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Leitzinssenkung in Sicht! Jetzt lohnt sich Tagesgeld mit Zinsgarantie

16.05.2014 - 12:00

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) war in den letzten Tagen und Wochen ein großes Thema in den Medien: Obwohl der EZB-Rat am vergangenen Donnerstag beschlossen hatte, den Zins vorerst nicht weiter zu senken, sorgten die Anspielungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi für Beunruhigung unter den Sparern. Viele Experten halten es derzeit für möglich, dass die EZB den Leitzins schon im Juni auf null Prozent senken wird. Für Anleger könnte dieser Schritt weitere Zinssenkungen zur Folge haben. Wer sich jetzt noch die aktuellen Konditionen sichern will, sollte deshalb nicht zu lange warten.

Wer jetzt handelt, kann sich die Zinsen länger festschreiben lassen.
Der EZB-Rat wolle noch die nächsten Wachstums- und Inflationsprognosen im Juni abwarten, sagte Draghi im Anschluss an die Sitzung. Man sei jedoch unzufrieden mit der zu erwartenden Entwicklung der Teuerungsrate. Deshalb fühle sich die Notenbank wohl damit, beim nächsten Mal zu handeln. Damit hatte Draghi seine Bereitschaft, weitere geldpolitische Maßnahmen im Kampf gegen die niedrige Inflation in der Euro-Zone einzusetzen, so deutlich wie noch nie zuvor ausgedrückt.

Unter Berufung auf Insider, die mit den Beratungen des EZB-Rats vertraut sind, berichtete auch die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von einer geplanten Leitzinssenkung. Der anonymen Quelle zufolge sei es mehr oder weniger sicher, dass der Leitzins erneut gesenkt werde.

Während Kreditnehmer auf noch niedrigere Zinsen hoffen dürfen, bleiben Sparer angesichts dieser Entwicklung ratlos zurück. Bereits jetzt gleichen die meisten Angebote im Bereich Tagesgeld nicht einmal mehr die Inflation aus. Eine erneute Leitzinssenkung könnte jedoch dafür sorgen, dass die Banken ihre Zinsen noch weiter runterschrauben.

Tagesgeld mit Zinsgarantie: Die aktuellen Konditionen langfristig sichern

Wer trotzdem weiter flexibel über seine Ersparnisse verfügen und nicht auf riskantere Anlageprodukte zurückgreifen möchte, sollte deshalb jetzt aktiv werden. Eine gute Möglichkeit, weitere Zinssenkungen zu umgehen, sind Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie. Dabei schreibt die Bank den Zins vom Zeitpunkt der Kontoeröffnung an über mehrere Monate fest. Das bedeutet, dass die Kunden auch dann weiterhin von den vereinbarten Konditionen profitieren, wenn die Bank ihren Tagesgeldzins in Folge einer Leitzinssenkung nach unten anpasst.

Die längste Zinsgarantie bietet aktuell die Cortal Consors: Ganze zwölf Monate erhalten Kunden hier einen garantierten Zinssatz. Dieser beträgt aktuell 1,2 Prozent jährlich – die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich. Der maximale Anlagebetrag liegt bei 50.000 Euro. Ersparnisse, die darüber hinausgehen, werden zu einem niedrigeren Zinssatz verzinst. Nach Auslaufen der Zinsgarantie fällt der Tagesgeldzins auf den variablen Basissatz zurück, der aktuell bei 0,8 Prozent jährlich liegt.

Aktuelle Spitzenreiter im Zinsvergleich: Volkswagen Bank und Audi Bank

Die höchsten Zinsen im Tagesgeld Vergleich bieten derzeit die Volkswagen Bank  und die Audi Bank: Kunden erhalten immerhin 1,4 Prozent jährlich. Zudem werden die Zinsen monatlich ausgeschüttet. Wie bei der Cortal Consors gilt der beworbene Zinssatz auch hier nur für Anlagesummen bis maximal 50.000 Euro. Ab dem Zeitpunkt der Kontoeröffnung werden die Zinsen bei beiden Autobanken für vier Monate gutgeschrieben.

Zinsgarantien bieten außerdem die Südtiroler Sparkasse (1,3 Prozent jährliche Zinsen und sechs Monate Zinsgarantie), die 1822direkt (1,3 Prozent jährliche Zinsen und Zinsgarantie bis zum 25. September 2014), die ING DiBa (1,25 Prozent jährliche Zinsen und vier Monate Zinsgarantie) und die Wüstenrot (1,1 Prozent jährliche Zinsen und vier Monate Zinsgarantie).

(fr)

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