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Strompreise 2014 - Bei diesen Anbietern wird’s ab Januar teurer

13.11.2013 - 16:00

Wenn der eigene Stromanbieter mitteilt, dass er die Preise erhöht, sollten sich Verbraucher nach günstigeren Angeboten umschauen. Vor allem die Grundversorgung wird seit Jahren kontinuierlich teurer. Und die nächsten Strompreiserhöhungen stehen schon ins Haus: 61 Grundversorger ab Januar 2014 heben die Preise für ihre Tarife ab Jahresbeginn an, wie eine aktuelle Erhebung des Vergleichsportals CHECK24 zeigt. Unser Tipp für alle Betroffenen: Sie sollten dringend Strompreise vergleichen und den Anbieter wechseln.

Für eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Verbrauch von 5.000 Kilowattstunden (kWh) bedeutet dieser Preisanstieg Mehrkosten von durchschnittlich etwa 48 Euro – sie zahlen im Schnitt demnach über drei Prozent mehr als noch in diesem Jahr. Einige Kunden müssen sogar bis zu neun Prozent mehr für Strom bezahlen – das kann für den Musterhaushalt mit vier Personen auch schnell mal über 130 Euro mehr im Jahr ausmachen.

Bisherige Strompreiserhöhungen nur der Anfang

So viel Strom kann ja kaum über weniger Verbrauch eingespart werden, damit sich die Mehrkosten wieder ausgleichen. Außerdem zeigt die CHECK24-Analyse nur diejenigen Stromanbieter auf, die eine Preiserhöhung bislang bekannt gegeben haben. Wer endgültig tatsächlich zum Januar seine Strompreise erhöht, steht erst ab Mitte November fest. Bis dahin müssen die betroffenen Stromkunden von ihren Anbietern informiert werden.

Weitere Stromanbieter werden 2014 folgen

Die CHECK24-Experten gehen zudem davon aus, dass viele Versorger im Laufe der ersten Monate des kommenden Jahres mit Preiserhöhungen nachziehen werden. Zwar ist der Börsenstrompreis weiter im Sinkflug, doch die staatlichen Abgaben steigen kontinuierlich. Sie machen inzwischen gut die Hälfte des Strompreises aus. Vor allem die Förderung der erneuerbaren Energien schlägt dabei in Form der EEG-Umlage zu Buche. Sie erhöht sich zum Jahreswechsel um fast 20 Prozent und kostet ab Januar 6,23 Cent pro Kilowattstunde.

Offen ist auch, wie stark die Netzentgelte in deutschen Netzgebieten steigen werden – die endgültigen Zahlen stehen erst ab dem 1. Januar fest. Es ist daher nicht verwunderlich, dass einige Stromanbieter – darunter auch Energieriese RWE – bereits angedeutet haben, dass die bisherigen Strompreise nicht über das ganze Jahr gehalten werden können.

Stromanbieterwechsel gegen steigende Strompreise

Den Stromkunden bleibt jedoch noch eine Möglichkeit, die Preissteigerungen abzufedern: der Stromanbieterwechsel. Dazu raten auch die Experten vom Magazin Finanztest in ihrer aktuellen Ausgabe. Schließlich können Stromkunden vor allem bei einem Wechsel aus der Grundversorgung zu einem der alternativen Stromanbieter mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

(rfi)

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