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Tagesgeld-Zinserhöhung: Volkswagen Banken nehmen Fahrt auf

22.10.2015 - 15:25

Zinserhöhung! Zinserhöhung? Zinserhöhung!! Am 7. Oktober haben die VW-Bank und die Audi-Bank ihren Tagesgeldzins von einem Prozent auf 1,25 Prozent erhöht. Solche Anhebungen des Zinssatzes sind in der Niedrigzinsphase zur Seltenheit geworden. Was also bewegte die beiden Direktbanken zu diesem Schritt?

Tagesgeld: Zinserhöhung VW/Audi-Bank
Mit Tagesgeld sicher und flexibel sparen.
Nachdem die Banken die Anhebung ihrer Zinsen öffentlich gemacht haben, kam es zu wilden Spekulationen. Gerüchte verbreiteten sich, dass Volkswagen sich aufgrund des Abgasskandals vorbeugend mit Liquidität versorgen wolle. Daher das attraktive Angebot mit hoher Verzinsung und viermonatiger Zinsgarantie. Die offizielle Begründung seitens Volkswagen bezieht sich jedoch auf das 25-Jahr-Jubiläum der Geldhäuser. Man sei jetzt seit 25 Jahren als Direktbank am Markt und habe deshalb einen Zinssatz gewählt, in dem die Ziffern „25“ vorkämen. Das alles sei „von langer Hand geplant“ und habe nichts mit den Turbulenzen um Volkswagen zu tun, sagte ein Sprecher.



Rentable Tagesgeldzinsen trotz Niedrigzinsphase

Wie attraktiv der Zinssatz der VW- und Audi-Bank ist, zeigt die Ergebnisliste des Tagesgeldvergleichs. Nicht viele andere Institute können Neukunden ähnlich gute Konditionen bieten. Das spiegelt sich im durchschnittlichen Zins täglich fälliger Einlagen der Deutschen Bundesbank wider. Er lag im August bei 0,14 Prozent. Dieser Wert zeigt deutlich, dass Sparer unbedingt auf hohe Zinsen achten sollten, bevor sie ein Tagesgeldkonto abschließen. Denn wer sich den Tagesgeldbestzins sichert, profitiert – und zwar nachweislich! Laut Sparerindex konnten Neukunden mit dem bestverzinsten Tagesgeldkonto im CHECK24-Vergleich im September ein Prozent reale Rendite erwirtschaften. Im Oktober könnte es – dank dem neuen Tagesgeldbestzins der Audi-/VW-Bank von 1,25 Prozent – zu noch höheren Gewinnen kommen, sofern die Inflationsrate in Deutschland ähnlich gering ausfällt wie im Vormonat.

Flexibel und sicher: Tagesgeld bei vielen Deutschen beliebt

Bei einer repräsentativen Befragung von 1.000 Anlegern durch das Marktforschungsinstitut TNS Infratest für die Vermögensverwaltung von Goldman Sachs gaben 77 Prozent der Umfrageteilnehmer an, ihr Geld in Tagesgeld und auf dem Sparbuch liegen zu haben. Die Beliebtheit, die diese sicheren Anlageformen bei den Deutschen genießen, ist weiterhin ungebrochen. Tagesgeldkonten mit einer maximalen Einlage von 100.000 Euro sind durch ein europäisches Gesetz geschützt, das jeder Staat der Eurozone in nationales Recht umsetzen muss. Im Bankrottfall garantiert daher der deutsche Staat den Schutz der Einlagen bis zu dieser Höchstgrenze pro Kunde und Bank, sofern der Hauptfirmensitz des Bankinstituts in Deutschland liegt. Das ist bei den Volkswagen Direktbanken der Fall. Im CHECK24-Tagesgeldvergleich finden sich unter Produktdetails zu jeder Bank genaue Angaben zur Einlagensicherung. Dort wird auch darüber informiert, welcher Staat den Schutz des Ersparten gewährleistet.

(lsc)

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