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Strompreiserhöhung von 72 Stromanbietern um bis zu 155 Euro im Jahr

11.11.2010 - 18:44

Zum Jahreswechsel kündigten bislang 72 Stromversorger Preissteigerungen von durchschnittlich 7,2 Prozent an (84 Euro p.a.). Die gravierendste Erhöhung erwartet die Kunden der Grundversorgung in Bad Endorf (Bayern): Hier steigen die Preise um 155 Euro p.a. (14,2 Prozent).

Dies zeigt eine deutschlandweite Analyse der Energiepreisveränderungen bei den Grundversorgern durch das Vergleichsportal CHECK24.

Zu den 72 Versorgern gehören unter anderen Rheinenergie (11,2 Prozent Erhöhung) und EnBW (9,7 Prozent Erhöhung) und RWE (3,7 Prozent). Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt (5.000 kWh) bedeuten diese Erhöhungen zusätzliche Kosten von 122 (Rheinenergie), 118 (EnBW) bzw. 47 Euro pro Jahr (RWE).

Zusätzlich gaben 45 Stromanbieter Preissteigerungen zum Jahreswechsel bekannt, allerdings ohne bisher genau Zahlen zu nennen.

Zusätzliche Kosten für rund 7,6 Millionen deutsche Haushalte

Rund 7,6 Millionen Haushalte in Deutschland sind von den Erhöhungen betroffen. Bis Jahresende wird diese Zahl steigen, denn CHECK24 rechnet bis dahin mit einer dreistelligen Zahl  von erhöhenden Grundversorgern.

Gespaltener Gasmarkt: 20 Gasanbieter erhöhen und zehn senken

Auch 20 Gasversorger werden zum Jahreswechsel die Preise anziehen. Besonders stark spüren werden dies die Kunden der EWE Energie AG in Niedersachsen mit 143 Euro p.a. zusätzlich (12,6 Prozent). Durchschnittlich steigen die Preise der 20 Versorger um 6,5 Prozent (85 Euro p.a.).

Allerdings gibt es auch zehn Gasversorger, die ihre Preise zum Jahreswechsel im Durchschnitt um sechs Prozent (82 Euro) senken. Vor allem Verbraucher in Gescher (Nordrhein-Westfalen) können sich über eine Ersparnis von 119 Euro im Jahr (8,9 Prozent) freuen.

*Strom: Berechnet für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh, Gas: Berechnet für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh

(eko)

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