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RaboDirect senkt Zinsen aufs Tagesgeld

05.02.2013 - 18:24

Wir mögen Käse und Tulpen aus Holland – und auch die niederländische Direktbank RaboDirect. Das Institut spielt derzeit in der ersten Liga, wenn es um die attraktive Verzinsung flexibler Spareinlagen geht. Nun kündigt die holländische Direktbank eine Zinssenkung in diesem Bereich an: Ab dem 15. Februar erhalten Sparer auf ihr Erspartes nur noch 1,85 Prozent jährlich.

Bis dahin liegt der Zinssatz noch bei 2,0 Prozent im Jahr. Obwohl die Zinsen auf das Tagesgeldkonto sinken, gehört das Tagesgeldkonto der RaboDirect noch zu einem der besten Angebote in diesem Gebiet. Die Zinserträge werden dem Kunden monatlich gutgeschrieben. So kommt der Zinseszins zum Tragen: Gegenüber einem Angebot, bei dem die Rendite nur einmal jährlich ausgeschüttet wird, ist der Ertrag dieses Instituts höher (bei gleichem Zinssatz und Geldbetrag). Der Grund: Die gutgeschriebenen Erträge werden jeden Monat wieder verzinst.

Inflationsausgleich ist weiterhin gegeben

Der Zinssenkung zum Trotz lohnt es sich die eigenen Rücklagen als Tagesgeld anzulegen, statt sie auf dem Girokonto oder einem gering verzinsten Sparbuch zu lagern. Denn mit dem richtigen Tagesgeldkonto können Verbraucher auch weiterhin den Realwert ihres Geldes erhalten. Demnach wird der Wertverlust durch die Inflationsrate ausgeglichen. Im Januar lag die Teuerung in Deutschland bei 1,7 Prozent – um die Inflation auszugleichen, sollte der Zinssatz der Kapitalanlage wenigstens über dessen Rate verfügen. Eine hohe Rendite kann so allerdings nicht erzielt werden.

Neben der RaboDirect bieten auch noch andere Banken Zinssätze an, mit denen die Inflation ausgeglichen werden kann – unter anderem Cortal Consors, die 1822direkt, Wüstenrot, die Volkswagen Bank und die Audi Bank. Mehr zu den jeweiligen Angeboten erfahren Interessenten im Tagesgeld Vergleich von CHECK24.

Weitere Sparangebote der RaboDirect

Wer nicht täglich über sein Geld verfügen will, für den hat das Online-Institut zwei weitere interessante Sparprodukte im Angebot: RaboSpar30 und RaboSpar90. Anders als beim Tagesgeld können Verbraucher dabei erst mit einer Abbuchungsfrist von 30 bzw. 90 Tagen auf das Ersparte zugreifen. Dafür erhalten sie höhere Zinsen: Das RaboSpar30 wird aktuell mit 2,1 Prozent (ab 15. Februar 1,95 Prozent) und das RaboSpar90 mit 2,2 Prozent (ab 15. Februar 2,05 Prozent) verzinst.

(sb)

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