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Strompreis: Sparpotenzial in der eigenen Wohnung

14.09.2012 - 10:32

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) reagierte am Donnerstag auf die Pläne der Bundesregierung, die Hartz IV-Sätze um acht Euro zu erhöhen. Er kritisiert, dass die gleichzeitig zu erwartende Preiserhöhung für Strom im kommenden Jahr dennoch besonders für Empfänger der staatlichen Sozialleistungen kaum zu bewältigen sein werde. Ein Weg, die Kosten dennoch im Rahmen zu halten, ist das Stromsparen. Dies ist für jeden Haushalt schon mit ganz einfachen Mitteln möglich.

Adolf Bauer, Präsident des SoVD kritisierte in Medienberichten, dass sich viele Hartz-IV-Bezieher Energie schon längst nicht mehr leisten könnten und aufgrund der explodierenden Strompreise immer öfter in eine Kostenfalle gerieten. Die Kostenfallen lassen sich aber leicht reduzieren. Auch diejenigen, die nicht auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind, sollten das Sparpotenzial in den eigenen vier Wänden ausnutzen. Denn sie verstecken sich dort gut, die gemeinen Stromfresser.

Dabei ist es ganz einfach, einige von ihnen zu entlarven und zu entschärfen. So kann mit einem bewussteren Nutzverhalten der Energiebedarf um bis zu 20 Prozent gesenkt werden – das spart bares Geld. Hilfreich sind hier etwa die Ratgeber von CHECK24, die in Kooperation mit co2online kostenlos bereitgestellt werden. Jeder kann so ganz einfach erkennen, ob der eigene Verbrauch noch gesenkt werden sollte.

Teurer Dauerbetrieb

Mit dem Ausschalten von Licht, HiFi- oder TV-Gerät ist zwar schon ein Schritt getan. Doch viele kleine Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie eigentlich nicht verwendet werden – dank StandBy-Betriebs. Dazu gehören etwa Radiowecker, Modem oder eben auch der Fernseher und die Stereoanlage. Deren Dauerverbrauch summiert sich am Ende eines jeden Monats und treibt die Stromrechnung unnötig in die Höhe – dabei braucht man diese Geräte gar nicht die ganze Zeit. Wieviel Sparpotential im Verzicht auf dauerhaften Bereitschaftsbetrieb liegt, lässt sich mithilfe eines Standby-Checks auf CHECK24 herausfinden.

Auch das Austauschen von Geräten wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Trockner birgt großes Sparpotenzial. Denn selbst, wenn zunächst Geld investiert werden muss – die Neuanschaffung rechnet sich nach einiger Zeit, wenn man dafür weniger Strom verbraucht. Der Orientierung für den Energieverbrauch der Neugeräte liefert das Energielabel (A+ bis A+++), das jeder Hersteller vergeben muss.

Wem das dennoch etwas zu teuer erscheint, kann auch kleine Maßnahmen ergreifen: Alle herkömmlichen Glühbirnen gegen Energiesparlampen tauschen. Seit Anfang September gelangen ohnehin keine anderen Lampen mit einer Leistung von mehr als 10 Watt in den Handel – dank einer EU-Verordnung.

Nebenkosten senken

Auch bei den Nebenkosten kann leicht noch gespart werden. Selbst für Mieter ist ein Vergleich lohnenswert. Mit dem Betriebstromratgeber auf CHECK24 lässt sich überprüfen, ob sich eine neue Heizungspumpe lohnt. Die Pumpen für die Zentralheizung oder Wasserversorgung etwa werden mit Strom betrieben, der in den Nebenkosten aller Mieter aufschlagen. Sind diese schon alt, verbrauchen sie viel mehr Strom als Geräte der neuen Generation. Damit kann das neue effiziente Modell die Nebenkosten senken. Ein Check lohnt sich.

Lukrativer Vergleich

Die hilfreichen Energiesparratgeber gibt es bei CHECK24 auch für weitere Bereiche. Außerdem kann ein Wechsel des Stromversorgers durchaus lukrativ sein. Bis zu 500 Euro im Jahr kann eine vierköpfige Familie mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr so einsparen.  Und das sogar, wenn man die Energiewende unterstützen und auf Ökostrom umsteigen möchte. Häufig ist hier ein Anbieter von Strom aus regenerativen Energiequellen sogar günstiger als der Normalstrom des Grundversorgers. Ein Vergleich lohnt sich.

(rfi)

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