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Tagesgeld vs. Girokonto: Mit welchem Produkt spart man erfolgreicher?

10.10.2014 - 17:00

Einem Bericht der Welt zufolge bunkern die meisten Deutschen ihr Erspartes auf dem Girokonto. Das ist verwunderlich, immerhin sind viele Girokonten gar nicht oder nur sehr gering verzinst. Vergleicht man die Zinsen aufs Tagesgeld mit den Haben-Zinsen der Girokonten, zeigt sich, dass Sparen via Tagesgeld deutlich rentabler ist.

Laut der Studie Sparen 2014, die im Auftrag der Deutschen Postbank vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt wurde, gaben 50,3 Prozent der Bundesbürger an, ihr Erspartes am liebsten auf dem Girokonto aufzubewahren. Somit hat das Girokonto als Anlageform im Vergleich zum Jahr 2012, als nur 38,2 Prozent das Girokonto bevorzugten, deutlich an Beliebtheit gewonnen. Beim Tagesgeld sieht es anders aus: Es war 2013 populärer als dieses Jahr. 27,2 Prozent legten damals ihr Erspartes auf ein Tagesgeldkonto, 2014 sind es nur noch 25,8 Prozent.

Das Girokonto ist keine profitable Geldanlage

Tagesgeld wirft Rendite ab, unverzinste Girokonten nicht.
Dass so viele Deutsche ihre Ersparnisse auf dem Girokonto horten, gibt Rätsel auf, denn profitabel ist dieses Verhalten nicht. In der Regel sind Girokonten nämlich nicht verzinst. Ausnahmen gibt es allerdings. Bei der Netbank erhält man 0,2 Prozent, bei der DKB und der DABbank  0,1 Prozent Haben-Zinsen.

Doch auch diese Zinssätze liegen weit unter jenen, die man mit ausgewählten Tagesgeldkonten erwirtschaften kann. Die Cortal Consors Bank bietet Neukunden zum Beispiel einen Zinssatz von 1,20 Prozent. Dieser bleibt dank der Zinsgarantie zwölf Monate stabil. Auf das angelegte Geld kann man aber schon vor dem Ablauf der Zinsgarantie zugreifen.

Wie beim Tagesgeld üblich, kann jedes Konto innerhalb von einem Tag Kündigungsfrist aufgelöst werden. Um so attraktive Tagesgeldzinsen wie jene der Cortal Consors für sich zu sichern, sollte man viele Anbieter miteinander vergleichen und dabei unbedingt auf die Zinsgarantie achten.

Tipp: Direktbanken, die keine Filialen unterhalten und alles Geschäftliche per Internet regeln, können häufig attraktivere Zinsen aufs Tagesgeld bieten als Filialbanken.

Fazit: Tagesgeld eignet sich besser zum Sparen

Eine kleine Rendite ist immer noch besser als gar keine! Wer das für sinnvoll erachtet, sollte sein Erspartes nicht weiterhin auf dem Girokonto sammeln, sondern ein Tagesgeldkonto anlegen. Denn trotz aktueller Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, rentiert sich ein Tagesgeldkonto mit guter Verzinsung. Zinsen über ein Prozent sind beispielsweise bei den hier gelisteten Anbietern zu erhalten (Stand 10.10.2014):
BankTagesgeldzinsenZinsgarantie
1822direkt1,30 %bis zum 01.02.2015
VTB1,25 %bis zum 31.03.2015
Cortal Consors1,20 %12 Monate
Südtiroler Sparkasse1,20 %6 Monate
Volkswagen Bank1,10 %4 Monate
Tipp für noch effizienteres Sparen: Alleinstehende, die nicht mehr als 801 Euro, und Verheiratete, die nicht mehr als 1.602 Euro Rendite mit dem Tagesgeld erwirtschaften, können ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge erteilen. Dieser verhindert die von den Banken durchgeführte Abführung der Abgeltungssteuer ans Finanzamt. Die Abgeltungssteuer fällt auf alle Einkünfte auf Kapitalanlagen an.

(lsc)

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