0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:

Strompreiserhöhung: Wer nicht wechselt, verliert bares Geld

31.10.2012 - 18:04

Der aktuelle Strompreisindex von CHECK24 bringt es ans Licht: Strom in der Grundversorgung ist durchschnittlich um 21 Prozent teurer als bei alternativen Stromtarifen. Seit 2007 - und damit innerhalb von nur fünf Jahren  - stieg der Preis bei den Grundversorgern sogar um 30 Prozent. Insgesamt hat sich Strom seit 2007 um rund 25 Prozent verteuert. Der Wechsel zu Alternativanbietern birgt enormes Sparpotenzial – wer da nicht wechselt, zahlt weiterhin zu viel für Strom.

Etwa 16 Millionen deutsche Haushalte akzeptieren offenbar diese stetig steigenden Preise und beziehen ihren Strom weiterhin aus der Grundversorgung. Diese rund 40 Prozent Nicht-Wechsler zahlen beim Strom dafür einen hohen Preis und völlig unnötige Zusatzkosten. Dabei werden Verbraucher in Deutschland beim Strom ohnehin schon stärker zur Kasse gebeten werden, als in anderen europäischen Ländern. Tendenz: steigend. Ein Wechsel des Stromanbieters, der Einsparungen bis zu 500 Euro pro Jahr bringen kann, ist gar nicht schwer.

Preisanstieg in der Grundversorgung

Die aktuelle Berechnung von CHECK24 zeigt, dass innerhalb der letzten fünf Jahre der Strompreis um etwa 25 Prozent teurer geworden ist. Berechnet für einen Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet der höhere Preis für einen Vier-Personen-Haushalt Mehrkosten von etwa 251 Euro pro Jahr. Besonders drastisch ist der Preisanstieg bei den Tarifen der Grundversorgung zu beobachten: hier betrug der Anstieg sogar durchschnittlich 30 Prozent – das macht für eine vierköpfige Familie mit durchschnittlichem Verbrauch rund 309 Euro mehr im Jahr aus! Die alternativen Tarife hingegen erhöhten sich im gleichen Zeitraum nur um etwa 17 Prozent, beziehungsweise 157 Euro.

2013 wird noch teurer

Isabel Wendorff von CHECK24 prognostiziert für 2013 drastische Preissteigerungen. Zu Beginn des kommenden Jahres werden die Grundversorger ihre Tarife aufgrund von Erhöhungen der EEG-Umlage und der Netzentgelte weiter erhöhen. „Verbraucher sollten jetzt zu einem günstigen Alternativanbieter mit einer Preisgarantie wechseln, so den Erhöhungen entgehen und sogar noch sparen“, rät Wendorff.

Kein Stromausfall durch Wechsel

Ein Wechsel des Anbieters, der Einsparungen bis zu 500 Euro pro Jahr bringen kann, ist gar nicht schwer. Doch scheinbar scheuen viele Stromkunden eine solche Veränderung aus Angst, dass sie ohne Strom da stehen, wenn der Wechsel nicht reibungslos verläuft. Dies ist jedoch gesetzlich ausgeschlossen, die Stromversorgung muss gesichert sein.

(rfi)

Weitere Artikel: