0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Am See ist die Unfallgefahr größer als am Meer

18.07.2013 - 08:00

Wer meint, dass es weniger gefährlich ist, im ruhigen See zu baden als im wellengepeitschten Meer, irrt sich. Darauf weist die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) auf ihrer Internetseite hin. Demnach ist das Risiko zu ertrinken in Seen und Teichen höher als im Meer. Der Grund: Binnengewässer sind - im Gegensatz zum Meer - oft unbewacht. Wir verraten Ihnen ein paar einfache Tipps, um Unfällen beim Baden bestmöglich vorzubeugen.

Medienberichten zufolge ertranken im vergangenen Jahr in Deutschland rund 380 Menschen – 300 davon in Binnengewässern. Die häufigsten Ursachen für den Tod durch Ertrinken und Badeunfälle sind nach Einschätzung der DVAG Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Übermut.

Für einen ungetrübten Badespaß sollten Wasserratten ein paar Sicherheitstipps beherzigen. Dazu gehört unter anderem, auf die Wassertemperatur zu achten und sich bei Bedarf vor dem Baden abzukühlen. Denn ein voreiliger Sprung ins kühle Nass kann unter Umständen zu Herz-Kreislaufbeschwerden und schlimmstenfalls  zu einem Herzinfarkt führen.

Ein voller Bauch schwimmt nicht gern

Ebenso sollten Sie nach einer opulenten Mahlzeit nicht sofort schwimmen gehen. Denn auch körperliche Anstrengung bei vollem Magen kann einen Kreislaufkollaps verursachen. Geben Sie Ihrem Körper daher am besten vor der nächsten Runde durch das Wasser etwas Zeit zum Verdauen.

Wer Medikamente eingenommen oder schon den einen oder anderen Cocktail an der Strandbar geschlürft hat, sollte am besten gar nicht baden gehen. Der Grund dafür ist die verringerte Reaktionsfähigkeit – wodurch es wiederum leichter zu einem Unfall kommen kann.

Vorsicht beim Sprung ins Wasser

Zudem sollten Badebegeisterte keine Kopfsprünge in unbekannte Gewässer wagen sowie trübes Wasser und Wasserpflanzen idealerweise gänzlich meiden. So können schwerwiegende Verletzungen, etwa durch scharfkantige Flächen am Meeresgrund, eher vermieden werden. Des Weiteren ist es wichtig, auf eventuelle Warnhinweise, Absperrungen, Bojen und sonstige Begrenzungen zu achten.

Auch im Schwimmbad sollten Sie Umsicht walten lassen und sich beispielsweise nicht im Bereich von Sprunganlagen aufhalten. Außerdem ist es wegen der erhöhten Rutschgefahr ratsam, am nassen Beckenrand nicht schnell zu laufen. Nicht zuletzt ist auch die Beherrschung einer richtigen und sicheren Schwimmtechnik wichtig, damit der Badespaß nicht getrübt wird.

Private Unfallversicherung bietet finanzielle Absicherung

Trotz der besten Sicherheitsmaßnahmen ist ein Unfall beim Baden natürlich nie hundertprozentig auszuschließen. Um im Ernstfall finanziell auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, über eine private Unfallversicherung zu verfügen. Leistungsstarke und dennoch günstige Tarife finden Sie im Handumdrehen mit unserem Vergleich der Unfallversicherung.

(kro)

Weitere Artikel: