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Warum sich ein Tagesgeldkonto gerade jetzt lohnt

17.01.2015 - 08:00

Viele Deutsche lassen ihre Ersparnisse achtlos auf dem Girokonto liegen. Eine Kurzumfrage von CHECK24 ergab nun, dass 38 Prozent der rund 600 Befragten eine Summe zwischen 501 und 2.000 Euro auf dem Girokonto sparen, neun Prozent legen sogar mehr als 20.000 Euro auf dem unverszinsten Konto an. Doch gerade jetzt lohnt es sich, das Ersparte auf ein Tagesgeldkonto zu legen. Wir erklären, warum.

Bequemlichkeit ist vermutlich der Grund, weshalb die Bundesbürger so viel Geld auf dem unverzinsten Girokonto liegen lassen. Der Beginn des neuen Jahres ist der beste Zeitpunkt, um alte Routinen zu überdenken und gute Vorsätze endlich umzusetzen. Das fängt bei der Geldanlage an.

Zu Beginn des neuen Jahres Finanzen genau unter die Lupe nehmen

Zu Beginn des Jahres lohnt es sich, die Finanzen genauer unter die Lupe zu nehmen, um endlich die guten Vorsätze umzusetzen.
Einer zu Beginn dieses Jahres veröffentlichten Studie der Postbank zufolge ist es der Vorsatz Nummer Eins der Deutschen, ihre Kontobewegungen im neuen Jahr regelmäßig zu kontrollieren. Das ist eine gute Idee, denn nicht nur die Frage mit welchem Anlageprodukt man am besten spart, sondern auch wie viel Geld man monatlich zurücklegen kann, ist entscheidend.

Die meisten Spar-Tipps sind altbekannt – an der Umsetzung scheitert es meist nicht aufgrund des mangelnden Wissens, sondern aus Bequemlichkeit. Beispielsweise sollten Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt und Sparpotentiale eruiert werden. Selbst bei scheinbaren Kleinigkeiten kann man im Alltag viel Geld einsparen. Der Kaffee To Go morgens beim Bäcker spart täglich etwa zwei Euro. Oder zahlen Sie vielleicht noch immer Gebühren für Ihr Girokonto? Auch das sind unnötige Kosten, die man leicht einsparen könnte, wenn man sich die Mühe macht, das Konto zu wechseln.

Es wäre so einfach, Geld zu sparen! Doch selbst Psychologen sind fasziniert, wie schnell gute Vorsätze wieder über den Haufen geworfen werden. Rund die Hälfte aller Deutschen fasst einer Studie der Zeitschrift "Psychologie heute" gute Vorsätze fürs neue Jahr - doch nur acht Prozent davon halten sie auch wirklich durch. Dabei gibt es jetzt auch gute Nachrichten: Anders als etwa eine langfristige Diät oder ein Sparplan, ist die Umschichtung der Ersparnisse vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto eine einmalige Sache. Man muss sich nur einmal überwinden, profitiert aber dauerhaft.

Warum sich ein Tagesgeldkonto gerade jetzt lohnt

44 Prozent der Bundesbürger haben für 2015 den Vorsatz gefasst, ihre Ersparnisse gewinnbringender anzulegen, zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Vor allem Menschen, die momentan noch auf dem Girokonto sparen, sollten diesen guten Vorsatz jetzt in die Tat umsetzen, denn ein Tagesgeldkonto bringt Ihnen eigentlich nur Vorteile. Sparer können auf das Geld auf einem Tagesgeldkonto ebenso flexibel zugreifen wie auf einem Girokonto. Das Tagesgeldkonto hat keine Kündigungsfrist und keine Laufzeit - wer seine Ersparnisse von diesem Konto abziehen möchte, bucht sie einfach auf das Referenzkonto um.
Umfrage von CHECK24.de Klicken, um zu Vergrößern.

Eine Studie von CHECK24 hat ergeben, dass die am besten verzinsten Tagesgeldkonten im Schnitt 1,1 Prozentpunkte mehr Zinsen bringen, als sie der Durchschnittsdeutsche erhält. Das zeigt ganz deutlich, dass Verbraucher profitieren, wenn sie  nicht zum erstbesten Angebot greifen, sondern verschiedene Tagesgeldkonten vergleichen.

Doch nicht nur das: Da die Inflation momentan so niedrig ist,  können Sparer eine gute Realverzinsung einfahren. Im Dezember 2014 etwa lag der Tagesgeld-Bestzins auf CHECK24 1,1 Prozentpunkte über der Teuerungsrate in Deutschland. Verbraucher schlagen damit nicht nur die Inflation, sondern erhalten zusätzlich eine gute Rendite auf ihre Ersparnisse. Im Gegensatz zu risioreichen Geldanlagen wie Aktien und Fonds bietet das flexible Tagesgeldkonto einen weiteren Vorteil: Die Ersparnisse sind dort absolut sicher. Bis zu einer einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank sind die Einlagen sogar gesetzlich geschützt. Beträge, die darüber hinaus gehen, sind bei machen deutschen Banken zusätzlich über die deutsche Einlagensicherung geschützt.

Ab Juni 2016 wird der Schutz sogar noch weiter verbessert: Besonders schutzwürdige Einlagen wie etwa Abfindungen oder Gelder aus Immobilienverkäufen sind dann bis zu einem Höchstbetrag von 500.000 Euro pro Kunde und Bank über den Zeitraum von bis zu sechs Monaten zusätzlich geschützt.

(bm)

 

 

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