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E.ON erhöht Strompreise im Mai 2010 um bis zu 6,5 Prozent

15.02.2010 - 22:21

Töchter des Energiekonzerns E.ON haben Strompreiserhöhungen zum 1. Mai 2010 angekündigt. Im Schnitt betragen diese 4,2 Prozent.

E.ON-Kunden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, und Sachsen-Anhalt müssen ab Mai mehr für ihren Strom zahlen. Wie hoch die Erhöhungen ausfallen, ist regional verschieden.

Die höchsten Mehrkosten ergeben sich für Kunden von E.ON Hanse in Hamburg und Schleswig-Holstein. Dort steigt der Strompreis pro Kilowattstunde um 1,52 Cent. Das entspricht einer Erhöhung um 6,5 Prozent. Der Grundpreis bleibt unverändert.

Auch E.ON Avacon in Sachsen-Anhalt hält den Grundpreis konstant, erhöht den Kilowattpreis jedoch um 1,1 Cent auf 25 Cent. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden ergeben sich so monatliche Mehrkosten von 3,25 Euro – sprich 4,2 Prozent.

In Niedersachsen beträgt die Preissteigerung für Strom 0,6 Prozent. Ab Mai kostet die Kilowattstunde dort 22,79 Cent. Für unseren Beispielhaushalt bedeutet das Mehrkosten von 1,75 Euro pro Monat.

E.ON Bayern nimmt eine Preiserhöhung von 1,3 Cent je Kilowattstunde zum 1. Mai 2010 vor.

Die Tochtergesellschaften von E.ON rechtfertigen die Preisanpassungen mit den höheren Kosten für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und den erhöhten Netzentgelten.

Freuen dürfen sich alle Kunden von E.ON Thüringen, E.ON edis in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie von E WIE EINFACH. Ihnen drohen keine Mehrkosten durch Strompreiserhöhungen.

Da bereits zum Jahreswechsel 160 Strom- und 74 Gasanbietern ihre Preise angehoben haben und bei weiteren 52 Strom- sowie 15 Gasversorger die Preise zum Februar und März gestiegen sind, hat im 1. Quartal des neuen Jahres mehr als jeder fünfte der rund 900 Grundversorger seine Strompreise verteuert.

(kb)

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