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Vattenfall erhöht Strompreise für Berlin und Hamburg

12.02.2014 - 13:10

Jetzt also doch: mit Vattenfall erhöht einer der großen Stromanbieter die Preise für die Grundversorgung in Berlin und Hamburg. Bislang hatten sich viele deutsche Grundversorger noch zurückgehalten. Ab dem 1. April müssen die Stromkunden von Vattenfall, die noch den Grundversorgungstarif zahlen, mehr für ihren Strom berappen. Dabei könnten sie mit einem Wechsel zu einem alternativen Anbieter günstigere Strompreise zahlen.

Doch in Deutschland akzeptieren bislang fast vierzig Prozent aller Stromhaushalte die teureren Strompreise der Grundversorgung. Allein in Hamburg und Berlin müssen die von der aktuellen Preiserhöhung betroffenen Stromkunden ab April einen Aufschlag von 60 Euro, beziehungsweise 37 Euro im Jahr an Vattenfall überweisen.

Strompreisentwicklung in Hamburg und Berlin seit 2008

Die Preiserhöhung kommt später als gewöhnlich – in den letzten Jahren verteuerte Vattenfall seine Grundversorgung bereits zum Januar, um die gestiegenen staatlichen Abgaben einzupreisen. Anfang 2014 verhielt sich der Grundversorger für Hamburg und Berlin jedoch ruhig. Insgesamt betrachtet mussten die Kunden der Grundversorgung in diesen beiden großen Städten seit 2008 bereits fast doppelt so viel für die gleiche Menge Strom bezahlen – das sind immerhin durchschnittlich rund 480 Euro mehr.
Das ist viel Geld, das anderweitig hätte ausgegeben werden können. Denn durch einen Wechsel zu einem günstigeren Alternativversorger können typische Hamburger und Berliner Vier-Personenhaushalte mit einem Verbrauch von 5.000 Kilowattstunden im Jahr bis zu 337 Euro, beziehungsweise 365 Euro sparen.

Weitere Grundversorger erhöhen ihre Strompreise

Doch nicht nur die Hamburger und Berliner sind von Preiserhöhungen betroffen. Zu März und April 2014 erhöhen neben Vattenfall auch 35 weitere Grundversorger ihre Tarife. Im Schnitt müssen alle betroffenen Grundversorgungskunden dieser insgesamt 37 Grundversorger dann etwa 54 Euro mehr im Jahr bezahlen.

Wechseln statt draufzahlen

Wer da nicht mitmachen will, sollte sich möglichst bald an einen Stromvergleich machen: Er zeigt schnell und einfach, welcher Alternativversorger günstigere Preise bietet. Denn der Strom Vergleichsrechner berücksichtigt alle verfügbaren Tarife der insgesamt bundesweit mehr als 1.000 Stromanbieter an. Alles, was er benötigt, sind die eigene Postleitzahl sowie der jährliche Stromverbrauch. Wer noch nicht sicher ist, worauf er achten soll, kann sich an den CHECK24 Tipps zur Tarifauswahl orientieren. Der Anbieterwechsel geht anschließend ebenso leicht und sorgt dank der jährlichen Ersparnis für mehr Geld in der Haushaltskasse.

(rfi)

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