0800 - 24 24 123 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:
  • »
  • »
  • » Strompreisentwicklung: Preise der Grundversorgung seit 2007 um über 23 Prozent gestiegen

Strompreisentwicklung: Preise der Grundversorgung seit 2007 um über 23 Prozent gestiegen

22.12.2010 - 10:08

Der durchschnittliche Strompreis in der Grundversorgung ist von Juli 2007 bis Januar 2011 um über 23 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt CHECK24 durch eine Studie zur  Strompreisentwicklung in der Grundversorgung.

CHECK24 hat seit Juli 2007 jeden Monat die Stromkosten für 5.000 kWh errechnet und den bundesweiten Durchschnitt gebildet. Dazu wurden die Kosten nach Einwohnern pro Netzgebiet gewichtet.

Preissteigerung seit Mitte 2007 um 23 Prozent

Seit Juli 2007 ist ein Anstieg des durchschnittlichen Strompreises in der Grundversorgung um über 23 Prozent festzustellen. Dies bedeutet für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh eine Erhöhung der jährlichen Stromkosten von 1.015 Euro (Juli 2007) auf 1.252 Euro (Januar 2011). Demnach muss der Vier-Personen-Haushalt jährlich 237 Euro mehr für Strom zahlen als noch vor dreieinhalb Jahren.

Jahresvergleich Januar 2010/2011 zeigt Erhöhung um sieben Prozent

Laut der Strompreisentwicklung Studie ist zwischen Januar 2010 und Januar 2011 der durchschnittliche Strompreis in der Grundversorgung um sieben Prozent bzw. 83 Euro (für 5.000 kWh) gestiegen.

Besonders zum Jahreswechsel ziehen viele Versorger die Preise an. Von Dezember 2010 auf Januar 2011 ist ein Anstieg von vier Prozent zu beobachten.

Höchste Steigerung in Berlin und Hamburg

Von den Erhöhungen zwischen Januar 2010 und Januar 2011 sind besonders Verbraucher in Berlin und Hamburg betroffen. Dort belaufen sich die Preissteigerungen auf elf Prozent. Auch in Nordrhein-Westfalen (+9 Prozent), Baden-Württemberg (+9 Prozent) und Rheinland-Pfalz (+8 Prozent) sind die Strompreise in der Grundversorgung deutlich gestiegen.

Am teuersten ist Strom im Januar 2011 im Saarland. Für 5.000 kWh Strom zahlen Verbraucher dort durchschnittlich 1.339 Euro. Auch die Strompreise in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg übersteigen den Bundesdurchschnitt, der 1.252 Euro für 5.000 kWh Strom beträgt.

Am günstigsten ist die Grundversorgung im Januar 2011 in Bremen, doch die Stadtwerke haben bereits für Februar Erhöhungen angekündigt. Damit werden im Februar Hamburg und Berlin die Spitzenpositionen übernehmen.

Strom in Ostdeutschland teurer als in Westdeutschland

Zwar sind die Strompreise in der Grundversorgung von Januar 2010 bis Januar 2011 im Westen (+7 Prozent) stärker gestiegen als im Osten Deutschlands (+6 Prozent), dennoch ist die Stromgrundversorgung im Osten immer noch teurer als im Westen. Im Osten beträgt der Durchschnittspreis für 5.000 kWh Strom 1.270 Euro, im Westen 1.248 Euro.

Für Januar und Februar planen 570 Versorger Preiserhöhungen in der Grundversorgung

Zum 1. Januar und 1. Februar 2011 planen 570 Stromversorger, ihre Grundversorgungstarife zu erhöhen. Die Steigerungen belaufen sich in der Spitze auf 20 Prozent, im Durchschnitt betragen sie 7,2 Prozent. Aufgrund der Erhöhung um 20 Prozent müssen Kunden des Gemeindewerks Fußgönheim (Rheinland-Pfalz) mit Mehrkosten von 222 Euro pro Jahr rechnen. Strompreissenkungen hat bisher kein einziger Versorger angekündigt. Hier empfiehlt sich für Verbraucher ein umfassender Stromanbieter Vergleich, um die günstigsten Tarife zu finden.

Hinweis: Die komplette Studie zur Strompreisentwicklung finden Sie hier.

(kb)

Weitere Artikel: