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So machen Sie das Beste aus Ihrer Geldanlage

26.01.2015 - 16:00

Anfang dieses Jahres berichteten zahlreiche Medien, dass Tagesgeldkonten aktuell so lukrativ sind wie selten. Mit ein paar einfachen Tricks kann man sogar noch viel mehr Rendite aus dieser flexiblen Geldanlage herausholen.

Auf der Suche nach einem Tagesgeldkonto mit hoher Verzinsung, führt kein Weg an einem Tagesgeldvergleich vorbei. Dort werden die Angebote unterschiedlicher Anbieter übersichtlich aufgelistet, so ist schnell jenes Konto mit dem besten Zinssatz gefunden. Bevor sich Sparer dann entspannt zurücklehnen, sollten sie jedoch noch ein paar Tipps beachten, mit denen sie das Maximum aus ihren Ersparnissen herausholen.

Bei Ablauf der Zinsgarantie erneut vergleichen

Der Tagesgeld-Vergleich hilft, das bestverzinste Konto zu finden.
Nicht nur vor dem Abschluss eines Tagesgeldkontos, sondern auch vor dem Ablauf der Zinsgarantie sollten Verbraucher einen Tagesgeld-Vergleich zu Rate ziehen. Wer lange Jahre bei der gleichen Tagesgeld-Bank bleibt, wird für diese Treue in der Regel nicht belohnt. Nach Ablauf der Zinsgarantie senken viele Banken unbemerkt die Zinssätze – ohne ihre Kunden darüber zu informieren. Statt dem attraktiven Einstiegszins werden dann nur noch Zinssätze verrechnet, die bei der Hälfte liegen - oder sogar noch weit darunter.

Die Zinsgarantie ist jener Zeitraum, in dem die Bank die Höhe des Tagesgeldzinses nicht verändern darf. Um die Zinserträge zu maximieren und den Aufwand dabei möglichst gering zu halten, sollte daher zunächst ein Tagesgeldkonto mit möglichst langer Zinsgarantie gewählt werden. Im Tagesgeld-Vergleich von CHECK24 ist es möglich, eine Zinsgarantie von bis zu zwölf Monaten abzuschließen.

Sparer sollten jedoch im Kopf behalten, wann die Zinsgarantie ihres Kontos endet. Dann empfiehlt es sich, erneut die besten Tagesgeld-Angebote zu vergleichen, um herauszufinden, welches Konto aktuell die besten Zinsen bietet. Wie sehr sich das lohnt, zeigt eine aktuelle Studie zum Thema Tagesgeld: Die Tagesgeld-Bestzinsen lagen 1,1 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt.

CHECK24-Kunden erhalten demnach 334 Prozent höhere Zinsen als der durchschnittliche Deutsche. Der Grund dafür ist einfach: Die meisten Deutschen bleiben aus Bequemlichkeit zu lange bei einer Bank und nehmen dafür deutlich niedrigere Zinssätze in Kauf.

Tipp: Wer das Tagesgeldkonto wechselt, sollte im Idealfall seine gesamten Ersparnisse umschichten und das alte Konto kündigen. So stellen Kunden sicher, bei der jeweiligen Bank nach einiger Zeit wieder als Neukunde zu gelten. Das ist wichtig, wenn sie auch künftig von guten Neukundenangeboten profitieren möchten.

Freistellungsauftrag rechtzeitig an die Bank senden

Ein Freistellungsauftrag reduziert die Steuerlast auf Kapitalerträge von rund 25 auf null Prozent. Für eine solche Ersparnis lohnt sich der geringe Aufwand, der mit einem Freistellungsantrag einhergeht. Normalerweise werden auf Kapitalerträge – dazu gehören etwa auch die Zinsen auf Tagesgeldkonten – Steuern in Höhe von 25 Prozent zuzüglich eines Solidaritätszuschlags in Höhe von 5,5 Prozent fällig. Insgesamt also 26,38 Prozent. Wer zusätzlich noch kirchensteuerpflichtig ist, für den erhöht sich die Gesamtsteuerlast auf Kapitalerträge auf etwa 28 Prozent.

Wer der Bank jedoch einen Freistellungsauftrag erteilt, kommt um diese Steuer herum – vorausgesetzt die Kapitalerträge belaufen sich nur auf bis zu 801 Euro pro Jahr für Alleinstehende oder 1.602 Euro bei Verheirateten. Sparer müssen hierfür lediglich auf die Homepage ihres Geldinstitutes gehen und ein vorgefertigtes Formular herunterladen, ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben an ihre Bank senden. Die Bank mit der längsten Zinsgarantie ist momentan die Consorsbank, das Formular für den Freistellungsauftrag finden Kunden beispielsweise ganz einfach über diesen Link.

Tipp: Wer zu einer anderen Bank wechselt und ein neues Tagesgeldkonto beantragt, sollte dem neuen Geldinstitut gleich zusammen mit den Antragsunterlagen einen Freistellungsauftrag erteilen.

(bm)

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