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Inflation: Schützen Sie sich vor der Entwertung Ihres Kapitals

05.10.2012 - 09:35

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Anfang September den unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen kriselnder Euro-Staaten angekündigt. Seitdem kommt die Angst vor Inflation in der deutschen Bevölkerung immer stärker zum Vorschein. EZB-Direktor Asmussen und weitere führende Ökonomen geben jedoch Entwarnung: Der Geldwertstabilität drohe keine akute Gefahr und die Inflation schreite lediglich im normalen Rahmen voran. Doch auch vor geringem Wertverlust können Verbraucher ihr Kapital schützen.

Mit den Anleihekäufen verfolgt die Notenbank in erster Linie das Ziel, die kontinuierlich steigenden Zinsen auf Anleihen der südeuropäischen Schuldenstaaten auf einem stabilen Niveau zu halten. Diese für die EZB ungewöhnlich lockere Politik stellt für Verbraucher und einige Experten jedoch eine Bedrohung für die Geldwertstabilität dar.

So hatte der Deutsche-Bank-Chef Ashu Jain in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ einen deutlichen Anstieg der Inflationsrate prognostiziert. Hierbei handle es sich um eine logische Folge der EZB-Politik und um den Preis, den Deutschland für Europa zahlen müsse. EZB-Direktor Asmussen warnte dagegen vor übertriebener Inflationsangst. Diese wirke sich lediglich kontraproduktiv auf den Finanzmarkt aus. Ihm zufolge drohe keine Gefahr an der Preisfront. Im Falle eines steigenden Inflationsdrucks werde die EZB in jedem Fall Maßnahmen ergreifen um diesem gegenzusteuern.

Eine sichere Wahl in unsicheren Zeiten: Das Tagesgeldkonto

Wie sich die Inflation in den kommenden Jahren entwickeln wird, ist derzeit schwer absehbar. Die Teuerungsrate in Deutschland liegt aktuell bei zwei Prozent und gilt damit als stabil. Dennoch kann es durchaus Sinn machen, sich bereits jetzt vor einem möglichen Wertverlust des Euro zu schützen.

Viel Geld in eine langjährige Anlage zu stecken kann dabei durchaus riskant sein - auch wenn die Verzinsung auf den ersten Blick attraktiv erscheint. Ein flexibles Tagesgeldkonto bietet sich dagegen nach wie vor an. Hier können Sparer auf Zinsänderungen auf dem Markt kurzfristig reagieren und ihr Geld gegebenenfalls umlagern. Kündigungsfristen müssen dabei nicht eingehalten werden.

Tagesgeld: Inflation ausgleichen und Rendite erzielen

Die goldene Regel beim Tagesgeld lautet: Die Verzinsung sollte in jedem Fall die Inflationsrate ausgleichen. Dabei macht es die derzeitige Welle von Zinssenkungen den Anlegern nicht gerade einfach, einen geeigneten Anbieter zu finden. Der Tagesgeld Vergleich zeigt jedoch, dass es noch immer lukrative Tagesgeldbanken gibt.

Bei einigen Instituten erhalten Sparer neben einer attraktiven Verzinsung zusätzlich noch Neukundenangebote wie Prämien oder Sonderzinssätze. Somit kann nicht nur die Inflation ausgeglichen, sondern auch eine reale Rendite erwirtschaftet werden.

(fr)

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