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Wetter-Chaos in Deutschland: Richtiger Versicherungsschutz bei Unwetter

30.07.2014 - 09:04

Wird ein Gebäude durch Sturm, Hagel oder Blitzeinschlag beschädigt, übernimmt die Wohngebäudeversicherung entstandene Kosten. Für Schäden an der Einrichtung kommt die Hausratversicherung auf. Die Kfz-Teilkaskoversicherung zahlt bei Schäden am eigenen Pkw.  CHECK24 gibt wichtige Tipps, die Verbraucher beim Neuabschluss einer Versicherung bzw. bei ihrem bestehenden Vertrag beachten sollten.

Eine Hausratversicherung sollte Überspannungsschäden ohne Selbstbeteiligung abdecken. Um Unterversicherung zu vermeiden, muss die Versicherungssumme ausreichend hoch sein. Sonst zahlt die Versicherung entstandene Kosten nur anteilig. CHECK24 empfiehlt mindestens 650 Euro pro Quadratmeter. Ein zusätzlicher Elementarschutz deckt auch Schäden am Hausrat durch Naturgefahren (z. B. Überschwemmung, Rückstau) ab.

Auch bei der Wohngebäudeversicherung ist die Höhe der Versicherungssumme entscheidend. Diese sollte sich nach dem Neubauwert des Hauses richten. So werden bei einem Totalschaden die Kosten für den kompletten Neubau ersetzt. Auch auf den zusätzlichen Elementarschutz sollten Verbraucher achten, um sich z. B. gegen Schäden durch Überschwemmung abzusichern.

Autofahrer schützen ihren PKW gegen Unwetterschäden mit einer Teilkaskoversicherung. Auch bei Überschwemmungen zahlt sie entstandene Schäden, außer wenn der Fahrer grob fahrlässig handelt und beispielsweise bewusst eine überschwemmte Straße befährt. Auch bei der Wohngebäude- und Hausratversicherung gilt: Bei grober Fahrlässigkeit ist der Versicherungsschutz nicht vollständig gewährleistet. Deshalb sollten Verbraucher Schäden durch grobe Fahrlässigkeit mitversichern.

(plu)

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