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Den Notgroschen auf’s Tagesgeldkonto

13.02.2014 - 16:00

Die Waschmaschine ist defekt, das Auto muss in die Werkstatt und das Girokonto ist gerade nicht unbedingt üppig gefüllt. Für Fälle wie diese sollten Verbraucher stets eine kleine Finanzreserve vorhalten. Hierfür bietet sich ein Tagesgeldkonto an, denn darauf geparkte Guthaben sind nicht nur jederzeit verfügbar, sondern werden im Vergleich zum Girokonto auch erkennbar höher verzinst. Doch wie hoch sollte die Summe sein, die auf einem Tagesgeldkonto angelegt wird?

Eine Geldreserve für unerwartete Ausgaben sollte nicht im Sparschwein, sondern auf einem Tagesgeldkonto vorgehalten werden.
Am Tagesgeldkonto schätzen Sparer vor allem zwei Eigenschaften: Erstens kann jederzeit über die angelegte Summe verfügt werden. Damit weist es beispielsweise gegenüber den meisten Sparbüchern einen erheblichen Vorteil auf – denn hier können in der Regel pro Monat maximal 2.500 Euro abgezogen werden.

Zweitens kann sich die Verzinsung des Guthabens durchaus sehen lassen – gerade, wenn man zum Vergleich die Renditemöglichkeiten in Zusammenhang mit einem Girokonto oder Sparbuch heranzieht. Eine Gegenüberstellung verschiedener Tagesgeldkonten zeigt, dass aktuell bis zu 1,5 Prozent Zinsen zu holen sind. Von diesen Regionen sind die meisten Girokonten und Sparbücher ein ganzes Stück entfernt.

Bleibt die Frage, wie viel Kapital auf einem Tagesgeldkonto angelegt werden sollte. Verbraucherschützer empfehlen grundsätzlich, eine Reserve von zwei bis drei Nettomonatsgehältern für unvorhergesehene Ausgaben vorzuhalten. Dabei kann es sich um Reparaturen verschiedener Art, aber auch um kurzfristig erforderliche Neuanschaffungen handeln.

Wird in absehbarer Zeit eine größere Summe benötigt?

Darüber hinaus sollten sich Verbraucher Gedanken darüber machen, ob in absehbarer Zeit größere Ausgaben geplant sind, beispielsweise für einen Urlaub. Auch hierfür sollte die entsprechende Summe zur Seite gelegt werden – und auch dazu eignet sich das Tagesgeldkonto.

Ist eine Summe hingegen gänzlich verzichtbar, kann sich die Anlage auf einem Festgeldkonto anbieten, da auf diese Weise oftmals höhere Zinsen eingefahren werden können. Allerdings besteht hier während der Laufzeit kein Zugriff auf das angelegte Vermögen. Zudem lohnt sich eine Festgeldanlage oftmals erst bei längeren Laufzeiten. Denn viele Banken bieten in Zusammenhang mit Tagesgeldkonten über bestimmte Zeiträume garantierte Zinssätze an, die oftmals oberhalb der Vergütung einer Festgeldanlage liegen.

So gibt es derzeit bei der IKB im Rahmen einer Sonderaktion 1,5 Prozent Zinsen auf Tagesgeld, garantiert für sechs Monate. Die Cortal Consors bietet zwar nur 1,4 Prozent – allerdings gewährt sie diesen Zinssatz gleich für ein ganzes Jahr. Die Festgeldangebote vieler Banken übertreffen diese Zinssätze erst bei längeren Laufzeiten.

(bb)

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