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Tagesgeldkonto: Den maximalen Anlagebetrag beachten

18.12.2013 - 18:00

Bei den meisten Banken gibt es eine Staffelung, nach der Guthaben verzinst werden.
Vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollten die Konditionen einer Bank sorgfältig in Augenschein genommen und mit denen anderer Geldinstitute verglichen werden. Dabei ist auch darauf zu achten, wie das angelegte Kapital verzinst wird, wenn der maximale Anlagebetrag überschritten wird. In der Regel gilt in diesem Fall für den Betrag, der die Grenze übersteigt, ein geringerer Zinssatz. Allerdings wurde zuletzt bei der Postbank im Rahmen eines Aktionsangebots gleich die gesamte Summe niedriger verzinst, wie die Verbraucherzentrale Hamburg berichtet.

Von vielen Banken werden im Falle von Tagesgeld- oder Festgeldkonten maximale Anlagebeträge festgesetzt. Dabei handelt es sich meist um die Summe, bis zu der das angelegte Kapital mit dem angeboten Top-Zinssatz eines Geldinstituts vergütet wird. Sofern das Guthaben die Grenze übersteigt, wird der darüber liegende Betrag geringer verzinst – die Verzinsung des darunter liegenden Betrags bleibt davon in der Regel jedoch unberührt.

Was passiert, wenn der maximale Anlagebetrag überschritten wird?

Allerdings ist dies nicht immer der Fall – wie ein Aktionsangebot zeigt, mit dem jüngst die Postbank aufgewartet hat: 2,5 Prozent Zinsen auf‘s Tagesgeld bot das Geldinstitut, bis zu einem Betrag von 10.000 Euro. Voraussetzung: Die Kunden eröffneten bei der Bank gleichzeitig ein Girokonto und machten es zu ihrem Lohn- beziehungsweise Gehaltskonto. Legte ein Sparer auf dem Tagesgeldkonto allerdings eine höhere Summe als 10.000 Euro an, wurde nicht nur die Differenz, sondern gleich das gesamte Guthaben mit einem geringeren Zinssatz vergütet – dem Standardzinssatz von 0,25 Prozent. Dies hatte nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Rendite, wie die folgende Rechnung deutlich macht: Werden 10.000 Euro über ein halbes Jahr mit 2,5 Prozent verzinst, ergibt sich ein Ertrag von 125 Euro. Wird die gleiche Summe nur mit 0,25 Prozent vergütet, beträgt der Gewinn lediglich 12,50 Euro.

Sparer sollten bei der Auswahl des passenden Kontos also darauf achten, welcher Zinssatz jeweils bei welchem Betrag maßgeblich ist. Im CHECK24-Tagesgeldvergleich wird dieser Faktor automatisch einkalkuliert: Gibt ein Nutzer die gewünschte Anlagesumme an, wird ihm unter Berücksichtigung der bei der jeweiligen Bank gültigen Zinsstaffelung der durchschnittliche Zinssatz für den gesamten Betrag angezeigt.

(bb)

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