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Tagesgeld: Trotz Niedrigzinsphase die Inflation schlagen

29.03.2014 - 12:00

Die Deutschen sind unzufrieden mit ihrer Geldanlage. Das geht aus der aktuellen GfK-Studie im Auftrag der Fondsgesellschaft GOAM hervor. Dabei gibt es viel Potential nach oben: Mit dem richtigen Tagesgeldkonto können Verbraucher die Inflation von aktuell einem Prozent schlagen und darüber hinaus ihr Geld gewinnbringend anlegen - selbst bei historisch niedrigen Zinssätzen.

Der Grund für die Unzufriedenheit der Deutschen ist schnell ausgemacht: Die niedrigen Zinsen gestalten eine gewinnbringende Geldanlage schwierig. Verbraucher können jedoch selbst viel dafür tun, ihr Geld optimal anzulegen. Mit dem richtigen Tagesgeldkonto etwa kann mit geringem Risiko eine vergleichsweise hohe Rendite erwirtschaftet werden.

Diese Kriterien sind Deutschen bei der Geldanlage wichtig

Die Euro-Krise hat Spuren hinterlassen: Deutsche Sparer sind noch immer verunsichert. Sie ziehen deshalb langfristige Termin- und Spareinlagen ab und legen das Geld auf Giro- oder Tagesgeldkonten an, wie eine Analyse der Deutschen Bundesbank ergab. Die Sichteinlagen erreichten nach Angaben der Bundesbank im Jahr 2013 einen Rekordwert: 908 Milliarden Euro lagen auf deutschen Giro- und Tagesgeldkonten – so viel wie nie zuvor. Die Bundesbürger bevorzugen es also, jederzeit auf ihr Geld zugreifen zu können. Das wichtigste Ziel der Geldanlage ist einer aktuellen GfK-Studie zufolge für 57,8 Prozent der Bundesbürger hohe Sicherheit. Eine hohe Rendite spielt aktuell hingegen nur für 9,5 Prozent aller Befragten eine Rolle.

Jederzeit flexibler Zugriff auf die Anlage und hohe Sicherheit: Beides spricht für ein Tagesgeldkonto. Die Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto ist bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt. Viele Kreditinstitute sind darüber hinaus Mitglied eines freiwilligen Einlagensicherungssystems, wodurch auch höhere Summen im mehrstelligen Millionenbereich abgesichert sind.

Tagesgeld: Beste Alternative für deutsche Anleger

Tagesgeld: Trotz Niedrigzinsphase die Inflation schlagen!
Verbraucher sollten grundsätzlich kritisch hinterfragen, ob eine bestimmte Anlageform wirklich sinnvoll ist. Mit 39,7 Prozent sieht beispielsweise ein großer Anteil der Deutschen einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Toluna zufolge noch immer das Sparbuch als beste Anlagemöglichkeit.

Das ist jedoch ein Trugschluss:  Früher legte man das Geld fast ohne Nachzudenken auf einem Sparbuch an. Die Zeiten haben sich jedoch geändert, der durchschnittliche Zinssatz für deutsche Sparbücher liegt aktuell bei etwa 0,3 Prozent. Verbraucher sollten sich also schleunigst von dieser veralteten Anlageform trennen und auf ein gut verzinstes, aber genauso sicheres Tagesgeldkonto umsteigen.

Im Schnitt erhalten Bundesbürger nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung derzeit 0,69 Prozent jährliche Zinsen auf ihr Tagesgeld-Konto. Die Top-Zinssätze im Tagesgeldvergleich liegen hingegen bei bis zu 1,4 Prozent jährlich – eine schleichende Entwertung der Anlage muss damit nicht befürchtet werden.

Da gerade beim Tagesgeld so flexibel auf das Ersparte zugegriffen werden kann, sollte das Geld immer zu den besten Konditionen angelegt werden. Auch wer bereits ein Tagesgeldkonto hat, sollte weiterhin die Zinsen im Auge behalten, denn ein Wechsel kann sich lohnen. Verbraucher sollten zunächst verschiedene Angebote vergleichen und sich dann für das Konto mit den besten Konditionen entscheiden.

(bm)

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