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Aktuelle Umfrage zur Einschätzung von Unfallrisiken

14.11.2014 - 16:12

Die Basler Versicherungen haben eine Umfrage zur Einschätzung von Unfallgefahren durchgeführt. Hierzu wurden 1.000 volljährige Bundesbürger befragt. Die Umfrageteilnehmer sollten angeben, worin sie in den kommenden fünf Jahren das höchste Unfallrisiko sehen. Die Mehrheit der Befragten fürchtet Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden –  insgesamt teilen 52 Prozent diese Sorge. Einen Knochenbruch zu erleiden, beispielsweise durch einen Haushaltsunfall, befürchten 41 Prozent. Das Risiko sich bei sportlichen Freizeitaktivitäten zu verletzen, rangiert mit 38 Prozent auf Platz drei der Unfallgefahren.

Ein Vergleich dieser subjektiven Risikoeinschätzungen mit Daten aus der Unfallstatistik offenbart jedoch eine große Diskrepanz: Die Wahrscheinlichkeit eine Verletzung durch einen Verkehrsunfall zu erleiden ist im Vergleich zu einer Verletzung durch einen Freizeitunfall äußerst gering. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wurden im Jahr 2012 rund 390.000 Personen durch einen Verkehrsunfall verletzt. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass sich 2012 etwa 2,8 Millionen Unfälle im Hausbereich und fast 2,3 Millionen Unfälle bei Freizeitaktivitäten ereigneten.

Unfallversicherung: Vorsorge für Unfallschäden

Auch wenn es im Bereich der Unfallverletzten keine gesicherten Zahlen gibt, da es unmöglich ist alle Verletzungen statistisch zu erfassen, machen diese Zahlen eines deutlich: Die meisten Menschen schätzen das Unfallrisiko freizeitlicher Aktivitäten falsch beziehungsweise als zu gering ein. Die Wahrscheinlichkeit sich beim Joggen, Spazierengehren, Volleyball- oder Fußballspielen eine Verletzung zuzuziehen, ist deutlich höher als angenommen. Die Frucht Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden ist durchaus berechtigt, zumal weil ein solcher Unfall meist schwerere Verletzungen mit sich bringt als ein Unfall beim Basketballspielen.

 

Dennoch zeigen die Unfallstatistiken, dass Unfallgefahren während der Freizeit nicht zu unterschätzten sind – im Gegenteil. Das Problem dabei ist: Der gesetzliche Unfallschutz gilt nur für die Arbeitszeit. Somit sind statistisch gesehen gerade mal 30 Prozent aller Unfälle durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Somit sind bei 70 Prozent der Unfallverletzten auf sich allein gestellt. Wer sich die Gefahren von Freizeitunfällen absichern möchte, sollte eine private Unfallversicherung abschließen. Ein privater Unfallschutz leistet sowohl bei Berufs- als auch bei Freizeitunfällen.

Tipp: Unser Vergleichsrechner enthält auch leistungsstarke Familienunfallversicherungen und Unfallversicherungen für Kinder. Zudem können lassen sich kinderleicht Zusatzleistungen wie zum Beispiel ein Krankenhaustagegeld oder eine Unfallrente in den gewünschten Versicherungsschutz integrieren. Vor allem Hausfrauen und Hausmänner, die über keinen gesetzlichen Unfallschutz verfügen, ist ein privater Unfallschutz zu empfehlen.

(mtr)

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