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Schlechte Zeiten für Sparer: EZB-Leitzinssenkung wirkt sich auf Zinsen aus

06.07.2012 - 16:19

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag den Leitzinssatz von 1,0 Prozent auf 0,75 Prozent abgesenkt hat, müssen sich Sparer auf niedrigere Zinsen einstellen. Gerade in der Krise greifen viele Verbraucher auf vermeintlich sichere Filialbanken zurück, doch Sparkassen und Genossenschaftsbanken bieten in der Regel vergleichsweise niedrige Zinsen. Direktbanken bieten hingegen häufig immer noch eine attraktive Verzinsung auf das Tagesgeld und das Festgeld.

Bei einer Senkung des Leitzinssatzes sinken zumeist auch die Zinssätze für die unterschiedlichen Anlageformen, weil die Banken selbst bei der EZB weniger Zinsen für frisches Geld bezahlen müssen. Die Kreditinstitute sind somit nach einer Leitzinssenkung weniger abhängig von den Anlagegeldern der Kunden und geben dadurch auch niedrigere Zinsen auf Geldanlagen. Bei einer Leitzinserhöhung würde der umgekehrte Fall eintreten.

Wo Sparer hohe Zinsen bekommen

Die ersten Banken werden ihre Zinsen voraussichtlich in den kommenden Wochen anpassen. Daher sollten sich Sparer noch vor der Zinssenkung attraktive Angebote der Kreditinstitute sichern. Einige Kreditinstitute bieten für das Tagesgeld eine Zinsgarantie über einen bestimmten Zeitraum an. Eine solche Garantie kann sich bei der Erwartung sinkender Zinsen auszahlen. Nutzen Sie unseren Tagesgeld Vergleich, um das beste Angebot für Ihre Bedürfnisse herauszufiltern.

Im Bereich des Festgeldes ist es sogar möglich sich die derzeitige Verzinsung noch für die nächsten Jahre zu sichern. Dabei ist der Zinssatz über den gesamten Zeitraum gleichbleibend. Welche Bank derzeit die beste Verzinsung bietet, finden Sie in unserem Festgeld Vergleich heraus.

Derzeit liegen Sparzinsen meist unter der Inflationsrate

Da der Leitzins seit dem Beginn der Finanzkrise 2008 bereits um insgesamt 3,5 Prozentpunkte nach unten gesenkt wurde, werden immer weniger Zinsen auf das Tagesgeld gezahlt. Durch die geringen Zinsen sinkt das Vermögen der Verbraucher, da die Verzinsung der Geldanlagen nicht selten sogar noch unter der Inflationsrate liegt. Vor allem in Deutschland wird viel gespart, sodass die niedrigen Zinsen die Verbraucher der Bundesrepublik besonders hart treffen. Laut der Tageszeitung Die Welt hat kein anderes Land so große Ersparnisse auf Tagesgeldkonten oder anderen verzinsten Anlageformen gelagert wie Deutschland.

(vg)

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