0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Tagesgeld statt Girokonto: Was sind die Vorteile?

01.07.2014 - 16:00

Girokonten eignen sich gut für den täglichen Zahlungsverkehr, bieten jedoch kaum Zinsen. Knapp jeder vierte Deutsche spart dennoch auf dem Girokonto. Als Grund wird oftmals der Umstand genannt, dass Kunden dort jederzeit Zugriff auf ihr Erspartes haben. Genau das ist jedoch auch bei einem Tagesgeldkonto möglich, das darüber hinaus aber höhere Zinsen bietet.

Das Tagesgeldkonto ist eine sichere Anlageform: Die Einlagen sind durch die deutsche Einlagensicherung geschützt. Wenn sich die Marktlage ändert oder das Geld benötigt wird, können Kunden ihr Erspartes auf einem Tagesgeldkonto jederzeit abziehen. Insofern bietet das Tagesgeldkonto die gleiche Flexibilität wie ein Girokonto – hat jedoch eine wesentlich bessere Verzinsung.

Abschluss eines Tagesgeldkontos: Warum viele Deutsche zögern

Ein Tagesgeldkonto ist die moderne Art des Sparschweins: Verbraucher haben jederzeit Zugriff auf ihr Erspartes bei guter Verzinsung.
25 Prozent aller Deutschen spart größere Geldbeträge auf dem Girokonto. Zu diesem Ergebnis kommt der Sparerkompass 2014, der von der Bank of Scotland in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa erstellt wird. Als Grund für das Sparen auf dem Girokonto nannten rund 57 Prozent Gewohnheit – das sollte allerdings kein Argument sein, wenn es darum geht, das Ersparte sicher anzulegen. Weitere 44 Prozent wollen jederzeit auf ihr Geld zugreifen können - was allerdings auch bei einem Tagesgeldkonto jederzeit möglich ist. Fünf Prozent der Befragten gab an, dass die Eröffnung eines Tagesgeldkontos zu kompliziert sei.

Kompliziert ist die Beantragung eines Tagesgeldkontos jedoch keineswegs: Über einen Vergleich im Internet finden Verbraucher innerhalb weniger Augenblicke das Konto mit der besten Verzinsung und können dieses direkt vom Sofa aus online beantragen. Im Anschluss muss lediglich das sogenannte Postident-Verfahren durchgeführt werden: Kunden begeben sich hierzu mit dem Tagesgeld-Antrag sowie ihrem gültigen Personalausweis in eine Postfiliale ihrer Wahl. In wenigen Minuten hat der Postmitarbeiter dann die Identitätsprüfung durchgeführt und sendet die Unterlagen im Auftrag des Kunden völlig kostenlos an die Bank.

Der Kunde erhält in der Regel innerhalb weniger Werktage die Zugangsdaten seines neuen Tagesgeldkontos per Post zugesandt. Die Ersparnisse auf dem Girokonto können dann ganz einfach auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden und sind somit sicher und dabei optimal verzinst.

Darauf sollten Sie bei einem Tagesgeldkonto achten

Die Mehrheit der Befragten hält sich dem Sparerkompass 2014 zufolge nicht ausreichend gut über Finanzanlageprodukte informiert. In Zeiten des Internets wird es jedoch immer leichter, umfassende Informationen einzuholen und so eine fundierte Anlageentscheidung treffen zu können. Kunden profitieren beispielsweise von Vergleichsrechnern im Internet, die übersichtlich und transparent die Konditionen der einzelnen Angebote auflisten. Andererseits können online auch Kundenbewertungen eingesehen werden. Dort teilen Verbraucher ihre Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt und dem Unternehmen mit. Wenn doch noch Fragen offen sind, bietet etwa CHECK24 einen kostenlosen Kundenservice. Bei Fragen oder Unklarheiten kann dieser telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden.

Viele Verbraucher haben bereits erkannt, dass es sich lohnt, bestimmte Produkte über das Internet abzuschließen: Bereits vor knapp vier Jahren wurden rund ein Viertel aller Tagesgeldkonten online abgeschlossen. Das geht aus einer Studie der Deutschen Bank in Zusammenarbeit mit Google hervor. Im Vergleich dazu wurden nur 12,4 Prozent aller Girokonten und 7,1 Prozent der Kredite im Internet beantragt. Insbesondere im Bereich Finanzen können Direktbanken, die ihre Produkte über das Internet vertreiben, gegenüber Filialbanken oftmals punkten. Grund dafür ist die Kostenersparnis, denn Direktbanken unterhalten in der Regel keine Bankfilialen und sparen sich dadurch viele Fixkosten und Mitarbeiter. Dadurch können Direktbanken ihre Produkte oftmals günstiger anbieten als die Konkurrenz.

Tipp: Sofern sich die Kapitalerträge bei Alleinstehenden auf maximal 801 Euro belaufen, kann ein sogenannter Freistellungsauftrag erteilt werden, in diesem Fall zahlen Kunden keine Abgeltungssteuer. Alle Hintergrundinfos zur Abgeltungssteuer und wie der Freistellungsauftrag funtkioniert, haben wir auf einer Service-Seite für Sie zusammengestellt.

(bm)

Weitere Artikel: