Stromabschaltungen in säumigen Haushalten, wie eine aktuelle Statistik des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt. Doch bis zum Abdrehen der elektrischen Energie dauert es mindestens einige Wochen. Zeit, in der die Kunden reagieren können – und auch sollten.

In Deutschland hat der Gesetzgeber geregelt, dass die Stromversorgung gesichert sein muss. Deshalb kann ein Stromanbieter auch nicht einfach die Stromversorgung abschalten, nur, weil ein monatlicher Abschlag zu spät bezahlt wird. Dennoch gilt: die Rechnung sollte zeitnah beglichen werden, wie bei anderen Verträgen auch.

Mahnung und Ankündigung

Bleiben eine oder gleich mehrere Zahlungen in Folge aus, darf der Stromanbieter zunächst mahnen. Wächst der Schuldenberg des Kunden auf mehr als hundert Euro an, ohne dass er sich gerührt hat, kann der Stromanbieter in Erwägung ziehen, die Versorgung einzustellen. Doch auch dieser Schritt muss mindestens vier Wochen zuvor erstmalig angekündigt werden. Mindestens drei Tage vor der endgültigen Sperre muss der Stromanbieter seinen Kunden nochmalig davon in Kenntnis setzen.

Nicht Abwarten und Tee trinken

Es vergeht somit einige Zeit, bis der Strom tatsächlich abgedreht wird. Doch diese Zeit sollte nicht tatenlos abgewartet werden. Denn ist der Strom erst einmal weg, drohen neue Kosten – sowohl für die Abschaltung vom Netz, als auch die Maßnahme, die Sperre wieder rückgängig zu machen. Es wird also noch teurer – von den Mahngebühren ganz abgesehen.

Wer wirklich nicht mehr weiß, wie er die Stromrechnung bezahlen soll, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Es gibt viele Möglichkeiten, die Schulden abzutragen. Sowohl die Sozialämter als auch zahlreiche Wohlfahrtsverbände helfen in vielen Fällen mit finanziellen Überbrückungsdarlehen weiter. Des Weiteren sind viele Stromanbieter bereit, die Schulden über Ratenzahlungen abzutragen. Am besten sollten Betroffene einfach bei den entsprechenden Stellen nachfragen.

Stromkosten sparen

Wer schnellstmöglich seine Stromkosten reduzieren möchte, um nicht mehr so viel zahlen zu müssen, kann natürlich zunächst direkt beim Verbrauchsverhalten ansetzen. Natürlich können es sich viele Haushalte nicht leisten, alte Geräte, wie die Waschmaschine oder den Gefrierschrank gegen neue, sparsamere Modelle auszutauschen. Da hilft also nur noch: Abschalten, wo es geht. Es gibt inzwischen zahlreiche Tipps zum Stromsparen – auch bei CHECK24.

Eine weitere Sparmöglichkeit bietet schlussendlich der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter. Machen Sie einfach den Stromvergleich und sehen Sie, wie viel Geld sie im Jahr sparen können.

(rfi)

EU-Parlamentarier segnen eCall ab

23. April 2014

Die EU-Parlamentarier in Straßburg haben den eCall-Sack am Dienstag vergangener Woche zugemacht und den verbindlichen Einbau des automatischen Notrufsystems in allen Neuwagen ab Oktober 2015 beschlossen. Das Ob stand eigentlich nicht mehr zur Debatte, dazu waren die Signale in den vergangenen Monaten zu eindeutig. Lediglich beim Wie gab es noch Klärungsbedarf.

Unfall mit zwei Autos

Automatischer Notruf nach schwerem Unfall – eCall

Die Abgeordneten der EU-Mitgliedstaaten sprachen sich für einheitliche Standards und eine Zertifizierung für die Notrufgeräte aus. Nun geht der Spielball an die einzelnen Staaten zurück. Auf nationaler Ebene muss dafür gesorgt werden, dass

  • die entsprechende Infrastruktur für eCall geschaffen wird
  • der Dienst allen Fahrern kostenlos zur Verfügung gestellt wird
  • die Autobauer entsprechende Geräte in ihre Neuwagen einbauen

eCall-Boxen kosten Autobauer je rund 100 Euro

Die Blackbox im Auto wird die Automobilhersteller Medienberichten zufolge rund 100 Euro kosten. Das Thema Datenschutz beschäftigte die EU-Parlamentarier bis zuletzt. Wie viele und vor allem  welche konkreten Informationen brauchen die Retter künftig? In Straßburg sprachen sich die Volksvertreter für eine Minimallösung aus. Künftig sollen den Leitstellen nach einem Verkehrsunfall per eCall lediglich diese Daten übermittelt werden:

