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ING DiBa erhöht Wohnkreditzins

19. Juni 2013

Ab dem 01.07.2013 wird die ING DiBa die Zinsen für ihren zweckgebundenen Wohnkredit erhöhen. Bisher wurde für das Darlehen bei einer Kreditsumme zwischen 5.000 und 50.000 Euro ein Effektivzins von 4,50 Prozent fällig – ab Juli müssen Verbraucher für den Ratenkredit 4,75 Prozent effektiven Jahreszins bezahlen.

Immobilienbesitzer, die planen ihr Haus oder ihre Wohnung in naher Zukunft zu verschönern oder zu modernisieren, sind mit dem Wohnkredit der ING DiBa gut beraten. Der zweckgebundene Ratenkredit kann für die Renovierung oder Modernisierung von Wohneigentum, energieeffiziente Sanierung von Haus und Heizung, für die Umgestaltung des Gartens oder den Kauf neuer Möbel verwendet werden.

Zweckgebundener Ratenkredit für Modernisierung

Trotz der aktuellen Zinserhöhung wird der Wohnkredit für Immobilienbesitzer nach wie vor zu sehr guten Konditionen vergeben: Das Darlehen der ING DiBa wird mit bonitätsunabhängigen Zinsen vergeben – das bedeutet, dass jeder Kunde, dem der Ratenkredit gewährt wird, den gleichen Zinssatz bekommt. Bei diesem Produkt gibt es keine höheren Zinsen für Kunden mit schlechter Bonität.

Die Laufzeit des Darlehens können Schuldner auf einen Zeitraum zwischen 24 und 84 Monate festlegen. Damit Verbraucher die Darlehenslaufzeit nach Vertragsschluss so günstig wie möglich verringern können, sind unbegrenzte Sondertilgungen bei diesem Produkt jeder Zeit möglich. Die Direktbank verzichtet zudem auf den Abschluss von teuren Restschuldversicherungen oder Bearbeitungsgebühren. Für den Kunden fallen daher außer den Kreditzinsen keine weiteren Kosten an.

Trotz Zweckbindung sind keine besonderen Sicherheiten erforderlich

Der Wohnkredit der ING DiBa ist im Prinzip ein normaler Ratenkredit, außer dass er nur für bestimmte Zwecke verwendet werden kann. Da der Kredit unter anderem nur für die Modernisierung, Sanierung und Umgestaltung vom Eigenheim verwendet werden kann, zahlen die Schuldner niedrigere Zinsen als bei einem Ratenkredit ohne Zweckbindung.

Durch die Zweckbindung wird der Wohnkredit nur an Kunden vergeben, die eine Immobilie besitzen. Im Gegensatz zu Immobilienkrediten wird der Wohnkredit der ING DiBa jedoch nicht ins Grundbuch der Immobilie eingetragen – um den Besitz einer Immobilie zu beweisen muss der Kunde der Bank zusammen mit dem Kreditantrag lediglich eine Kopie des Grundbuchauszuges oder des Grundsteuerbescheides einsenden. Zudem muss der Wohnkredit nicht durch die Eintragung eines Grundpfandrechtes abgesichert werden. Sollte der Schuldner nicht in der Lage sein, das Darlehen zu tilgen, greift beim Wohnkredit lediglich die Lohnpfändungsklausel.

(as)

Der Festival-Sommer ist da – wo Musik im Freien am Schönsten ist

19. Juni 2013

Die Sommerzeit ist Festivalzeit. Endlich können Sie sich bei Konzerten eine frische Brise um die Nase wehen lassen, statt in stickigen Clubs in Sauerstoffnot zu geraten. Festivals haben aber noch weitere Vorteile: Egal ob klein oder groß, auf Festivals treten gleich mehrere Bands oder DJs auf, damit sind sie im Vergleich zu Konzerten einzelner Künstler günstiger.

Gleichzeitig bieten insbesondere mehrtägige Veranstaltungen die Möglichkeit, mit Freunden zu verreisen oder nette Gleichgesinnte kennenzulernen. Gerade internationale Festivals bieten zudem die Gelegenheit, neue Länder und Regionen mal auf eine andere Art zu erkunden oder die Open-Air-Konzerte mit einem Urlaub zu verbinden. Wir stellen Ihnen einige der besten Festivals in Europa vor.

