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Strompreis 2014: Wird es allmählich teurer?

11.07.2014 - 12:00

Es war trotz deutlicher Erhöhung der EEG-Umlage zum Jahresbeginn bislang in diesem Jahr recht ruhig um die deutschen Strompreise - von den Diskussionen um die EEG-Reform mal abgesehen. Jetzt erhöht mit dem Dortmunder Stromanbieter DEW21 ein größerer Grundversorger seinen Stromtarif. Wer davon betroffen oder bei einem anderen Anbieter in der Grundversorgung ist, sollte einen Stromvergleich machen und den Stromanbieter wechseln - auf diese Weise können bis zu mehreren Hundert Euro im Jahr gespart werden.

Ansonsten heißt es jedenfalls für die Kunden in der Grundversorgung vom Stromanbieter in Dortmund: Ab September kostet der gleiche Strom mehr als vorher. Wer sich gerade nicht sicher ist, welchen der unterschiedlichen Stromtarife er nutzt: Jeder, der noch niemals aktiv den Stromanbieter gewechselt hat, befindet sich in der Grundversorgung. Dieser allgemeine Tarif ist in der Regel der teuerste Tarif beim jeweiligen Stromanbieter.

Staatliche Abgaben als Begründung für teurere Strompreise

Auch beim Stromanbieter DEW21 aus Dortmund ist dies nicht anders. Der Strompreis für den Tarif "Unser Strom.standard" erhöht sich beim Arbeitspreis von 27,65 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 28,44 Cent pro kWh. Die Begründung: die zu Jahresbeginn gestiegenen staatlichen Abgaben, die inzwischen einen großen Anteil vom Strompreis ausmachen. Bislang habe das Unternehmen diese Aufschläge noch auffangen können, doch jetzt müsse die DEW21 ihre Strompreise anpassen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Der Strompreiserhöhung aus dem Weg gehen

Wer Preiserhöhungen nicht mitmachen will, kann ein Online-Vergleichsportal zu Hilfe nehmen und einen Stromvergleich machen. Beispielsweise benötigt der Stromrechner von CHECK24 lediglich die Postleitzahl und den jährlichen Verbrauch, um die günstigsten Strompreise zu finden. Der Preisrechner berücksichtigt dabei unabhängig alle am jeweiligen Wohnort verfügbaren Angebote und listet sie preislich geordnet auf – mit dem günstigsten beginnend.

Worauf Sie beim Stromvergleich achten sollten

Um möglichst verbraucherfreundliche Tarife aufzulisten, werden automatisch Voreinstellungen beim Vergleichsrechner vorgenommen. Diese sorgen dafür, dass beim Stromvergleich nur Stromanbieter und -tarife angezeigt werden, die keine längere Vertragslaufzeit als zwölf Monate haben, bei denen sich der Vertrag um maximal zwölf Monate verlängert und deren Kündigungsfrist maximal sechs Wochen beträgt. Zu den weiteren Einstellungen zählen eine monatliche Zahlweise, eine Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten, ein Neukundenbonus in Höhe von maximal 15 Prozent des Jahrespreises sowie der Ausschluss von Pakettarifen.

Alle Einstellungen lassen sich jederzeit individuell anpassen – damit können Verbraucher ganz selbstständig entscheiden, welche Bedingungen ihnen wichtig sind. Beispielsweise legen immer mehr Kunden Wert auf Ökostrom. Wer sicher ist, dass er das Klima unterstützen und auf jeden Fall auf den grünen Strom aus regenerativen Energiequellen umsteigen möchte, kann sich ausschließlich Stromanbieter anzeigen lassen, die Ökostrom-Tarife im Angebot haben.

(rfi)

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