  • Fahrzeugtyp
  • Position
  • Fahrtrichtung
  • Treibstoffart
  • Unfallzeitpunkt
  • Anzahl der angelegten Sicherheitsgurte

Automatischer Notruf soll nur nach einem Autounfall Daten senden

Alarm schlagen soll das automatische Notrufsystem auch nur im Notfall – etwa wenn Airbags ausgelöst wurden. Damit wollen die Abgeordneten verhindern, dass Unbefugte – beispielsweise die Autohersteller oder Kfz-Versicherungen – permanent auf die Fahrzeugdaten zugreifen können und sie für ihre Zwecke und im Zweifel gegen den Verbraucher oder zumindest zu seinem Missfallen verwenden.

Neben Pkw soll eCall künftig auch in landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, Lieferwagen und Motorrädern verbaut werden. Lkw sind davon ausgenommen. Hintergrund der Einführung des automatischen Notrufsystems ist das Kalkül, die Zahl der Unfalltoten deutlich zu reduzieren.

Angepeilt wird eine Halbierung der 2012 rund 28.000 Verkehrstoten innerhalb der EU bis zum Jahr 2025. Dies soll vor allem durch die mit eCall erreichbare starke Verkürzung der Zeitspanne zwischen Unfall und Rettungsmaßnahmen möglich werden. Denn bei einem schweren Verkehrsunfall sendet das System in Zukunft die notwendigen Daten via Funk automatisch an eine Leitstelle, deren Mitarbeiter sogleich  Hilfsmaßnahmen einleiten und koordinieren.

Viele Automobilhersteller bieten bereits heute eigene Notrufsysteme an

Für Modelle zahlreicher Automarken bieten die Autobauer den Kunden vergleichbare Systeme bereits aktuell als Fahrzeugausstattung an. Dazu gehören laut einem Onlinebericht der Süddeutschen Zeitung etwa die deutschen Autohersteller BMW und Mercedes, aber auch Ford, Volvo, Peugeot, Citroën, und General Motors (GM) haben eigene Notrufsysteme im Programm.

Meist sind diese bisher standardmäßig jedoch nur in den Top-Modelllinien verbaut – und ansonsten nur gegen Aufpreis als Sonderzubehör zu bekommen. Zudem kann das Notrufsystem in den meisten Fällen auch als Pannenservice genutzt werden und dient als Peilsender im Fall eines Autodiebstahls.

Bei Volvo kann sogar per Fernzugriff der Motor des Wagens abgeschaltet werden. Bei Modellen aus dem Hause GM lässt sich der Dienst auch für „Sesam öffne dich“ einsetzen: Hat sich der Fahrer ausgesperrt, kann er eine Hotline anrufen – deren Mitarbeiter öffnen die Autotüren aus der Ferne.

(srh)

Sizilien – die Insel der Gegensätze und der Vielfalt

23. April 2014

Italienische Küche mit arabischem und afrikanischem Flair, ein rauchender Vulkan, üppige Vegetation und der Einfluss aller großen historischen Kulturen des Mittelmeerraums – von den Phöniziern über die Römer bis hin zu den Arabern. Sizilien ist nicht nur die größte, sondern auch eine der geschichtsträchtigsten und vielseitigsten Inseln im Mittelmeer. „Welch klare Luft und herrlich blühende Landschaften“ schrieb Goethe einst begeistert.

Bei einem Urlaub auf Sizilien können Sie in die Fußstapfen des Dichters treten und sich von der Insel begeistern lassen. Der italienische Schmelztiegel mit phönizischer, arabischer, normannischer und griechischer Vergangenheit bietet etwas für jeden Geschmack – im wahrsten Sinne des Wortes.

Süße Ravioli, Averna und die Schätze des Meeres

Bucht auf Sizilien Tonnara di Scopello an der Nordküste ist
eine der schönsten Buchten Siziliens.

Egal, ob Urlauber die gesamte Insel oder nur einen Teil erkunden wollen, die Märkte sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier bieten Verkäufer alle Schätze an, die Erde und Wasser hier hervorbringen – und das meist auf überaus temperamentvolle und unterhaltsame Art und Weise. Neben Klassikern wie Oliven und Tomaten gilt insbesondere der Schwertfisch als Spezialität der Insel.