Klassiker mit Tradition und Flair – Roskilde

Tanzen am Strand

Roskilde gehört zu den Urgesteinen unter den europäischen Festivals – und das zu Recht. Seit 1972 die ersten Bands auf der dänischen Ostseeinsel Seeland aufspielten, hat sich Roskilde als eines der größten Festivals des Kontinents etabliert. Dementsprechend können die Veranstalter auch auf eine lange Liste berühmter, aber auch weniger bekannter Acts zurückblicken, die bereits auf ihren Open-Air-Bühnen aufgetreten sind. Allein in diesem Jahr spielen 195 Bands an acht Tagen auf insgesamt acht Bühnen. Darunter sind auch Rihanna, The Queens Of The Stone Age, Sigur Rós, Of Monsters And Men, Kraftwerk, Metallica und Black Rebel Motorcycle Club. Trotz des riesigen Geländes und den etwa 100.000 Besuchern ist das Festival für seine gute und entspannte Stimmung berühmt. Neben Musik bietet das Roskilde Festival zudem ein Rahmenprogramm mit Kunst zum Mitmachen, Lesungen und Performances.

Neues und Bewährtes im Osten – Sziget, FOR und Off

Auch das Sziget ist eines der größten Festivals in Europa – und eins der besten. 2011 war das Festival, das in diesem Jahr zum 20. Mal stattfindet, bei den European Festival Awards der Gewinner unter den Großfestivals. Das Line-Up setzt sich auch im Jubiläumsjahr aus internationalen Größen und exzellenter Weltmusik mit Fokus auf Zentral- und Osteuropa zusammen. Bekannte Bands wie Blur, Bad Religion, Seeed und die Ärzte treffen auf Balkanacts wie Leningrad und Söndörgő. Da das Sziget nur etwa 20 Minuten von Budapest entfernt liegt, ist weder die Anreise noch ein anschließender Besuch der ungarischen Hauptstadt ein Problem. So feiern die rund 400.000 Festivalgänger auch in diesem Jahr wieder gemeinsam unter dem Motto „Meeting Point Europe“.

Geheimtipps in Osteuropa sind außerdem das FOR auf der kroatischen Insel Hvar und das Off im polnischen Kattowitz. Das FOR ist dabei ein echter Geheimtipp: Es ist nicht nur das jüngste unter den Festivals der Region, sondern mit nur 2.000 Tickets auch besonders familiär und obendrein ist die Location spektakulär: Denn schließlich liegt die Insel Hvar mitten in der kroatischen Adria. Da können Acts wie James Blake und 2manydjs schon fast zur Nebensache werden. Auch das Off Festival ist betont familiär, zudem umweltfreundlich und vor allem sensationell günstig: Für nur 32 Euro im Vorverkauf kann man in diesem Jahr unter anderem My Bloody Valentine und die Smashing Pumpkins sehen. Eine Karte für die aktuelle Tour von Billy Corgan und Band wäre mit 45-50 Euro deutlich teurer.

Multitalente im hohen Norden – Øyafestivalen und FLOW

Für diejenigen, die gerne auf Festivals gehen, aber keine passionierten Camper sind, könnten das Øyafestivalen in Oslo oder das FLOW in Helsinki genau das Richtige sein. Beide Festivals finden inmitten der Hauptstädte Norwegens und Finnlands statt und lassen sich daher auch noch wunderbar mit einer Städtereise verbinden. Auch das Line-Up ist bei beiden Events erstklassig. Zum Øya, das als das grünste Festival Europas gilt, kommt in diesem Jahr eine bunte Mischung an Künstlern wie Blur, Kraftwerk, Of Monsters and Men, Kendrick Lamar und Slayer. Das FLOW ist von vornherein als Musik- und Kunstfestival ausgeschrieben. Das Ganze findet in einem ausrangierten Kraftwerk statt – umso passender, dass Kraftwerk in diesem Jahr auch zum Line-Up gehören. Künstler wie Nick Cave & The Bad Seeds, Alicia Keys, The Beach House und My Bloody Valentine zeigen, wie vielseitig das Festival allein von der musikalischen Seite ist.

