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Tagesgeldmarkt: Zinssenkungen im Februar

04.03.2013 - 14:02

Auch im Februar 2013 konnte der deutsche Tagesgeldmarkt keine positiven Meldungen verzeichnen. Viele Institute wie die 1822direkt, die VW und Audi Banken, die CortalConsors und die RaboDirect setzten die Welle der Zinssenkungen fort. Spitzenreiter im Tagesgeld Vergleich ist derzeit die Wüstenrot direct. Diese hatte im Januar als erste Tagesgeldbank seit Monaten die Zinsen erhöht, und bietet Neu- und Bestandskunden derzeit attraktive 2,0 Prozent pro Jahr.

Die 1822direkt hat ihre Tagesgeldzinsen gleich zweimal gesenkt. So wurde der Zinssatz am 11. Februar von 1,85 Prozent auf 1,75 Prozent jährlich gesenkt. Kurz darauf kündigte die Direktbank der Frankfurter Sparkasse überraschend eine weitere Zinsanpassung an. Nun lässt die 1822direkt nur noch 1,65 Prozent jährliche Verzinsung springen. Das Angebot gilt ausschließlich für Neukunden, die zuvor noch kein Tagesgeldkonto bei der 1822direkt oder der Frankfurter Sparkasse besaßen. Der Zinssatz bleibt die ersten sechs Monate garantiert unverändert. Danach fällt er auf den Bestandskundensatz von 0,75 Prozent pro Jahr zurück.

Auch die Autobanken Volkswagen Bank und Audi Bank haben ihre Tagesgeldzinsen nach unten angepasst. Anstatt 1,8 Prozent erhalten ihre Kunden nun nur noch 1,6 Prozent jährliche Verzinsung. Bei beiden Instituten handelt es sich um ein reines Neukundenangebot. Der Zinssatz bleibt über die ersten sechs Monate hinweg unverändert. Anschließend fällt er auf einen Bestandskundensatz zurück, der derzeit immerhin noch bei 1,1 Prozent pro Jahr liegt.

Zum 15. Februar 2013 beschloss zudem die niederländische RaboDirect, ihre Top-Verzinsung von 2,0 Prozent beim Tagesgeld nach unten zu korrigieren. Somit erhalten Anleger derzeit nur noch 1,85 Prozent im Jahr. Damit gibt die Direktbank ihre Spitzenposition im Tagesgeld Vergleich auf, und muss sich unter der Wüstenrot direct einreihen. Dafür gilt das Angebot der RaboDirect nicht nur für Neu- sondern auch für Bestandskunden. Zudem punktet das Institut mit einer vierteljährlichen Zinsausschüttung.

Cortal Consors: Zinssenkungen aufs Tagesgeld auch bei Depotwechsel

Zum 19. Februar 2013 nahm auch die Cortal Consors eine Zinsanpassung vor. Hier wurde der Zinssatz aufs Tagesgeld von 1,85 Prozent auf 1,7 Prozent jährlich herabgesenkt. Das Angebot der Direktbank gilt ebenfalls nur für Neukunden. Sie bietet jedoch immerhin eine Zinsgarantie von zwölf Monaten. Erst dann fällt der Zinssatz auf 1,0 Prozent im Jahr zurück. Die Zinsausschüttung erfolgt bei der Cortal Consors vierteljährlich.

Auch die Tagesgeldzinsen zum Depotwechsel wurden nach unten korrigiert. Wer bisher ein kostenloses Depot bei der Cortal Consors eröffnete und der Bank darüber hinaus den Auftrag erteilte, das bisherige Depot zu schließen, erhielt einen Maximalzinssatz von vier Prozent jährlich aufs Tagesgeld. Auch dieser wurde nun auf 3,5 Prozent herabgesetzt. Die Aktion gilt weiterhin nur für Neukunden, welche Anteilsscheine in Höhe von mindestens 6.000 Euro in das neue Depot übertragen. Der Zinssatz gilt für die ersten zwölf Monate nach Kontoeröffnung.

Neu auf dem Tagesgeldmarkt: Top-Konditionen bei der Renault Bank direkt

Ein neuer Konkurrent auf dem deutschen Tagesgeldmarkt ist seit Anfang des Jahres die Renault Bank direkt. Hierbei handelt es sich um das Onlineunternehmen der Renault Bank, welche zu den größten Autobanken in Deutschland gehört. Mit lukrativen Tagesgeldzinsen von 1,85 Prozent pro Jahr gehört die Direktbank zu den Top-Anbietern im Tagesgeld Vergleich und dürfte zukünftig den Konkurrenzkampf unter den Banken weiter beleben.

(fr)

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