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Tagesgeld: So erzielen Sie Top-Gewinne

14.03.2015 - 12:00

Es gibt einen Unterschied zwischen laienhaftem Sparen und effizientem Sparen. Letzteres setzt Wissen sowie kluges Agieren voraus. Die CHECK24-Redaktion hat vier Spar-Facts zusammengetragen, die Ihnen dabei helfen, mit Ihrem Tagesgeldkonto den allerhöchsten Profit zu erwirtschaften.

Zugegeben – Sparen macht nicht immer Spaß. Manchmal verlangt es viel Disziplin, Geld zur Bank zu tragen, statt es sofort in etwas Tolles zu investieren. Umso wichtiger ist es, richtig zu sparen. Viele Menschen glauben, beim Sparen bräuchte man nichts weiter zu tun, als regelmäßig Geld beim Bankinstitut seines Vertrauens abzuliefern und es in weiterer Folge nicht anzutasten. Doch dem ist nicht so: Wer effizient und gewinnbringend sparen will, sollte sich diese vier Fakten hinter die Ohren schreiben.

Spar-Fact Nr. 1: Nur die reale Verzinsung zählt!

Realzins bzw. reale Verzinsung sind die zentralen Begriffe des Sparens. Denn der Realzins gibt Aufschluss darüber, wie viel Geld man nach Abzug der Inflation durch die Verzinsung der Spareinlagen erhält. Vereinfacht gesprochen: Es handelt sich dabei um den Reingewinn, den man durch die Geldanlage erwirtschaftet.

Um die reale Verzinsung zu berechnen, muss man von den Guthabenzinsen, die man aufs Tagesgeld bekommt, die monatliche Inflationsrate des Staates, in dem man wohnt, abziehen. Man berechnet also, wie hoch der Gewinn trotz Geldentwertung ist. Ein Beispiel: Im Februar 2015 betrug die Inflationsrate in Deutschland 0,1 Prozent. Wer im selben Monat ein sehr gut verzinstes Tagesgeldkonto mit 1,3 Prozent Zinsen eröffnet hat, muss demnach 1,3 minus 0,1 rechnen, um herauszufinden, dass er letztendlich 1,2 Prozent reale Zinsen erhalten hat.

Im Januar 2015 lag die Inflationsrate in Deutschland hingegen bei minus 0,4 Prozent – eine negative Inflation bedeutet, dass keine Geldentwertung stattgefunden hat. Deshalb ändert sich die Berechnungsart des Realzinses: Statt den Wert von den Guthabenzinsen abzuziehen, wird die Inflation zu ihnen hinzugezählt. Konkret bedeutet das: 1,3 Prozent Guthabenzinsen plus minus 0,4 Prozent Inflationsrate ergeben 1,7 Prozent Realzins.

Wichtig: Würden Sie das Geld bei sich zu Hause bunkern oder zum Beispiel am unverzinsten Girokonto belassen, würde nur die Inflation greifen und Ihr Erspartes würde auf Dauer an Wert verlieren.

Spar-Fact Nr. 2: Auf hohe Zinsen und Sicherheit kommt es an!

Frau entspannt auf einem Sofa.
Kein Grund zur Sorge: Tagesgeldkonten sind sicher und gut geschützt.
Das Wissen, dass sich die reale Verzinsung von der Guthabenverzinsung unterscheidet, beeinflusst die Wahl des Tagesgeldkontos. Denn nun wird man sich nicht mehr laienhaft damit zufrieden geben, das Ersparte einfach zur Hausbank zu bringen und sich mit den dortigen Tagesgeldangeboten abzufinden. Stattdessen macht man sich aktiv auf die Suche nach dem bestverzinsten Konto. Denn natürlich gilt: Je höher die Zinsen aufs Tagesgeld, desto höher ist auch die reale Verzinsung.

Eine Komponente, um mit Tagesgeld maximalen Gewinn zu erzielen, sind also hohe Guthabenzinsen, weil sie die Basis für hohe Realzinsen darstellen.

