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Alles neu macht der Mai: Verlobt, verheiratet, vergünstigter Versicherungsschutz

01.05.2016 - 08:25

Der Mai gehört in Deutschland zu den beliebtesten Hochzeitsmonaten. Das ist kein Wunder, sind doch die Chancen auf schönes Wetter im Wonnemonat hoch. Neben dem für viele Menschen hohen symbolischen Wert bringt die Ehe auch praktischen Nutzen. Wir verraten Ihnen, in welchen Versicherungsbereichen Sie nach einer Heirat sparen können ─ und bei welchen Versicherungen auch unverheiratete Paare profitieren können.

Vorab ein Tipp für alle Paare, die gerne verreisen: Mit einer Auslandskrankenversicherung können Sie sicherstellen, dass Sie unter anderem auch in den langersehnten Flitterwochen bei Bedarf medizinisch bestens abgesichert sind. Eine Auslandskrankenversicherung können Sie für eine bestimmte Reise oder ein ganzes Jahr abschließen. Der Partner-Tarif der Jahresversicherung lohnt sich bereits ab zwei (Kurz-)Urlauben im Jahr.

Sind die Flitterwochen vorbei, empfiehlt es sich, einen Blick auf die bestehenden Versicherungen zu werfen und vorhandenes Sparpotenzial zu nutzen. Experten raten ohnehin dazu, alle zwei Jahre die bestehenden Verträge auf ihre Aktualität hin zu überprüfen und bei Bedarf an die neue Lebenssituation anzupassen.

Insbesondere bei diesen Versicherungen sollten Sie als (Ehe-)Paar mit gemeinsamen Haushalt Ihren Versicherungsbedarf prüfen:

Krankenversicherung: Partner kostenlos mitversichern

Nach einer Heirat können Sie und Ihre bessere Hälfte unter Umständen von der beitragsfreien Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren. Ist nur einer von Ihnen berufstätig und gesetzlich krankenversichert, kann der andere in der Krankenkasse kostenlos mitversichert werden.

Voraussetzung dafür ist, dass er nicht hauptberuflich selbstständig ist und auch kein regelmäßiges Einkommen – etwa durch Mieteinnahmen oder Kapitaleinkünfte – von mehr als 405 Euro monatlich hat. Die Verdienstgrenze für die Mitversicherung liegt bei einem Mini-Job bei 450 Euro im Monat.

Risikolebensversicherung: richtig abgesichert ins gemeinsame Leben

Nach der Heirat sollten Sie und Ihr Partner prüfen, ob Sie ausreichend für den Todesfall abgesichert sind. Insbesondere bei einem großen Einkommensunterschied oder einem Immobiliendarlehen ist eine Risikolebensversicherung für beide Partner empfehlenswert. Falls einer der Ehe- oder Lebenspartner während der Vertragslaufzeit versterben sollte, zahlt die Versicherung eine festgelegte Summe aus.

Verfügen Sie bereits über eine Risikolebensversicherung, sollten Sie den Versicherungsschutz überprüfen. Wichtige Fragen sind hierbei:
●Reicht die Todesfallsumme aus, damit Ihr Partner im Falle Ihres Todes seinen Lebensstandard halten kann?
●Sind auch Hypotheken- oder Kreditraten ausreichend abgesichert?

Viele Verträge enthalten eine Nachversicherungsgarantie, um die Versicherungssumme in bestimmten Lebenssituationen – wie einer Heirat – ohne erneute Gesundheitsprüfung um einen bestimmten Betrag erhöhen zu können. Ist dies nicht ausreichend, können Sie einen neuen Vertrag abschließen.

Privathaftpflicht: geteilter Tarif, weniger Kosten

Ziehen Sie mit Ihrem Partner in eine gemeinsame Wohnung und haben Sie beide bereits eine Privathaftpflichtversicherung, können Sie diese zusammenlegen. Laut dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) kann der Partner mit dem „jüngeren“ Vertrag diesen unter Berufung auf eine sogenannte Doppelversicherung ohne Kündigungsfrist auflösen.

Hierzu genügt üblicherweise ein formloses Schreiben an die Versicherung, dem eine Kopie des „älteren“ Versicherungsscheins beigelegt wird. Dann ist nur noch die Aufnahme in den verbleibenden Vertrag nötig ─ gegebenenfalls verbunden mit einer geringfügigen Anhebung des Versicherungsbeitrags.

Rechtsschutzversicherung: gemeinsam juristisch geschützt

Die Zusammenlegung von zwei bestehenden Rechtsschutzversicherungen funktioniert ähnlich unkompliziert. Wissenswert: Bei manchen Rechtsschutzbausteinen gibt es Wartezeiten, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Diese sind allerdings vertrags- und nicht personenbezogen. Wird ein Partner in einen bestehenden Versicherungsvertrag aufgenommen, fällt folglich keine erneute Wartezeit an.

Hausratversicherung: geeignete Deckungssumme wählen

Auch bei der Hausratversicherung reicht ein Vertrag für den gemeinsamen Haushalt aus. Wichtig ist hierbei, die Versicherungssumme entsprechend anzupassen, wenn eine der beiden bestehenden Policen aufgelöst wird. Denn die Wohnfläche bei einer neuen gemeinsamen Wohnung kann größer sein. Zudem kann sich auch der Wert des Hausrats erhöhen.
 
Ist der Wert des gemeinsamen Hausrats höher als die Deckungssumme, zahlt die Versicherung unter Umständen im Schadensfall zu wenig, um den Schaden vollständig abzudecken. Vermeiden Sie eine solche Unterversicherung daher durch die Wahl einer ausreichend hohen Versicherungssumme.

Persönlichen Versicherungsbedarf unkompliziert ermitteln

Ob mit oder ohne Ehering: Welche Versicherungen Sie und Ihre bessere Hälfte brauchen, um sich gemeinsam optimal abzusichern, hängt von Ihrer individuellen Lebenssituation ab. Mit dem kostenlosen Online-Versicherungscheck von CHECK24 können Sie sich schnell und einfach einen guten Überblick verschaffen. Nur wenige Angaben genügen, um Ihren persönlichen Absicherungsbedarf in Erfahrung zu bringen.

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(kro)
 

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