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Großer Versicherungscheck zum Jahreswechsel - bis zu 3.000 Euro pro Jahr sparen

15.02.2010 - 21:44

Der November und damit die Hochsaison des Kfz-Versicherungswechsels ist vorbei. Doch Versicherte können noch mehr sparen. Denn auch für alle anderen Policen lohnt sich zum Jahreswechsel ein Vergleich. Durch einen großen Finanzcheck und einen anschließenden Anbieterwechsel können Familien und Singles allein bei den wichtigsten Versicherungen bis zu 3.000 Euro pro Jahr sparen. Und auch für einige Fahrzeughalter, die den 30. November verpasst haben, gibt es noch eine zweite Chance.

Für manche Erstwechsler besteht auch jetzt noch die Möglichkeit, bis zu 500 Euro pro Jahr zu sparen – durch eine außerordentliche Kündigung ihrer Kfz-Versicherung im Falle einer Beitragserhöhung. Das Kündigungsschreiben muss sich direkt auf die Beitragserhöhung beziehen und spätestens einen Monat nach Mitteilung über die Erhöhung schriftlich bei der Versicherung eingehen.

Sparpotential bei Haftpflichtversicherungen

Die wichtigste, nahezu unverzichtbare Sachversicherung ist die private Haftpflicht (PHV), über die dennoch nur 71 Prozent aller deutschen Haushalte verfügen. Das Sparpotential durch einen Versicherungsvergleich liegt für Singles und Familien bei über 100 Euro pro Jahr.

 

Ebenfalls wichtig und ab dem kommenden Jahr in Hamburg und Berlin sogar gesetzlich vorgeschrieben, ist die Haftpflichtversicherung für Hundehalter. Bei dieser können Verbraucher durch einen Vergleich sogar 170 Euro pro Jahr sparen.

Eine kombinierte Privat- und Hundehalterhaftpflicht lohnt sich in der Regel finanziell ebenso wenig wie eine Selbstbeteiligung, die die Prämienhöhe nur selten signifikant beeinflusst.

Sparpotential bei Wohngebäude-, Hausrat- und Rechtsschutzversicherung

Die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Immobilienbesitzer ein Muss. Dieser sollte auf den Einschluss von Elementarschäden achten, um die Immobilie zum Beispiel auch vor Überschwemmung durch starken Regen abzusichern. Durch einen Vergleich sind Ersparnisse bis 100 Euro pro Jahr möglich.

 

Mieter und Eigentümer sollten ihr Hab und Gut durch eine Hausratversicherung schützen. Beim Abschluss einer solchen Police kann durch die Wahl der Versicherungssumme in ausreichender Höhe eine Unterversicherung vermieden werden. Für Personen mit einem Hausrat von durchschnittlichem Wert empfiehlt sich eine Versicherungssumme von 650 Euro pro qm. Das Sparpotential für Singles liegt bei bis zu 120 Euro pro Jahr, für Familien sogar bei über 370 Euro.

Wer vergleicht, kann bei der Rechtsschutzversicherung bei gleicher Leistung bis zu 200 Euro pro Jahr sparen.

Sparpotential bei Risiko- und Vorsorgeversicherungen

Besonders hoch ist die Ersparnis durch einen Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie liegt bei 1.200 Euro pro Jahr. Es lohnt sich, eine BU-Versicherung frühzeitig als junger und gesunder Mensch abschließen, da die Beiträge dann noch niedrig sind.

 

Bei der Unfallversicherung ergibt sich für Familien ein Sparpotenzial von 460 Euro im Jahr, für Singles von 200 Euro. Eine Unfallversicherung ist aber nur für diejenigen sinnvoll, die über keine Berufsunfähigkeitsversicherung verfügen.

Eine günstige und gute Risikolebensversicherung (RLV) erhält ein 30-jähriger Mann ab 8,60 Euro, eine gleichaltrige Frau ab 5,90 Euro pro Jahr. Sie ist vor allem für diejenigen wichtig, die Angehörige finanziell absichern müssen. Raucher sollten beim Abschluss einer Risikolebensversicherung so ehrlich sein und den Konsum von Tabakwaren trotz 130 Prozent höherer Prämien angeben. Denn sonst drohen Nach- und Strafzahlungen.

Auf Kündigungsfristen achten

Während der Kündigungstermin für Kfz-Versicherungen in der Regel einheitlich am 30. November liegt, müssen die meisten anderen Versicherungen nach Ablauf eines Versicherungsjahres und damit in der Regel unterjährig gekündigt werden.

 

Wer den Versicherer wechseln will, sollte sich deshalb vor dem Abschluss der neuen Police genau über die Kündigungsformalitäten seiner alten informieren. Die exakteste Quelle für die individuellen Bedingungen sind der Versicherungsschein und die AGBs der jeweiligen Assekuranz. Da sich allerdings die Kündigungsfristen vieler Versicherungen ähneln, hilft in der Regel schon ein Überblick über die marktüblichen Kündigungsmodalitäten.

Sachversicherungen haben in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Vertragsende bzw. zum Ende des Versicherungsjahres. Verträge, die von vornherein auf drei oder mehr Jahre abgeschlossen wurden, können erstmalig zum Ende des dritten bzw. des jeweils letzten Vertragsjahres gekündigt werden.

Wie bei der Kfz-Versicherung besteht auch bei Sachversicherungen nach einer Beitragserhöhung oder nach der Regulierung eines Schadens durch die Versicherung einen Monat lang die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung.

Die Kündigungsfristen für eine Risikolebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung liegen in der Regel bei einem Monat zum Vertrags- oder Versicherungsjahrsende.

(eko)

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