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Die Bank of Scotland senkt erneut die Zinsen aufs Tagesgeld

07.12.2012 - 18:05

Die Bank of Scotland senkt zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit ihre Tagesgeldzinsen. Bereits zum 18. Oktober 2012 nahm die Direktbank eine Zinssenkung von 2,0 Prozent auf 1,8 Prozent jährlich vor. Nun kündigt das Institut erneut an, die Zinsen drücken zu wollen – diesmal auf 1,6 Prozent im Jahr. Auch ihre beliebte 30-Euro-Sonderaktion stellte die Bank of Scotland am 30. November ein.

Mit konstant hohen Zinsen sowie einer attraktiven Sondergutschrift hatte sich die Bank of Scotland bei deutschen Anlegern besonders beliebt gemacht. Nun erhalten Neukunden keinen Bonus mehr – und auch mit ihrem Zinssatz gehört die Bank of Scotland nicht mehr zu den Top-Anbietern unter den Tagesgeldbanken.

Die Bank of Scotland folgt dem Trend der allgemeinen Zinssenkungen

Für ihre konstant hohen Zinsen hatte die Stiftung Warentest der Bank of Scotland noch in diesem Jahr das Prädikat „Dauerhaft gut“ verliehen. Auch Focus Money wählte das Institut anhand verschiedener Kriterien wie Zinshöhe und Zinsstabilität zur „Fairsten Tages- und Festgeldanlage“.

Mit ihrer Zinssenkung folgt die Direktbank dem allgemeinen Trend in Richtung Niedrigzinsen im Anlagebereich. Auch im November und Anfang Dezember senkten wieder zahlreiche Institute ihre Tagesgeldzinsen. Darunter waren unter anderem die 1822direkt, die IKB direkt, die Wüstenrot direct sowie die RaboDirect.

Die Bank of Scotland gehört zur Lloyds Banking Group

Die Bank of Scotland ist eine Direktbank-Tochter der Lloyds Banking Group, welche über 100.000 Mitarbeiter beschäftigt und international über 30 Millionen Privat- und Geschäftskunden betreut. Ihren Hauptsitz hat die 1695 gegründete Bank of Scotland in Edinburgh, Schottland. Im Juli 2008 eröffnete sie ihre deutsche Niederlassung in Berlin und stieg damit auch ins deutsche Tagesgeldgeschäft ein.

Kundeneinlagen sind bei der Bank of Scotland bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person durch den britischen Staat abgesichert. Die Direktbank ist außerdem Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Damit sind auch Einlagen bis 250.000 Euro geschützt.

(fr)

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