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Wohngebäudeversicherung: Das nächste Unwetter kommt bestimmt

07.06.2010 - 22:18

Bei Schäden, die durch Feuer, Blitzeinschlag, Sturm, Hagel und Leitungswasser verursacht werden, greift die Wohngebäudeversicherung. Dadurch können sich Hauseigentümer gegen die entstandenen finanziellen Folgen absichern.

Wenn die eigenen vier Wände durch Sturm oder einen Wasserrohrbruch in Mitleidenschaft gezogen werden ist das mehr als ärgerlich. Doch zusätzlich zum Ärger kommt noch ein hoher finanzieller Aufwand wegen der anstehenden Reparaturen. Besonders ein Brand kann die Instandsetzungskosten in astronomische Höhen treiben, denn häufig ist hier ein Totalschaden die Folge. Eine Wohngebäudeversicherung ist also äußerst ratsam.

Versichert werden dabei einerseits das Gebäude selbst, andererseits aber auch alle fest montierten Gegenstände. Dazu zählen etwa Wasser- und Kabelleitungen, fest verlegte Fußböden (Parkett, Laminat etc.) und Einbauschränke. Außerdem schließt die Wohngebäudeversicherung auch Garagen und Antennen mit ein. Für alle beweglichen Gegenstände in der Wohnung gilt der Schutz hingegen nicht. Hierfür bräuchte man eine Hausratsversicherung.

Wird das Wohngebäudedurch eine versicherte Gefahr beschädigt, zahlt die Versicherung die anfallenden Reparaturen oder im schlimmsten Fall den ortsüblichen Neuwert. Für welche Schäden die Versicherung aufkommt, liegt allerdings in der Hand des Kunden. In der Regel wählt man die zu versichernden Schadensursachen aus einem Gefahrenkatalog aus. So kann der Versicherungsschutz nach persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Grundsicherungen, wie etwa die gegen Feuer oder Leitungswasser, aus der Versicherung heraus zu nehmen ist jedoch nicht ratsam.

Alternativ kann das Gebäude auch gegen weitere Gefahren versichert werden. Beispielsweise lässt sich der Versicherungsschutz auch auf Elementarschäden (Erdbeben, Überschwemmungen, Erdsenkung, Erdrutsche, Schneedruck und Lawinen) oder Graffitischäden ausweiten.

Die Beiträge sind abhängig von Art und Anzahl der versicherten Gefahren, dem Wohnort und dem Gebäudewert. Aber auch die verschiedenen Anbieter haben unterschiedliche Tarife. Mit einem Wohngebäudeversicherungsvergleich können sie deshalb bares Geld sparen.

(tei)

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