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Gesundheitsstudie: Worauf deutsche Bürger Wert legen

30.01.2014 - 16:00

Gesundheit ist das wertvollste Gut. Das zeigt sich nicht nur, wenn man mal wieder krank im Bett liegt, sondern auch an den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Dabei belegen in der Regel Gesundheitsthemen die vorderen Plätze. Mit dem Rauchen aufhören, weniger zucker- und fetthaltige Lebensmittel, mehr Obst und Gemüse essen und der Klassiker: mehr Sport! Wie gut es um diesen Vorsatz bestellt ist und worauf deutsche Bürger im Bereich Gesundheit Wert legen, enthüllt eine repräsentative Studie der mhplus Krankenkasse.

Laut Studienergebnissen nehmen sich 44 Prozent der Bürger zum Jahresbeginn regelmäßig vor, überflüssige Pfunde abzubauen. Gleichzeitig gestehen sie jedoch ein, dass sie es nicht schaffen. Generell mehr Sport zu treiben ist das Ziel von 60 Prozent der Befragten. Die Umsetzung gefasster Fitnesspläne scheitert jedoch vor allem am „inneren Schweinehund“ (63 Prozent). Zudem halten 56 Prozent eine Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Fitnessstudio für unrentabel. Widersprüchlich erscheint auch die Stellungnahme zu sportmedizinischen Untersuchungen für freizeitsportliche Aktivitäten.

So halten es 82 Prozent für richtig, dass sich Freizeitsportler regelmäßig von einem Arzt durchchecken lassen sollten. Jedoch haben gerade einmal 29 Prozent selbst ärztlichen Rat eingeholt, um herauszufinden, welche Sportarten am besten für sie geeignet sind. Dabei kann die gezielte Diagnose eines Sportmediziners helfen, gesteckte Fitnessziele zu erreichen und Unfallrisiken zu minimieren, so die mhplus Sport- und Gesundheitsexpertin Stefanie Kasper. Wen man sich vor Augen führt, dass sich die meisten Unfälle in der Freizeit ereignen, empfiehlt sich sowohl eine ärztliche Beratung als auch eine private Unfallversicherung. Denn sollte es trotz individualisierten Trainingsprogramms zu einem Unfall kommen, besteht bei Freizeitunfällen kein Schutz durch die berufliche Unfallversicherung.

Alternative Heilbehandlungen durch die Krankenkasse

Die Studie bringt noch weitere interessante Ergebnisse zutage. So wurden die Teilnehmer gefragt, wie sie zu alternativen Behandlungsmaßnahmen (zum Beispiel Homöopathie, Akupunktur und Osteopathie) stehen und wie wichtig ihnen die Kostenübernahme durch ihre Krankenversicherung ist. 43 Prozent gaben an, dass sie im Krankheitsfall statt „klassischer Medikamente“ lieber homöopathische oder pflanzliche Arzneimittel einnehmen. Etwa genauso viele sagten, dass Alternativmedizin häufig genauso gut wirkt wie die Schulmedizin.

 

Insgesamt halten rund 70 Prozent der Teilnehmer eine Kostenübernahme für Akupunktur, Homöopathie und Osteopathie durch ihren Versicherer für „eher wichtig“ oder sogar „wichtig“. Ermittelt wurde jedoch, dass 38 Prozent aus Kostengründen auf alternative Arzneien und Behandlungen verzichten, weil sie zusätzliche Kosten fürchten. Jeder, der nur aus Kostengründen auf Naturheilverfahren verzichtet, sollte eine private Krankenzusatzversicherung abschließen, die alternativmedizinische Behandlungen abdeckt. Durch die Wahl verschiedener Bausteine besteht die Möglichkeit, durch geringe Kosten den eigenen Krankenschutz bedarfsgerecht zu erweitern. Für Träger einer Sehhilfe und Freunde von Behandlungen durch Heilpraktiker bietet sich beispielsweise eine Heilpraktiker- und Brillenzusatzversicherung an.

(mtr)

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