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Zum Semesterbeginn: Tagesgeldkonten für Studenten (Teil 3)

08.09.2014 - 12:07

Die Studentenzeit als schönste Zeit des Lebens? Vieles spricht dafür: Morgens ausschlafen, abends feiern bis weit nach Mitternacht - davon können Berufstätige nur träumen. Um das Glück perfekt zu machen, fehlt vielen Studenten allerdings etwas Essentielles: Geld.

Geld zu sparen ist nicht gerade leicht, wenn davon – wie bei vielen Studenten – keine Unmengen vorhanden sind. Deshalb ist es umso wichtiger, beim Sparen auf ein Ziel, zum Beispiel einen Urlaub, hinzuarbeiten. Ist ein solches ins Auge gefasst, fällt das Geld-Horten leichter. Wer klug ist, legt seinen Geldschatz gewinnbringend an. Eine für Studenten sehr sichere Art das zu tun, ist die Eröffnung eines Tagesgeldkontos.

Flexibel UND sicher – die Vorteile des Tagesgelds

Sicher sparen mit Tagesgeld
Im Gegensatz zu anderen Finanzprodukten ist Tagesgeld eine sichere und flexible Form der Geldanlage. Studenten gehen kein Risiko ein, wenn sie ihr Erspartes als Tagesgeld anlegen, weil dieses Produkt im Vergleich zu anderen, zum Beispiel Aktien, als sehr sicher gilt.

Die Sicherheit des Tagesgelds wird durch das Einlagensicherungsgesetz gewährleistet. Es regelt, dass im Falle einer Insolvenz 100 Prozent der Spareinlagen bis zu einem Maximalwert von 100.000 Euro geschützt sind. Vor dem Horrorszenario morgens aufzuwachen und das hart Ersparte verloren zu haben, brauchen sich Studenten, die sich für Tagesgeld entscheiden, also nicht zu fürchten.

Neben der hohen Sicherheit wird die Flexibilität des Tagesgeldes sehr geschätzt. Flexibel darum, weil das Ersparte nach einem Tag Kündigungsfrist in voller Höhe zur Verfügung steht. Das Geld wird verzinst, solange es sich auf dem Konto befindet. Von dort kann es aber bereits einen Tag nach der Kündigung abgehoben werden, sodass im Bedarfsfall beispielsweise ein neuer Laptop mit dem Ersparten gekauft werden kann.

Tagesgeldkonten mit den höchsten Zinssätzen

Am leichtesten findet man das für sich ideale Angebot, indem man einen Tagesgeld Vergleich durchführt. Meistens sind mehrere Direktbanken unter den Top-Anbietern. Diese Banken führen keine Filialen, weshalb sie hohe Guthabenzinssätze bieten können. Die Stiftung Warentest hat erst kürzlich den Abschluss von Tagesgeldkonten bei Direktbanken uneingeschränkt empfohlen, nachdem sie 22 von diesen Geldinstituten getestet hatte.

Tipp: Achten Sie bei Tagesgeldkonten nicht nur auf die Zinsen, sondern auch auf die Zinsgarantie. Darunter versteht man einen festgelegten Zeitraum, in dem der Zinssatz nicht verändert werden darf.

Diese Banken zählen derzeit (Stand: 8. September 2014) zu den Top-Anbietern in puncto Tagesgeld:

Bankeneffektiver JahreszinsZinsgarantie
Cortal Consors1,20%12 Monate
Volkswagen Bank1,40%4 Monate
Audi Bank1,40%4 Monate
1822direkt1,25%bis zum 01.12.2014
VTB1,25%bis zum 31.03.2015

Student müssen KEINE Abgeltungssteuer bezahlen

Zinserträge aus dem Tagesgeld sind steuerpflichte Kapitalerträge. Das Abgeltungssteuer-Gesetz regelt, dass Kapitalerträge versteuert werden müssen. In der Regel wird ein Zinssatz von 26,38 Prozent oder mehr verrechnet. Sich von der Abgeltungssteuer befreien zu lassen, lohnt sich erst, wenn die Zinserträge aufs Tagesgeld 801 Euro übersteigen. Kapitalerträge bis zu dieser Höhe sind nämlich steuerfrei – man spricht vom Sparer-Freibetrag. Um nicht dennoch Steuern zu zahlen, müssen Studenten Eigeninitiative zeigen, indem sie einen Freistellungsauftrag einrichten. Tagesgeld-Banken helfen ihren Kunden gerne dabei.

Gewinnt man mehr als 801 Euro an Zinserträgen, ist es sinnvoll, sich von der Abgeltungssteuer befreien zu lassen. Studenten können das tun, sofern ihre Einkünfte – zu diesen zählen auch die Zinserträge − 8.354 Euro nicht überschreiten. Erfüllt man diese Voraussetzung, beantragt man beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung und legt dieses Dokument anschließend der kontoführenden Bank vor.

Mehr Informationen zum Thema Abgeltungssteuer bietet dieser Artikel.

Weitere Teile der Artikelreihe:

Zum Semesterbeginn: Studenten brauchen ein Girokonto (Teil 1)

Zum Semesterbeginn: Die besten Kreditkarten für Studenten (Teil 2)

Zum Semesterbeginn: Statt Dauerjobben mit Studienkredit zum Abschluss (Teil 4)

(lsc)

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