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Zum Tag der Zahngesundheit

24.09.2016 - 00:00

Zähne sind vielseitig: Nicht nur bei der täglichen Pflege und in der Zahnarztpraxis dreht es sich um sie, auch im allgemeinen Sprachgebrauch trifft man immer wieder auf Redewendungen rund um den Zahn. Was sie bedeuten und woher sie kommen, haben wir zum Tag der Zahngesundheit am 25. September untersucht.


Auf den Zahn fühlen

Nicht nur bei der täglichen Pflege sind Zähne in aller Munde – auch im Sprachgebrauch findet man sie immer wieder.
Für diese Redewendung gibt es zwei Ursprünge. Eine Herleitung geht auf die frühe „Zahnmedizin“ um 1700 zurück. Hatte man Zahnschmerzen, ging man nicht zum Zahnarzt – diese Berufsgruppe gab es damals noch nicht – sondern zum ortsansässigen Dorfschmied, Bader oder Barbier. Sie führten in der Regel die „zahnärztlichen“ Untersuchungen durch. Dabei war es gebräuchlich, die Zähne abzuklopfen oder zu betasten, um nachvollziehen zu können, von welchem Zahn die Schmerzen ausgehen. Es wurde sozusagen „auf den Zahn gefühlt“. Hatte man den entsprechenden Zahn ausfindig gemacht, wurde dieser gezogen – und das ohne Betäubung. Die gab es damals auch noch nicht.

„Auf den Zahn fühlen“ kann aber auch aus dem Pferdehandel stammen. Um einen guten Preis für ein Tier zu bekommen, gab man den Pferden kurz vor dem Verkaufstermin besseres Futter – so konnte man schnell über den wahren Zustand und das Alter des Tieres hinwegtäuschen. Um darauf nicht hereinzufallen, befühlte der interessierte Käufer die Zähne des Gauls – sie ließen Rückschlüsse auf den tatsächlichen Gesundheitszustand und das Alter zu.
 
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Einen Zahn zulegen

Eine Herleitung dieser Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Als man noch über offenem Feuer kochte, waren über der Kochstelle Metallstreifen mit Zacken fixiert, an denen man einen Topf festmachen konnte. Hing man den Topf weiter nach unten, legte man quasi einen Zacken oder Zahn dazu. Da die Speise nun näher am Feuer hing, wurde sie auch schneller heiß.

Eine andere Deutung geht auf die Kraftfahrzeugtechnik zurück, in der die Schnelligkeit mit einem Zahnradgetriebe reguliert wird. Verstellt man den Hebel um einen Zahn nach oben, legt man einen Zahn dazu – und das Fahrzeug wird schneller.

Der Ausspruch „einen Affenzahn drauf haben“ lässt sich übrigens auch auf diese Redensart zurückführen. Schon im Mittelalter wurden Affen mit Schnelligkeit assoziiert. Die Mischung aus „Affe“ und „einen Zahn zulegen“ führte schließlich zum „Affenzahn“.
 
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