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Westdeutsche männliche Mittdreißiger legen am häufigsten Geld auf Tagesgeldkonto an

17.01.2013 - 11:57

Über den Tagesgeldvergleich von CHECK24 schlossen im vergangenen Jahr am häufigsten 31- bis 40-Jährige Männer aus dem Westen Deutschlands Tagesgeldkonten ab. Das ergab eine Studie von CHECK24, in der alle im Jahr 2012 über das Portal abgeschlossenen Tagesgeldkonten analysiert wurden.1

62 Prozent aller Kunden, die 2012 ein Tagesgeldkonto über CHECK24 eröffneten, waren männlich. Frauen schlossen dagegen nur 38 Prozent der Konten ab. Dieses Ungleichgewicht könnte daran liegen, dass Männer immer noch deutlich onlineaffiner sind als Frauen. Von Letzteren nutzten 2012 nur 70,5 Prozent das Internet. Männer waren jedoch zu 81 Prozent online.2

Höheres Einkommen im Westen: größere Bereitschaft zur Geldanlage als im Osten

Gewichtet nach den Einwohnerzahlen, schlossen Männer und Frauen aus den alten Bundesländern 2012 11,5 Prozent mehr Tagesgeldkonten ab als Bürger der neuen Bundesländer. Die meisten Konten eröffneten Verbraucher aus Hamburg, die wenigsten Kunden aus Sachsen-Anhalt. Werden die Männer isoliert betrachtet zeigt sich: Westdeutsche Männer eröffneten im vergangenen Jahr 22 sogar Prozent mehr Tagesgeldkonten als ostdeutsche Männer.

Zwischen der Höhe des verfügbaren Einkommens und der Anzahl der Tagesgeld-Abschlüsse besteht ein klarer Zusammenhang. Im Westen Deutschlands beträgt das durchschnittlich verfügbare Einkommen 21.411 Euro und ist damit 27 Prozent (16.860 Euro) höher als im Osten.3

Am wenigsten Geld steht Verbrauchern in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen zur Verfügung. Dort war die Menge der abgeschlossenen Tagesgeldkonten demnach auch am kleinsten.3

Jüngere Altersgruppen eher bereit zum Online-Abschluss von Tagesgeldkonten

Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung (zwölf Prozent)4 schlossen die 31- bis 40-Jährigen die meisten Tagesgeldkonten über CHECK24 ab. Mit einem Anteil von 16,8 Prozent sind die 41- bis 50-Jährigen die größte Altersgruppe in Deutschland. Setzt man diese Zahl in Relation zu den abgeschlossenen Tagesgeldkonten, eröffneten die 41- bis 50-Jährigen nach den 21- bis 30-Jährigen nur die drittmeisten Tagesgeldkonten.

Die Zahl der Tagesgeldabschlüsse nimmt mit steigendem Alter ab. Analog verhält sich die Onlineaffinität. 31- bis 40-Jährige nutzten 2012 zu 94,1 Prozent das Internet, 61- bis 70-Jährigen nur noch zu 60,4 Prozent. Die über 70-Jährigen sind nur noch zu 28,8 Prozent online.2

Top-Tagesgeldkonten von CHECK24 glichen 2012 die Inflation aus

Mit einem Vergleich der Tagesgeldkonten bei CHECK24 konnten Kunden, die sich 2012 für eines der topplatzierten Angebote entschieden haben, zumindest die Inflation knapp schlagen. Das Zinsniveau der besten Tagesgeldkonten bei CHECK24 lag 2012 immer über zwei Prozent, die Inflation betrug im Durchschnitt zwei Prozent.5

Wie sich die Inflationsrate in naher Zukunft entwickeln wird, ist noch unklar. Dem ifo-Institut zufolge sinkt die Inflation in Deutschland 2013 auf 1,6 Prozent.6 Der Postbank Ökonom Thilo Heidrich glaubt dagegen, dass die Inflation 2013 in den ersten Monaten zunächst sinken wird, erwartet danach aber einen mäßigen Preisauftrieb.7

Um den Wert ihrer Ersparnisse zumindest zu erhalten, sollten Sparer regelmäßig Tagesgeldangebote vergleichen und sich gezielt für gutverzinste Angebote entscheiden.

1Alle Angaben sind gewichtet im Verhältnis zur Einwohnerzahl der untersuchten Region bzw. zum Anteil an der Gesamtbevölkerung.

2Quelle: (N)Onliner Atlas 2012 der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=852 (aufgerufen am 10.01.2013)

3Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/73064/umfrage/bundeslaender-im-vergleich---verfuegbares-einkommen/ (aufgerufen am 11.01.2013)

4Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Stand Januar 2011

5Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/01/PD13_018_611.html (aufgerufen am 15.01.2012)

6Quelle: http://www.wiwo.de/politik/europa/denkfabrik-das-wettbewerbsproblem-der-euro-zone-wird-groesser/7585882.html (aufgerufen am 10.01.2013)

7Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-teure-pauschalreisen-treiben-inflation-ueberraschend-ueber-zwei-prozent_aid_890503.html (aufgerufen am 10.01.2013)

(bri)

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