Eine zweite Komponente ist die Zinsgarantie: Schließt man ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie ab, ist die Bank dazu verpflichtet, die Zinsen aufs Tagesgeld für den festgelegten Zeitraum beizubehalten. Das ist ein großer Vorteil, denn normalerweise können Geldinstitute den Zinssatz aufs Tagesgeld jederzeit ändern. Das ist der Preis, den Kunden dafür zahlen, dass sie jeden Tag auf die volle Summe ihrer Tagesgeldeinlagen zugreifen können.

Die dritte Komponente auf der Suche nach dem perfekten Tagesgeldkonto betrifft die Einlagensicherung. Denn wer effizient und gewinnbringend sparen will, sollte auch darauf achten, dass das Ersparte sicher ist. Innerhalb der Europäischen Union sind die Einlagen auf Tagesgeldkonten bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank durch die europäische Einlagensicherung geschützt.

Spar-Fact Nr. 3: Ein umfassender Marktüberblick ist das A und O!

Welche Bank das beste Angebot hat, können Sie nur wissen, wenn Sie den Markt kennen. Um sich einen profunden Überblick zu schaffen, sollten Sie mehr als drei bis vier Tagesgeldangebote miteinander vergleichen. So viel Zeit für Recherche haben Sie aber nicht oder wollen Sie nicht investieren?

Das verstehen wir! Deshalb erleichtern wir Ihnen gerne das Suchen mit unserem CHECK24-Tagesgeldvergleich. Die übersichtliche Darstellung der Konten und ihrer Konditionen macht Ihnen das Vergleichen von über 350 Tagesgeldangeboten sehr einfach. Schon nach kurzer Zeit werden Sie das beste Konto für sich gefunden haben.

Die Online-Eröffnung dieses Kontos gestaltet sich im Übrigen genauso einfach wie das Vergleichen. Im Wesentlichen müssen nur ein Online-Antragsformular ausgefüllt und das PostIdent-Verfahren durchgeführt werden. Im Anschluss daran erhalten Sie die notwendigen Eröffnungsunterlagen von der Bank zugesandt. Sie ermöglichen Ihnen den Zugang zu ihrem neuen Tagesgeldkonto. Der Eröffnungsprozess ist somit abgeschlossen. Um richtig effektiv sparen zu können, fehlt allerdings noch etwas: der Freistellungsauftrag.

Spar-Fact Nr. 4: Steuern sparen – Freistellungsauftrag einrichten

Eine Münze wird in ein Sparschwein geworfen.
Wer sein Geld unverzinst im Sparschein lässt, riskiert Verluste durch Geldentwertung.
In Deutschland muss man auf Spareinlagen − also auch auf das Ersparte am Tagesgeldkonto − Steuern bezahlen. Kapitalerträge werden mit 26,38 Prozent Kapitalertragssteuer versteuert. Die Bank führt diese automatisch an das Finanzamt ab. Pro steuerpflichtiger Person sind allerdings Kapitalerträge bis maximal 801 Euro steuerfrei. Sie können also, wenn Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge erteilen, 801 Euro sparen. Bei Verheirateten beläuft sich der steuerfreie Betrag auf 1602 Euro. Die Bank stellt die Abfuhr der Steuer so lange ein, bis der Freibetrag aufgebraucht wurde.

Im Normalfall ist es sehr einfach, einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge einzurichten. Bei den meisten Direktbanken kann er online eingereicht werden. Die Consorsbank beispielsweise bietet ihren Kunden die Möglichkeit, den Auftrag im Online-Banking unter Einstellungen zu erteilen und ihn mit einer (Mobile-)TAN zu bestätigen. Filialbanken stellen Ihren Kunden entsprechende Formulare zur Verfügung, die sie dann direkt in der Filiale abgeben können.

Fazit: So werden Sie zum Profi-Tagesgeld-Sparer

Wenn Sie alle vier Spar-Facts berücksichtigen, bedenken Sie also die reale Inflation und wählen dementsprechend ein Tagesgeldkonto mit hoher Verzinsung und möglichst langer Zinsgarantie. Sie verschaffen sich einen umfassenden Marktüberblick und profitieren, indem Sie durch Vergleichen jenes Konto finden, das Ihren Vorstellungen am besten entspricht. Nach der Eröffnung des Tagesgeldkontos erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag auf Kapitalerträge und sparen auf diese Weise mindestens 800 Euro. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim effektiven Sparen!

(lsc)

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