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Diese Änderungen gibt es im Jahr 2011 bei der Versicherung

31.12.2010 - 12:52

An Silvester beginnt nicht nur ein neues Jahr. 2011 gibt es auch einige Änderungen bei der Versicherung. Von Krankenversicherungsbeitrag bis zur neuen Typklasse für das Auto - hier ein Überblick.

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind für das nächste Jahr einige Veränderungen vorgesehen. Der Beitragssatz steigt zum Anfang des Jahres 2011 von derzeit 14,9 auf 15,5 Prozent. Der Arbeitgeberanteil wurde dabei auf 7,3 Prozent festgeschrieben. Eine weitere Änderung betrifft die Zusatzbeiträge. Hier wurden die Höchstbeträge gestrichen und demzufolge können Krankenkassen ab dem kommenden Jahr Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe verlangen. Der Sozialausgleich findet erst dann statt, wenn der Zusatzbeitrag zwei Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens übersteigt. Erhebt eine Krankenkasse erstmalig den Zusatzbeitrag, hat der Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Die Nutzung dieses Rechtes ist bis zur erstmaligen Fälligkeit des Zusatzbeitrages möglich. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Falle zwei Monate zum Monatsende. Während dieser Frist ist die Zahlung des Zusatzbeitrages nicht erforderlich.

Bei den privaten Krankenversicherungen wird zum Jahresbeginn 2011 die bisher dreijährige Wechselfrist verkürzt. Dabei ist der Wechsel in die private Krankenversicherung bereits nach einem Jahr möglich, sofern das Gehalt des Arbeitnehmers in einem Jahr oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Diese Reglung gilt auch für Berufsanfänger, deren Gehalt oberhalb dieser Entgeltgrenze liegt. Bei der Sozialversicherung wurden für 2011 neue Rechengrößen festgelegt. Diese fielen erstmals in der Geschichte Deutschlands geringer aus als im Vorjahr. So sank in der Krankenversicherung die Beitragsbemessungsgrenze auf 44.550 Euro, die Versicherungspflichtgrenze auf 49.500 Euro.

Bei der Kfz-Versicherung ändert sich wie zu Beginn eines jeden Jahres die Einstufung der Fahrzeuge in den Typklassen. Die Typklassen sind für die Prämienberechnung in der Haftpflicht-, der Teil- und der Vollkaskoversicherung ein entscheidender Parameter. Als Faustregel gilt hier: je höher ein Fahrzeug eingestuft wird, desto höher fällt auch die Versicherungsprämie aus.

(mb)

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