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Subventionen für die energetische Gebäudesanierung werden ausgebaut

17.01.2013 - 11:00

Die Bundesregierung will mit einem neuen Förderprogramm die energetische Sanierung von Gebäuden weiter vorantreiben. Ab Januar 2013 stellt sie hierfür 300 Millionen Euro zur Verfügung. Das erste Subventionsprogramm war 1,5 Milliarden Euro schwer. Durch die weitere Bereitstellung von Finanzmitteln sollen Immobilieneigentümer dazu animiert werden, ihre Gebäude an die aktuellen ökologischen Baustandards anzupassen. Von dem Programm verspricht sich die Regierung eine Vielzahl an positiven Effekten.

Primäres Ziel der Öko-Sanierung ist es, den Gesamtenergieverbrauch und somit den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren. Gleichzeitig würden die Mieter durch sinkende Heizkosten entlastet. Wenn der Anreiz zur energetischen Gebäudesanierung von den Immobilieneigentümern angenommen wird, würde sich das auch positiv auf das Baugewerbe und das Handwerk auswirken. Ein weiterer Nebeneffekt wäre, dass sich der Wert der sanierten Immobilien erhöht. In diesem Zusammenhang sollten Eigentümer von Gebäuden die Versicherungssumme ihrer Wohngebäudeversicherung im Auge behalten.

Sanierungen und Renovierungen erhöhen den Immobilienwert

Wird ein Haus oder eine Wohnung renoviert oder saniert, erhöht sich in der Regel der Wert des Objekts. Eine Immobilie, die modernsten ökologischen und wirtschaftlichen Standards genügt, erzielt normalerweise einen höheren Wiederverkaufswert als eine Immobilie, die nicht modernisiert ist. Um den Wert einer Immobilie zu schützen, können Gebäudeeigentümer eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Die Höhe des Versicherungsbeitrages hängt vom Immobilienwert ab.

Da ein Gebäude durch eine Modernisierung aufgewertet wird, steigt dessen Versicherungswert. Sollte nun ein Versicherungsnehmer beispielsweise eine energetische Gebäudesanierung durchführen lassen, muss er diese seiner Assekuranz mitteilen, sodass diese die Versicherungssumme und Prämie entsprechend anpassen kann. Andernfalls wäre das Gebäude unterversichert. Das heißt, der Versicherungs- beziehungsweise Gebäudewert und die Versicherungssumme, die im Schadensfall ausbezahlt wird, stimmen nicht mehr überein.

Somit erhält der Versicherte im Schadensfall nur mehr eine anteilige Kostenerstattung. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, müssen Gebäudeeigentümer jede Baumaßnahme, die den Wert des Gebäudes verändert (egal, ob ab- oder aufwertend), umgehend ihrer Versicherung melden. Nur so ist jederzeit ein vollumfänglicher Versicherungsschutz gewährleistet. Wer mit der Beitragshöhe oder dem Leistungsumfang seiner Wohngebäudeversicherung unzufrieden ist, sollte seine Wohngebäudeversicherung kündigen und wechseln.

Wohngebäudeversicherungen bieten einen vielseitigen Versicherungsschutz

Eine Wohngebäudeversicherung deckt normalerweise Feuer-, Sturm-, Hagel, Frost-, Leitungswaser-, Blitzschlag- und Explosionsschäden ab. Zudem sind meist Schäden versichert, die durch den Absturz oder Anprall von Flugzeugen beziehungsweise Flugzeugteilen entstehen. Doch damit nicht genug. Wer möchte, kann auch Elementarschäden in den Versicherungsschutz integrieren. Dies ist sehr sinnvoll, da vor allem Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben und Lawinen teure Schäden verursachen können.

Mit dem Versicherungsrechner von CHECK24 können Sie einfach und komfortabel verschiedene Wohngebäudeversicherungen miteinander vergleichen. Die Nutzung unseres Informations-, Beratungs- und Vergleichsservices ist für Sie absolut gratis. Wenn Sie einen Versicherungsvergleich machen, gehen Sie keinerlei Verbindlichkeiten ein. Unser Wohngebäude-Versicherungsvergleich schafft Transparenz. Wenn Sie sich für eine Police entschieden haben, können Sie diese auf Wunsch kostenlos online abschließen.

(mtr)

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