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Neue GOZ ab 2012: Mit der Zahnzusatzversicherung die Kosten eindämmen

Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) wurde seit Jahren nicht mehr verändert. Im November 2011 wurde nun erstmals seit 1996 eine Änderung der GOZ beschlossen – ab dem 1. Januar 2012 tritt nie Novelle in Kraft. Die Reaktionen sind gespalten: Während der Deutsche Zahnärzte Verband den Entschluss als überfällig aber in der Umsetzung unzureichend bewertet, warnen die Vertreter der gesetzlichen und privaten Krankenkassen vor einer Kostenexplosion. Es stellt sich die Frage wie sich eine Änderung auf Krankenversicherte und Zahnzusatzversicherungen auswirken könnte.

Zahnärztliche Leistungen für Kassenpatienten, die über die Regelversicherung hinausgehen bzw. nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen enthalten sind, werden über die GOZ abgerechnet. Laut den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) sind dies etwa 60 Prozent des Zahnersatzes für Kassenpatienten. Seit der Gesundheitsreform aus dem Jahr 2005 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nur das Notwendigste.

Wer also lieber mit Gold oder Keramik seine Zähne ausbessern lässt, erhält lediglich einen Festzuschuss für die günstige Amalgamfüllung. Die Differenz muss der Versicherte selbst bezahlen. Nach der GOZ-Reform steigt der Eigenanteil für Kassenpatienten sogar noch. Denn die Honorare der Zahnärzte sollen um sechs Prozent steigen. Eine Kostensenkung für den Privatmann ist im Grunde nur mit zwei Mitteln möglich: Gewissenhafte Zahnpflege oder über eine Zahnzusatzversicherung.

Steigende Zahnbehandlungskosten für Privat- und Kassenpatienten

Doch nicht nur gesetzlich Versicherte müssen sich auf höhere Selbstbeteiligungskosten einstellen. Auch wenn die meisten privaten Krankenversicherungen (PKV) eine umfangreichere Kostenübernahme für Zahnersatz beinhalten, müssen Privatpatienten mit steigenden Beiträgen rechnen. Der Verband der privaten Krankenversicherung rechnet mit einer Ausgabensteigerung von 14 bis 20 Prozent.

Die Kosten für eine einflächige Zahnfüllung steigen von derzeit 30,93 Euro auf rund 65 Euro an. Wenn schwieriger wird, die Füllung einzusetzen, kann der Arzt die Kosten sogar mit einem Faktor von bis zu 3,5 multiplizieren. Der stellvertretende Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung Johann-Magnus v. Stackelberg geht davon aus, dass eine Vollkrone 74 Euro und eine Teleskopkrone bis zu 230 Euro mehr kosten wird. Auch wer privat versichert ist und keine 100-prozentige Kostenübernahme in die Police integriert hat hat, muss auch einen höheren Anteil aus eigener Tasche zahlen.

Kieferorthopädische Behandlung: Zahnzusatzversicherung senkt Kosten

In der Regel zahlen die gesetzlichen Krankenkassen selbst bei Kindern keine kieferorthopädischen Behandlungen mehr. In solchen Fällen ist eine Zahnzusatzversicherung extrem rentabel, da Zahnspangen und deren Wartung sehr teuer sind. Die Kassen teilen eine Kieferfehlstellung in fünf Klassen ein. Erst ab Klasse drei hat der Versicherte Anspruch auf Leistungen der GKV. Wenn ein Kind jedoch in Klasse 1 oder 2 eingestuft, können die Behandlungskosten nur über eine Zahnzusatzversicherung abgedeckt werden.

Bei Erwachsenen die eine Zahnspange benötigen, erbringt die Kasse in der Regel gar keine Leistungen. Eine Zahnzusatzversicherung die kieferorthopädische Behandlungen enthält, ist bereits ab rund acht Euro erhältlich – eine Spange kostet im Vergleich oft mehrere tausende Euro. Kunden sollten jedoch unbedingt im Blick behalten, welche Leistungen eine Zusatzversicherung enthält und wie hoch der Prozentsatz der Kostenübernahme (0-100 Prozent) ist.

Zahnversicherung vergleichen

Auch wenn die GOZ einige Verbesserung beinhaltet – so sind Kunststofffüllungen nun im Leistungskatalog der GKV festgeschrieben – so muss unterm Strich jeder Versicherte einen höheren finanziellen Eigenanteil leisten. Eine Zahnzusatzversicherung kann sich für jung und alt, für Privat- und Kassenpatienten lohnen. Informieren Sie sich bei CHECK24 über Zahnzusatzversicherungen und machen Sie den kostenlosen und unverbindlichen Zahnzusatzversicherung Vergleich.

(mt)

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