Die sizilianische Küche ist dabei eindeutig italienisch, aber genauso deutlich von den Zutaten und Aromen arabischer und afrikanischer Rezepte beeinflusst. Wenn Reisenden der Geruch von Spezialitäten wie Caponata – also in Tomaten gekochten, kalt servierten Auberginen, mit Pinienkernen gebackenen Sardinen oder den süßen Ravioli Casssattelle in die Nase steigt, sollten sie sich am besten direkt in einer traditionellen Trattoria den Geschmack der Insel auf der Zunge zergehen lassen.

Wer nach Caltanissetta im Zentrum reist, hat zudem die Möglichkeit ein ideales Mitbringsel direkt an seinem Ursprungsort zu erstehen: Hier erfand der Kapuzinermönch Fra Giovinnai einst den Averna, den beliebten Likör, der seit 1868 nach einem Geheimrezept aus den Schalen von Zitrusfrüchten und Kräutern in Cassattelle hergestellt wird.

Üppige Natur, karge Bergwelten und malerische Strände

Quickinfos Sizilien

Flugdauer ca. 2,5 Stunden
Kosten 1 Woche ab ca. 300 Euro/ Person
Beste Reisezeit März – Oktober
Verkehrsmittel Bus, Mietwagen Sizilien
Währung Euro
Einreisedokument gültiger Personalausweis
Landessprache Italienisch

Auf Sizilien wachsen mit mehr als 3.000 Arten so viele Pflanzen wie auf keiner anderen Mittelmeerinsel. Während der Osten der Insel von Blumenfeldern, Zitrusfrüchten und insgesamt üppiger Vegetation geprägt ist, zeichnet sich das Zentrum des Eilands durch eine karge, aber nicht minder schöne Landschaft aus. Hier ticken die Uhren noch etwas langsamer, Kühe und Esel wandern durch Olivenhaine und die vielen Berge und Hügel bieten einen Panoramablick über die Insel – je nachdem wo Reisende sich befinden, schließt dieser auch den Ätna mit ein.

Wer über den Flughafen Catania nach Sizilien reist, wird mit etwas Glück schon beim Anflug eine Blick auf den Vulkan werfen können. Mit 3323 Metern ist er der höchste und zudem gleichzeitig der aktivste Europas. Immer wieder spuckt der Ätna Rauch, doch in inaktiven Phasen bietet eine Wanderung zum Krater eine einmalige Aussicht auf die Vulkanlandschaft. Hier an der Westküste befinden sich zudem einige der schönsten Strände der Insel, aber auch die Ostküste ist ein Paradies für Badeurlauber.

Auf den Spuren der Römer, Araber und Normannen

Taormina auf Sizilien Taormina ist seit langem ein beliebtes
Reiseziel von Künstlern und Stars.

Auch in Catania selbst spiegelt sich der Einfluss des Ätna in den Bauten aus Lavagestein wieder. Überhaupt ist die nach Palermo zweitgrößte sizilianische Stadt mit ihren verwinkelten Gassen, malerischen Plätzen und vielen historischen Bauten einen Besuch wert.

Dasselbe gilt für die etwas weiter im Norden zwischen Ätna und Meer gelegene Stadt Taormina. Der Jahrtausende alte Ort ist berühmt für seine malerische, terrassenartige Lage und das spektakuläre, einst von den Römern erbautes Teatro – ein Amphitheater mit Blick aufs Meer. Von Mai bis August findet hier das Festival Taormina Arte statt, das Mitte des 20. Jahrhunderts Stars wie Greta Garbo, Marlene Dietrich und Cary Grant anlockte. Aber Taormina ist seit jeher beliebt bei Künstlern und Adligen – schon Kaiser Wilhelm II., Goethe, Oscar Wilde und Thomas Mann erholten sich in dem Örtchen.

Das ehemalige Zentrum der Insel Syrakus im Süden lockt genauso wie die aktuelle Hauptstadt Palermo im Norden mit historischen Bauten aus verschiedensten Epochen und einer Vielzahl weiterer Sehenswürdigkeiten. Wer sich bei so vielen Eindrücken eine Pause gönnen will, dem bietet in Syrakus die Freitreppe unterhalb der barocken Fassade des Doms Entspannung. Mitten im lebhaften Treiben von Palermo ist beispielsweise der Kreuzgang des arabisch-normannische Kirchengebäudes San Giovanni degli Eremiti eine Oase der Ruhe. So können Urlauber auch mitten in den Großstädten Sizilien die Gegensätze der Insel erleben.

(jwö)