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Strompreise steigen im 1. Quartal 2011: Rund 72 Prozent der deutschen Haushalte betroffen

21.01.2011 - 11:49

Auch in den ersten drei Monaten 2011  werden die Strompreise steigen: 609 Stromanbieter haben Erhöhungen ihrer Grundversorgungstarife durchgesetzt oder angekündigt. Insgesamt sind davon rund 33,5 Millionen Haushalte betroffen. Dies entspricht ca. 72 Prozent aller Haushalte in Deutschland.

Zu diesem Ergebnis kommen die CHECK24-Experten, die deutschlandweit die Energiepreisveränderungen analysiert haben.

Rund 33,5 Millionen Haushalte müssen mehr für ihren Strom zahlen

Von den Strompreiserhöhungen im 1. Quartal 2011 sind deutschlandweit rund 33,5 Millionen Haushalte betroffen, d.h. ca. 72 Prozent aller deutschen Haushalte.

Im Schnitt steigen die Strompreise der 609 Anbieter um 7,2 Prozent. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies eine Mehrbelastung von 85 Euro im Jahr (bei einem Verbrauch von 5.000 kWh).

Im Februar und März werden bei 87 Anbietern die Strompreise steigen

Zum 1. Februar und 1. März 2011 planen 87 Stromanbieter, ihre Grundversorgungstarife zu erhöhen. Die Strompreise steigen um durchschnittlich 7,2 Prozent.

Am stärksten sind die Kunden der Stadtwerke Strausberg (Brandenburg) von den Erhöhungen betroffen. Sie müssen fast 16 Prozent mehr für ihren Strom zahlen. Dadurch entstehen für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh Mehrkosten in Höhe von  172 Euro pro Jahr.

Die Wirtschaftsbetriebe Norderney zeigen, dass es auch anders geht und haben als einziger Stromanbieter eine Preissenkung angekündigt. Laut Unternehmensangaben ist diese durch niedrigere Kosten für den Stromtransport (die Netzentgelte) möglich. Jedoch liegt der Preis des Versorgers trotz der Senkung über dem durchschnittlichen Preis der Strompreiserhöher. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ermöglicht den Kunden ein Sparpotenzial von bis zu 300 Euro pro Jahr.

Strompreise steigen auch bei E.ON

Zum März planen vier der sieben regionalen E.ON-Vertriebsgesellschaften Strompreiserhöhungen: E.ON Thüringer Energie (+10,8 Prozent), E.ON edis (+6,8 Prozent), E.ON Hanse (+6,3 Prozent) und E.ON Bayern (+6 Prozent). Die weiteren drei – E.On Avacon, E.ON Mitte und E.ON Westfalen-Weser –  ziehen voraussichtlich im Mai die Strompreise an.

*Berechnet für einen Verbrauch von 5.000 kWh, Tarife mit Vorauskasse und/oder Kaution wurden nicht berücksichtigt, alle Tarife inkl. Erstjahresrabatt/Bonus

(kb)

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