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Finanztest bescheinigt Direktbanken höhere Zinsen für Tagesgeld und Festgeld

24.01.2012 - 19:11

Dem Handelsblatt zufolge ist das Bruttogeldvermögen der Deutschen seit 2001 angewachsen, allein von 2010 auf 2011 stieg das Vermögen nach Schätzungen der Allianz Global Investors um 50 Milliarden Euro auf 4,74 Billionen Euro an. Insgesamt 40 Prozent dieses Betrags lagern die Bundesbürger auf Konten und Sparbücher von Banken und Sparkassen. Besonders mit Tagesgeld oder Festgeld werden beim richtigen Anbieter lukrative Zinserträge erzielt.

In Versicherungen wird rund 30 Prozent des gesamten Vermögens angelegt - Rentenpapiere, Investmentfonds, Aktien und Beteiligungen nehmen etwa 23,5 Prozent ein. Wer risikoarme Geldanlagen bevorzugt, erzielt derzeit mit Tagesgeld- und Festgeldkonten gute Zinserträge. „So hohe Zinsen gab es seit zweieinhalb Jahren nicht mehr“, sagt auch Karin Baur von Finanztest der Stiftung Warentest. Vor allem die Geldanlagen der Direktbanken bieten für alle Laufzeiten die besten Zinsen - hier werden die Einlagen entweder per Telefon oder über das Internet verwaltet. Dabei ist mit einem gut verzinsten Tagesgeld- oder Festgeldkonto ebenfalls ein Inflationsausgleich möglich. Damit die eigene Geldanlage diese Vorgabe erfüllt, muss das Zinsniveau über dem der gegenwärtigen Inflationsrate liegen - 2011 betrug diese im Schnitt 2,3 Prozent.

Die besten Tagesgeld-Anbieter

Gerade für Sparer, die sich nicht festlegen und täglich auf ihre Einlagen zugreifen wollen, ist das Tagesgeld die richtige Wahl. Statt das Geld auf einem Sparbuch oder Girokonto mit mageren Habenzinsen zu lagern, sollten Verbraucher auf ein Tagesgeldkonto setzen. Diese Geldanlage ist kostenlos, täglich verfügbar und bietet die gleiche Sicherheit wie ein Gehaltskonto. Zusätzlich sind die gutgeschriebenen Zinsen weitaus lukrativer: Direktbanken, die Neu- und Bestandskunden konstant attraktive Zinsen bieten, sind beispielsweise die Bank of Scotland (jährlich 2,7 Prozent, jährliche Zinsgutschrift), MoneYou (jährlich 2,75 Prozent, vierteljährliche Zinsgutschrift) oder auch die VTB Direktbank (jährlich 2,7 Prozent, vierteljährliche Zinsgutschrift).

Sogenannte Lockangebote, die Neukunden zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos bewegen sollen, sind dagegen vor allem zum Tagesgeld-Hopping geeignet: Bevor der Zinssatz für Neukunden ausläuft, kann der Anleger seine Einlagen auf einer besser verzinsten Geldanlage parken. Beim Tagesgeld ist ein regelmäßiger Zinsvergleich der aktuellen Angebote prinzipiell immer empfehlenswert, da  der Zinssatz beim Tagesgeld variabel ist und von der Bank jederzeit an das gegenwärtige Marktniveau angepasst werden kann.

Mit Festgeld langfristig hohe Zinsen sichern

Das Festgeldkonto bietet dem Anleger hingegen ein sicher verzinstes Anlagemodell, bei dem das Zinsniveau über die gesamte Anlagedauer unverändert bleibt – je länger die Laufzeit, desto höher der Zinsertrag. Gerade in Zeiten sinkender Zinsen bietet das Festgeld dem Sparer Sicherheit für sein Geld. Jüngst haben einige Banken das Zinsniveau leicht gesenkt, wer sein Geld fest anlegen will, sollte sich also schnellstmöglich die aktuellen Festgeldzinsen sichern. Spitzenreiter des einjährigen Festgelds im CHECK24 Festgeld Vergleich sind die Bank of Scotland, die VTB Bank und die IKB direkt (alle 3,0 Prozent im Jahr). Für das zweijährige Festgeldkonto steht die IKB direkt (3,4 Prozent im Jahr) und für das dreijährige die VTB Bank (4,0 Prozent im Jahr) an erster Stelle. Die Bank of Scotland bietet jeweils für das Festgeld über vier Jahre (4,1 Prozent im Jahr) und fünf Jahre (4,25 Prozent im Jahr) das beste Angebot im CHECK24 Tagesgeld Vergleich.

Egal ob Tagesgeld oder Festgeld, ein Blick auf den Umfang der Einlagensicherung ist bei beiden Geldanlagen Pflicht. Europäische Banken verfügen über eine staatliche Absicherung in Höhe von 100.000 Euro, darüber hinaus sind einige Kreditinstitute Mitglied in Sicherungssystemen von Bankengruppen. So kann beim Sparen nichts schiefgehen.

(sb)

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