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Vertragslaufzeit zwölf Monate: Gas- und Stromrechner mit neuer Voreinstellung

16.04.2012 - 14:50

CHECK24 reagiert auf Kundenwünsche und passt seine Gas- und Stromrechner an: Ab sofort werden als Standard nur noch Tarife mit einer Vertragslaufzeit von maximal zwölf Monaten berücksichtigt. Angebote mit einer längeren Erstlaufzeit sind weiterhin verfügbar - werden aber nur noch Kunden angezeigt, die dies ausdrücklich wünschen.

Direkt unter den Feldern, in denen der Nutzer seine Postleitzahl und seinen jährlichen Energieverbrauch einträgt und die gewünschte Zahlweise auswählt, befindet sich im Stromrechner eine Einstellmöglichkeit für die Vertragslaufzeit. Bislang war hier keine Einschränkung voreingestellt. Um Verbrauchern eine Übersicht über die gesamte Bandbreite an verfügbaren Tarifen zu bieten, wurden Verträge mit allen Laufzeiten angezeigt. Dies wurde nun geändert. Wichtigster Grund dafür: Die Wünsche und Anregungen der Nutzer.

Energiekunden bevorzugen kurze Laufzeiten

Die überwiegende Mehrheit der Energiekunden wollen keine Verträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr abschließen, um flexibel zu bleiben. Auch viele Verbraucherschützer raten zu einer Vertragslaufzeit von maximal einem Jahr, um nicht zu lange an einen Anbieter gebunden zu sein. Gleichzeitig gingen überdurchschnittlich viele Beschwerden bei Verträgen mit einer Laufzeit von 24 Monaten ein. Diesen Umständen trägt die geänderte Voreinstellung nun Rechnung.

Gleichzeitig kann die Auswahl jedoch mit einem Mausklick geändert werden. Auf diese Weise lässt sich die gewünschte Vertragslaufzeit noch weiter verkürzen - oder auf zwei Jahre erweitern. Denn eine lange Vertragslaufzeit muss nicht in jedem Fall ein Nachteil sein. Haushalte, die sich nur möglichst selten mit der Auswahl eines geeigneten Versorgers beschäftigen wollen, können mit einem günstigen Tarif, der eine Preisgarantie und eine lange Laufzeit hat, durchaus gut beraten sein.

Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit: Sonderkündigungsrecht

Grundsätzlich gilt: Auch bei Verträgen mit langer Laufzeit ist der Kunde Preiserhöhungen des Stromanbieters nicht ausgeliefert - in diesem Fall greift das Sonderkündigungsrecht. Die Frist dafür ist allerdings meist sehr kurz und beträgt oft nur zwei Wochen. Ein Blick in die Vertragsunterlagen vor Vertragsschluss schafft Klarheit. Zudem sollte geprüft werden, ob nicht im Vertrag ein höherer Preis im zweiten Vertragsjahr enthalten ist, der automatisch in Kraft tritt. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Preiserhöhung, so dass kein Sonderkündigungsrecht besteht.

Ein Preisvergleich und ein Anbieterwechsel bei Strom und Gas lohnt sich in fast jedem Fall: Für nahezu jeden Haushalt ist ein günstigeres Angebot als der aktuell genutzte Tarif verfügbar. Die jährliche Ersparnis kann bis zu 500 Euro betragen. Der Vergleichsrechner steht Verbrauchern kostenlos und unverbindlich zur Verfügung. Auch die Umstellung der Versorgung auf den neuen Lieferanten erfolgt gratis. Dabei ist durch gesetzliche Regelungen sichergestellt, dass ein Haushalt nie ohne Strom- oder Gaszufuhr dastehen kann.

(mb)

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