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Tagesgeld: So legen Sie Ihren Weihnachtsbonus richtig an

03.12.2014 - 18:17

Die Weihnachtszeit ist nicht nur die Zeit der Besinnlichkeit, sondern auch die Zeit des Konsums. Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland erhält passend dazu Weihnachtsgeld, so das Ergebnis einer Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung. Viele Deutsche verwenden zumindest einen Teil ihres Weihnachtsbonus, um Geschenke für die Liebsten zu kaufen - der Rest bleibt oftmals einfach auf dem Girokonto liegen. Für die Geldanlage ist dieses Konto jedoch denkbar ungeeignet: Die Ersparnisse werden auf dem Girokonto regelrecht aufgefressen.

Jeder zweite Deutsche spart auf dem Girokonto. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Sparen 2014“, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Postbank durchgeführt hat. Die Bundesbürger scheint es nicht zu kümmern, wie viel Geld sie dadurch verlieren. Einzig der große Vorteil des Girokontos bleibt ihnen im Kopf: Jederzeit auf ihr Erspartes zugreifen zu können. Doch das ist auch bei einem Tagesgeldkonto möglich.

Rechenbeispiel: Girokonto vs. Tagesgeldkonto

Die Geldanlage ist eine Thematik, die viele betrifft, mit der sich aber nur wenige beschäftigen. Dabei ist es eigentlich gar so nicht kompliziert. Wie das Rechenbeispiel zeigt, ist ein Girokonto die denkbar schlechteste Lösung, um Ersparnisse zu verwahren. Denn hier wird das Geld - beispielsweise ein Weihnachtsbonus - durch die Inflation regelrecht aufgefressen:
GirokontoTagesgeldkonto
 Anlagesumme3.000€3.000€
Guthabenzins 0% 1,2%
 Inflation 0,8%0,8%
 Differenz -0,8% +0,4%
 Verlust 23,81€ -
 Gewinn-12€
 Kaufkraft nach einem Jahr 2.976,19€3012€
Das Tagesgeldkonto schützt die Ersparnisse vor einem Wertverlust. Zusätzlich erhalten Sparer noch Guthabenzinsen - ein willkommener Bonus. Im Rechenbeispiel wird ein fiktiver Weihnachtsbonus in Höhe von 3.000 Euro über den Zeitraum von einem Jahr angelegt. Verglichen werden die beiden besten Angebote im Bereich Girokonto und Tagesgeld. Ermittelt wurden diese über den Girokonto- und Tagesgeld-Vergleich. Da die Inflationsrate in Deutschland im Oktober 2014 zum vierten Mal in Folge bei 0,8 Prozent lag, wird dieser Wert für den gesamten Jahreszeitraum angenommen.

Tagesgeld- statt Girokonto: Deshalb lohnt sich ein extra Sparkonto

Das Weihnachtsgeld einfach auf dem Girokonto liegen zu lassen, ist keine gute Idee.
Wenn Sie Ihr Geld langfristig anlegen möchten, empfiehlt sich ein Festgeldkonto. Für viele Verbraucher attraktiver ist jedoch momentan das Tagesgeldkonto, da hier jederzeit auf die Ersparnisse zugegriffen werden kann: Möchte der Kunde über einen gewissen Teil oder sogar die gesamten Ersparnisse auf dem Tagesgeldkonto verfügen, bucht er den gewünschten Betrag einfach auf das Referenzkonto um.

Das geht ganz einfach und schnell online und das Geld steht in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstages zur Verfügung. Denn eine Überweisung darf innerhalb Deutschlands – und seit der SEPA-Umstellung auch innerhalb Europas – nur noch einen Bankarbeitstag dauern. Wichtig zu wissen: Erfolgt die Buchung mittels Einzug, kann sich der Zeitraum auf zwei oder drei Bankarbeitstage ausdehnen.

Das Tagesgeldkonto hat noch einen weiteren Vorteil, der eher in der Psychologie begründet ist: Die Hemmschwelle, das Ersparte auszugeben, ist auf einem Tagesgeldkonto wesentlich höher, als auf einem Girokonto. Zwar können Sparer auch auf dem Tagesgeldkonto jederzeit auf ihr Geld zugreifen, doch um es ausgeben zu können, muss es zunächst umgebucht werden. Der ein oder andere überlegt sich dann zweimal, ob das hart Ersparte wirklich für die neuen Schuhe oder das Sofa ausgegeben werden muss.

So funktioniert der Abschluss eines Tagesgeldkontos

Der Abschluss eines Tagesgeldkontos dauert nur wenige Augenblicke. Zunächst gilt es, das beste Tagesgeldkonto zu finden. Das ist einfach und schnell über einen unabhängigen Vergleich im Internet möglich. Das Konto der Wahl kann im Anschluss direkt online beantragt werden. Hierfür füllen Verbraucher die Antragsstrecke komplett aus und klicken auf "jetzt kostenlos beantragen".

In der Regel übersendet die Bank  die Unterlagen dann per E-Mail oder diese können direkt im Kundenbereich bei CHECK24 heruntergeladen werden. Im Anschluss werden die Antragsunterlagen ausgedruckt und das Postident-Verfahren durchgeführt. Das kann in der Postfiliale der Wahl erledigt werden und ist für den Verbraucher völlig kostenlos. Nach nur wenigen Minuten ist das Postident-Verfahren durchgeführt und der Antrag auf dem Weg zur Bank. Nur wenige Tage später erhält der Kunde per Post alle wichtigen Zugangsdaten und kann sein Erspartes dann sicher und flexibel auf dem Tagesgeldkonto verwahren - ohne, dass es an Wert verliert.

(bm)

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