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Fünf Gründe, warum sich Tagesgeld immer noch lohnt

28.01.2013 - 17:00

Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank hat in den letzten Monaten zu massenhaften Zinssenkungen am Tagesgeldmarkt geführt. Während Anfang des Jahres noch Verzinsungen bis zu drei Prozent möglich waren, liegen die Spitzensätze aktuell bei maximal zwei Prozent jährlich. Insbesondere bei deutschen Sparern hat das Tagesgeld als Anlageprodukt dennoch nicht an Attraktivität verloren.

Vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise setzen Anleger besonders auf Sicherheit und Unabhängigkeit bei der Wahl ihrer Geldanlage. Neben diesen wichtigen Punkten bringt das Tagesgeldkonto jedoch noch einige weitere Vorteile.

1.    Sicherheit

Tagesgeld ist eine besonders sichere Art der Kapitalanlage. Obwohl der Zinssatz variabel ist und von den Banken Tag für Tag neu festgelegt werden kann, besteht für den Anleger keinerlei Risiko. Die Spareinlagen können im Gegensatz zu Aktien nicht plötzlich an Wert verlieren oder sogar wertlos werden. Lediglich die Inflation kann den Wert der Geldanlage mindern. Dem können Sparer jedoch vorbeugen, indem sie stets darauf achten, dass die Tagesgeldzinsen zumindest die Teuerungsrate ausgleichen. Dies kann sich in Zeiten niedriger Zinsen gelegentlich schwierig gestalten. Anleger sollten deshalb regelmäßig Tagesgeldkonten vergleichen, um sich stets die lukrativsten Zinsen zu sichern.

Auch auf die Einlagensicherung ist beim Tagesgeld Verlass. So ergreifen die Banken verschiedene gesetzliche und freiwillige Maßnahmen, um die Ersparnisse ihrer Kunden im Notfall zu schützen. Im Juli 2009 wurde im Euro-Raum eine gesetzliche Einlagensicherung eingeführt. Diese garantierte zunächst 50.000 Euro pro Anleger und wurde 2011 auf 100.000 Euro aufgestockt. Hierfür zahlen die Privatbanken regelmäßig in die „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken“ (EdB) ein. Auch die Sparkassen und Volksbanken unterhalten ähnliche Einrichtungen.

Für Kundeneinlagen, die 100.000 Euro übersteigen, haben über 170 Geschäftsbanken des Bundesverbandes deutscher Banken den Einlagensicherungsfonds gegründet. Hier werden auch Spareinlagen in Höhe von mehreren Millionen Euro abgesichert. Alle Banken im CHECK24 Tagesgeld Vergleich garantieren mindestens die gesetzliche Einlagensicherung. Ein Großteil ist darüber hinaus auch am Einlagensicherungsfonds beteiligt.

2.    Attraktive Verzinsung

Bei der Verzinsung ihrer Tagesgeldkonten orientieren sich die Banken in erster Linie am Leitzins der EZB. Dieser gibt den Zinssatz an, zu dem sich Geschäftsbanken bei der Notenbank Geld leihen können. Da dieser derzeit bei historisch niedrigen 0,75 Prozent liegt, kommt es die Institute nun billiger, sich bei der Zentralbank Geld zu leihen. Dementsprechend passen sie auch ihre Tagesgeldzinsen nach unten an.

Dennoch finden sich im Tagesgeld Vergleich noch immer einige lukrative Angebote, mit denen Sparer zumindest die Inflation ausgleichen können. Diese liegt derzeit knapp über zwei Prozent – was aktuell auch der Verzinsung der lukrativsten Tagesgeldkonten entspricht. So erhalten Sparer beispielsweise bei der Cortal Consors und der RaboDirect aktuell 2,0 Prozent Zinsen im Jahr. Darüber hinaus bieten einige Institute ihren Neukunden attraktive Prämien an, mit denen die Rendite zusätzlich erhöht werden kann.

3.    Maximale Flexibilität

Der wohl größte Vorteil beim Tagesgeld ist seine Flexibilität. So müssen Sparer beispielsweise beim Festgeld zunächst die im Vorfeld festgelegte Anlagedauer abwarten, oder für eine Immobilie oft wochen- oder monatelang nach einem Käufer suchen. Beim Tagesgeld können Sparer dagegen jederzeit und in voller Höhe über ihr Kapital verfügen. Die Dauer einer Überweisung vom Referenzkonto auf das Tagesgeldkonto entspricht der einer regulären Überweisung von Girokonto zu Girokonto.

Dies bietet Anlegern die Möglichkeit, flexibel auf Zinsänderungen zu reagieren. Sparer können problemlos mehrere Tagesgeldkonten nebeneinander führen und ihr Kapital stets auf das lukrativste umlagern. Auch ein attraktives Festgeldangebot oder eine andere Art der Kapitalanlage kann spontan genutzt werden, sobald sich am Markt eine gute Gelegenheit ergibt.

Mit einem Tagesgeldkonto können Anleger außerdem flexibel auf ihre aktuelle finanzielle Situation reagieren. Bleibt am Monatsende noch Geld übrig, so kann dieses auf das Konto transferiert werden. Natürlich kann auch ein Dauerauftrag eingerichtet werden, so dass beispielsweise am Monatsanfang ein fester Betrag überwiesen wird. Stehen kurzfristig größere Ausgaben wie Reparaturen oder eine Reise an, kann das Kapital jederzeit wieder abgezogen werden.

4.    Kostenlose Geldanlage

Das Tagesgeldkonto ist in der Regel mit keinerlei Kosten verbunden. Bis auf wenige Ausnahmen verlangen die Institute weder für die Eröffnung noch für die Auflösung des Kontos eine Gebühr. Auch auf Kontoführungsgebühren oder einen Mindestanlagebetrag verzichten die meisten Tagesgeldbanken. Dies erhöht die Flexibilität der Sparer zusätzlich. So können sie nicht nur kostenlos über verschiedene Tagesgeldkonten verfügen, sondern diese auch ohne Probleme für einige Monate ungenutzt lassen, um in der Zwischenzeit von einem lukrativeren Angebot Gebrauch zu machen.

5.    Geringer Aufwand

Der Aufwand für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist minimal. Es müssen lediglich einige Angaben zur Person sowie die Kontaktdaten angegeben werden. Zudem werden Kontonummer und Bankleitzahl des gewünschten Referenzkontos abgefragt. Die Kontoeröffnungsunterlagen und der Postident-Coupon werden innerhalb weniger Werktage verschickt. Sparer können sich nun mit Hilfe des Postident-Verfahrens in einer beliebigen Filiale der Post als Person identifizieren lassen. Der Post-Mitarbeiter überprüft die Identität anhand des Personalausweises und schickt die Unterlagen dann an die Bank zurück. Einige Tage später bestätigt die Tagesgeldbank die Kontoeröffnung per Post oder E-Mail.

(fr)

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