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Tagesgeld: Banken bieten höhere Zinsen als der Staat

22.06.2010 - 11:13

Viele Sparer in Deutschland sind bei ihren Geldanlagen besonders auf Sicherheit bedacht und setzen daher auf die Tagesgeldanleihe der Bundesrepublik Deutschland. Doch dabei wächst der reale Wert des Ersparten kaum an, denn die Zinsen, die von der Deutschen Finanzagentur für das angelegte Geld gezahlt werden, liegen unter der aktuellen Inflationsrate. Etliche Banken bieten da deutlich bessere Konditionen.

Bis zum Anfang des kommenden Jahres planen rund 62 Prozent der Deutschen ihr Geld anzulegen. Dies ergab eine Studie des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF). Besonders hoch steht dabei das Tagesgeld im Kurs der Anleger. Etwa 29 Prozent würden sich für diese Form der Geldanlage entscheiden, nicht zuletzt wegen deren Flexibilität.

Die sicherste Variante für eine Geldanlage mit Tagesgeld bietet der Staat. Bei dieser Anleihe besteht praktisch kein Risiko. Allerdings verzinst die Deutsche Finanzagentur das Tagesgeld aktuell nur mit 0,52 Prozent. Bei einer Inflationsrate im April von 1,03 Prozent muss der Sparer also einen nicht unbeträchtlichen Realverlust in Kauf nehmen.

Wer auf die Angebote von anderen Banken setzt, kann mit deutlich höheren Erträgen rechnen. Im Tagesgeld Vergleich von CHECK24 stehen die Bank of Scotland und die ING-Diba mit jeweils zwei Prozent an der Spitze. Bei Letzterer handelt es sich allerdings um eine reine Neukundenofferte. Die Bank of Scotland bietet ihren Neukunden noch bis 30. Juni einen Willkommensbonus von 30 Euro. Bei Einlagen bis 5000 Euro gibt es bei der comdirect bank sogar 2,1 Prozent Verzinsung.

(tei)

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