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Tagesgeld und Festgeld: Die Mischung macht´s!

22.12.2014 - 14:35

„Die Zinsen werden niedrig bleiben!“ versprach EZB-Präsident Mario Draghi noch im September. Was die Märkte befeuerte und an den Börsen für gute Kurse sorgte, löste bei Sparern eher Trübsal aus. Statt jetzt in risikoreiche Geldanlagen zu flüchten, sollte das mühsam Ersparte trotzdem lieber sicher angelegt werden. Das geht flexibel und gleichzeitig gut verzinst mit einer Mischung aus Tagesgeld und Festgeld.

Knapp jeder zehnte Deutsche spart monatlich 500 Euro oder mehr. Das geht aus dem Sparerkompass hervor, den die Bank of Scotland (BoS) jedes Jahr veröffentlicht. Ihre Ersparnisse lassen viele Deutsche achtlos auf dem Girokonto liegen oder bunkern es einfach aus Tradition auf dem Sparbuch. Beide Anlageformen bringen jedoch keine oder nur geringe Zinsen. Besser ist eine Mischung aus Tagesgeld und Festgeld, die größtmögliche Flexibilität mit einer guten Rendite koppelt.

So kombinieren Sie Tagesgeld und Festgeld richtig

Mit der richtigen Mischung aus Festgeld- und Tagesgeldanlage schaffen Sparer den Spagat zwischen guter Rendite und Flexibilität.
Ein Tagesgeldkonto bietet Flexibilität, mit einem Festgeldkonto lässt sich die beste Rendite einfahren. Aus diesem Grund ist eine Kombination aus beiden Finanzprodukten in vielen Fällen ideal.

Was beide Anlageformen gemeinsam haben, ist die Sicherheit: Sowohl die Einlagen auf einem Tagesgeld- als auch auf einem Festgeldkonto sind innerhalb der EU gesetzlich geschützt. Pro Kunde und Bank sind 100.000 Euro sicher. Handelt es sich bei dem Anbieter um ein deutsches Geldinstitut sind darüber hinaus oftmals noch höhere Summen über die freiwillige Einlagensicherung geschützt.

Der erste Schritt für die optimale Kombination aus Tagesgeld und Festgeld ist die richtige Aufteilung der Anlagesumme. Sparer sollten nicht alles auf eine Karte setzen. Verbraucherschützer empfehlen, mindestens zwei bis drei Monatsgehälter jederzeit verfügbar zu haben, um unvorhergesehene Ausgaben stemmen zu können. Diese Summe sollte auf alle Fälle auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto gelegt werden.

Der große Vorteil: Auf die Ersparnisse, die auf einem Tagesgeldkonto liegen, können Verbraucher jederzeit flexibel zugreifen. Bei Direktbanken kann das Geld einfach und bequem per Überweisung von dem Tagesgeldkonto auf das Referenzkonto überwiesen werden – in der Regel geht der Betrag dann am nächsten Banktag auf dem Konto des Kunden ein.

Der restliche Betrag sollte – sofern das Geld langfristig nicht benötigt wird – auf ein Festgeldkonto gelegt werden. Wie Sie das passende Festgeldkonto finden und die Laufzeit optimal festlegen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das beste Tagesgeldkonto finden Sie über einen Vergleich

Die wichtigsten Kriterien eines Tagesgeldkontos sind der Zinssatz, die Zinsgarantie und die Einlagensicherung. Sparer müssen jedoch nicht umständlich zahlreiche Angebote von verschiedenen Banken einholen: Alle relevanten Informationen eines Tagesgeldkontos finden Anleger im Tagesgeld-Vergleich von CHECK24 übersichtlich auf einen Blick. Anhand der Auflistung können Verbraucher entscheiden, welches Tagesgeldkonto am besten zu ihnen passt.

Der Tagesgeld-Zinssatz ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Kontos. Der Tagesgeldzins sollte über der jeweils aktuellen Inflationsrate in Deutschland liegen. Das ist bei einem Abschluss über CHECK24 fast wie von selbst der Fall: Eine langfristige Analyse der Tagesgeldzinsen auf CHECK24 hat ergeben, dass diese im 40-monatigen Untersuchungszeitraum 0,37 Prozentpunkte und damit mehr als 20 Prozent über der Inflationsrate in Deutschland lagen.

Neben dem Guthabenzins ist auch die Zinsgarantie entscheidend für die Rendite, die Verbraucher unterm Strich erhalten. Die Zinsgarantie ist der Zeitraum, während dem der Zinssatz eines Tagesgeldkontos von der Bank nicht verändert werden kann. Gerade in Zeiten fallender Zinsen oder in einer unsicheren Marktlage kann sich eine lange Zinsgarantie lohnen - auch, wenn der Zinssatz dann insgesamt etwas niedriger liegt. Die besten Tagesgeldkonten im CHECK24-Tagesgeldvergleich bieten oft beides: Eine lange Zinsgarantie und einen hohen Zinssatz.

So ist das Ersparte gut verzinst und sicher angelegt - während Verbraucher jederzeit flexibel darauf zugreifen können. Übrigens: Um den maximalen Ertrag aus ihrer Kapitalanlage herauszuholen, sollten Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Dies ist bis zu einem jährlichen Kapitalertrag in Höhe von 801 Euro pro Person und 1.602 Euro bei Verheirateten möglich. Dadurch sparen sich Verbraucher unterm Strich 26,38 Prozent Zinsen.

(bm)

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