 

Übersicht der Festival-Daten

(jwö)

Oldtimer: Zahl der automobilen Schätzchen steigt kontinuierlich

19. Juni 2013

Nach wie vor ist Deutschland ein gutes Pflaster für Fahrzeuge aller Art. Das gilt vor allem für betagte automobile Vehikel. Während der Absatz von Neuwagen seit Monaten nur schleppend läuft, stieg die Zahl der mit einem H-Kennzeichen registrierten Fahrzeuge hierzulande im vergangenen Jahr weiter an. Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. “Bis dass der Rost uns scheidet” ist offenbar für viele Liebhaber klassischer Karossen keine Option.

So waren zum Jahreswechsel 254.053 Pkw mit H-Kennzeichen (das “H” steht für “historisches Fahrzeug”) beim Kraftfahrt-Bundesamt registriert. Gegenüber 2011 ist der Bestand damit um rund zehn Prozent gewachsen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt, das geht aus Zahlen des VDA hervor, steigt die Zahl der Oldtimer seit einem Jahrzehnt kontinuierlich an (2003 waren lediglich rund 109.000  Pkw mit H-Kennzeichen zugelassen). Ein H-Kennzeichen kann in Deutschland für Fahrzeuge beantragt werden, die älter als 30 Jahre sind. Außerdem müssen sie technisch einwandfrei sein und den Originalzustand aufweisen.

 

Einheitliche Kfz-Steuer, günstige Versicherungsbeiträge

Dann zahlt der Halter eine pauschale Kfz-Steuer von 191 Euro im Jahr. Auch die Kfz-Versicherung kann im Vergleich zu aktuellen Modellen der gleichen Marke günstiger ausfallen, da Oldtimer in aller Regel von der Assekuranzen in günstige Typ- und Regionalklassen eingestuft werden. Oldtimer sind zudem von der Umweltplakette befreit. Auch rußende Alt-Diesel dürfen somit selbst in die grünen Umweltzonen einfahren.

Gemessen am Pkw-Gesamtbestand von über 43 Millionen zum 1. Januar 2013 ist die Flotte der betagten Autos in Deutschland dennoch mit unter 0,6 Prozent überschaubar. Dafür stehen die meisten von ihnen sehr gut da. Ihre Besitzer investieren viel Zeit, Schweiß und Geld in die Restaurierung und den Erhalt der teils seltenen und edlen Stücke.

Beliebtester “Oldie” ist der VW-Käfer

Das nach den Zulassungszahlen mit Abstand beliebteste Modell mit H-Zulassung ist der VW-Käfer. Über 27.000 der knuffigen Gefährte tragen das begehrte Nummernschild. Kein Wunder, wurde der kleine Wolfsburger doch von 1938 bis 2003 insgesamt rund 21,5 Millionen Mal verkauft – Weltrekord! Auf dem zweiten Platz folgt – etwas luxuriöser – die Mercedes Limousine W123 mit 8.869 angemeldeten Exemplaren. Auch dieses Modell war bereits zu seiner Zeit ein Verkaufsrenner und wurde zwischen 1975 und 1986 fast 2,4 Millionen Mal gebaut.

Auch die weiteren Ranglisten-Plätze belegen Mercedes-Modelle – der sportliche SL der Baureihe 107 und der “Strich-Acht” sind bei Oldtimer-Freunden ebenfalls sehr beliebt. Danach folgen Porsche 911/912 und der legendäre VW-Bulli. Eine ausländische Preziose findet sich in den Top Ten der Oldtimer nicht – der Alfa Romeo Spider kommt erst auf Rang 14.

Nur 61 Prozent der Oldtimer haben ein H-Kennzeichen

Längst nicht alle Autos mit 30 Jahren und mehr auf dem Blechbuckel fahren mit einem historischen Kennzeichen durch die Gegend. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt sind 39 Prozent der angemeldeten Pkw nach wie vor mit einem ganz normalen Nummernschild ausgerüstet. Neben den historischen Pkw sind hierzulande zudem rund 35.000 weitere betagte Fahrzeuge – etwa Lastwagen, Traktoren und Motorräder – mit H-Kennzeichen gemeldet.

Viele verbinden mit einem Oldtimer vor allem Raritäten wie den Jaguar S-Typ, einen der seltenen ersten Mercedes-Flügeltürer, gewaltige Bugatti-Modelle aus den 20er und 30er Jahren oder eben Klassiker wie den Käfer, die Ente oder den Manta. Doch auch eher unscheinbare Autos haben es in diesem Jahr zum Oldtimer gebracht – etwa der VW Golf der zweiten Generation, der 1983 auf den Markt kam.

(srh)