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Die Bank of Scotland senkt die Zinsen aufs Tagesgeld

13.08.2013 - 10:12

Die Bank of Scotland hat zum 21. August 2013 eine Zinssenkung im Bereich Tagesgeld angekündigt. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Kunden der Direktbank nur noch 1,2 Prozent Zinsen im Jahr - derzeit liegt der Zinssatz noch bei 1,4 Prozent. Die Zinsausschüttung erfolgt jährlich. Das Angebot der Bank of Scotland gilt sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Eine Mindestanlage gibt es nicht. Die Maximalanlage bei der Direktbank beträgt 500.000 Euro.

Der Zinssatz werde vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklungen gesenkt, kommentierte die Bank of Scotland die Zinsentscheidung. Trotz der Anpassung biete man den Kunden jedoch weiterhin einen attraktiven Zinssatz sowie ein transparentes Angebot ohne Nebenbedingungen. Nach der letzten Leitzinssenkung vor rund drei Monaten hatten tatsächlich viele Institute ihre Zinssätze erneut gesenkt. Alleine im August hatten bereits die 1822direkt, die MoneYou und die SWK Bank ihre Tagesgeld- und Festgeldkonditionen verschlechtert.

Die Bank of Scotland rutscht im Tagesgeld Vergleich nach unten

Mit einem jährlichen Zinssatz von 1,2 Prozent fällt die Bank of Scotland auf einen der mittleren Plätze im Tagesgeld Vergleich zurück. Mit den Konditionen der ING-DiBa, der Südtiroler Sparkasse, der RaboDirect und der Renault Bank direkt – die allesamt 1,5 Prozent Zinsen im Jahr bieten – kann die Direktbank nach der Zinssenkung nicht mehr mithalten. Vorausgesetzt natürlich, die Institute passen ihre Zinsen nicht ebenfalls nach unten an.

Die Direktbank gehört zur Lloyds Banking Group

Die Einlagensicherung bei der Bank of Scotland wird durch den britischen Staat gewährleistet. Sie gilt bis zu einer Summe von 85.000 britischen Pfund (rund 100.000 Euro) pro Kunde. Darüber hinaus gehört das Institut dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Im Rahmen dessen sind auch Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 250.000 Euro gewährleistet.

Die Bank of Scotland ist seit 2008 auf dem deutschen Tagesgeldmarkt beheimatet und sitzt in Berlin. Sie gehört zur Lloyds Banking Group, die insgesamt über 30 Millionen Privat- und Geschäftskunden betreut und weltweit über 100.000 Mitarbeiter beschäftigt.

(fr)

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