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Professionelle Zahnreinigung beugt Parodontitis vor

29.10.2012 - 16:43

Wenngleich sich laut einer aktuellen Pressemitteilung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) die Mundgesundheit der Deutschen dank zahnmedizinischer Präventionsmaßnahmen in den letzten Jahren insgesamt verbessert hat, zählt die Parodontitis ─ neben Karies ─ nach wie vor zu den häufigsten oralen Erkrankungen. Zu den möglichen präventiven Maßnahmen zählt die professionelle Zahnreinigung.

Der Begriff Parodontitis bezeichnet, entgegen der landläufigen Meinung, nicht nur die chronische Entzündung des Zahnfleisches, sondern des gesamten Zahnhalteapparates. Dazu gehören neben dem Zahnfleisch auch das Zahnzement, das Zahnfach sowie die Wurzelhaut. Der Auslöser ist bakterieller Zahnbelag, der auch Plaque genannt wird.

Eine Parodontitis kann nicht nur zu Zahnverlust führen, sondern aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge auch weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Unter anderem wird diese orale Erkrankung in der Forschung immer häufiger mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Diabetes, Bluthochdruck, Gelenkbeschwerden und Frühgeburten in Verbindung gebracht.

Ergänzend zu einer gründlichen häuslichen Mundhygiene kann man einer Parodontitis auch durch die regelmäßige Entfernung des Zahnbelags im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt entgegenwirken. In der Mitteilung bezeichnete Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, die professionelle Zahnreinigung sogar als die wichtigste Maßnahme der zahnmedizinischen Prophylaxe. Sie sei vor allem für Menschen mit einer hohen Anfälligkeit für Karies und Parodontitis sehr empfehlenswert.

Neben der gründlichen Reinigung durch einen Zahnarzt oder entsprechend qualifizierte Assistenten werden die Zähne bei dieser Maßnahme außerdem poliert. Ein auf die Zähne aufgetragenes, fluoridhaltiges Gel oder eine Paste schützt die Zähne zusätzlich.

Parodontitis ist immer noch weit verbreitet

Die nach wie vor erhebliche Verbreitung von Parodontitis hat unter anderem auch die vierte ─ und damit aktuellste ─ Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) offengelegt, die im Jahr 2005 im Auftrag der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung vom Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) durchgeführt wurde. In der repräsentativen Erhebung wurden rund 4.500 Bürger aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten einer entsprechenden Befragung und einer zahnmedizinischen Untersuchung unterzogen.

 

Die Studie ergab unter anderem, dass zum Zeitpunkt der Erhebung 52,7 Prozent der Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren unter mittelschweren Formen und 20,5 Prozent unter schweren Formen der Parodontitis litten. Bei der Gruppe der Senioren ab 65 Jahren waren 48,0 Prozent von einem mittelschweren und 39,8 Prozent von einem schweren Grad der Erkrankung betroffen.

Da die gesetzlichen Krankenkassen für die professionelle Zahnreinigung üblicherweise nicht aufkommen und ein Patient ohne Zusatzversicherung somit die Kosten dafür aus eigener Tasche begleichen muss, empfiehlt sich der Abschluss einer leistungsstarken Zahnzusatzversicherung. Neben verschiedenen weiteren zahnmedizinischen Behandlungen und Vorsorgemaßnahmen übernehmen viele Anbieter auch alle sechs bis zwölf Monate die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung.

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(kro)

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