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Zappenduster: Was tun, wenn der Stromanbieter abschaltet?

23.04.2014 - 17:24

Es ist das Horrorszenario eines jeden Stromkunden: Einmal die Rechnung nicht gezahlt und schon sitzt man im Dunkeln. Doch die Panik muss nicht sein. In Deutschland kommt es zwar tatsächlich in den vergangenen Jahren immer häufiger zu Stromabschaltungen in säumigen Haushalten, wie eine aktuelle Statistik des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt. Doch bis zum Abdrehen der elektrischen Energie dauert es mindestens einige Wochen. Zeit, in der die Kunden reagieren können – und auch sollten.

In Deutschland hat der Gesetzgeber geregelt, dass die Stromversorgung gesichert sein muss. Deshalb kann ein Stromanbieter auch nicht einfach die Stromversorgung abschalten, nur, weil ein monatlicher Abschlag zu spät bezahlt wird. Dennoch gilt: die Rechnung sollte zeitnah beglichen werden, wie bei anderen Verträgen auch.

Mahnung und Ankündigung

Bleiben eine oder gleich mehrere Zahlungen in Folge aus, darf der Stromanbieter zunächst mahnen. Wächst der Schuldenberg des Kunden auf mehr als hundert Euro an, ohne dass er sich gerührt hat, kann der Stromanbieter in Erwägung ziehen, die Versorgung einzustellen. Doch auch dieser Schritt muss mindestens vier Wochen zuvor erstmalig angekündigt werden. Mindestens drei Tage vor der endgültigen Sperre muss der Stromanbieter seinen Kunden nochmalig davon in Kenntnis setzen.

Nicht Abwarten und Tee trinken

Es vergeht somit einige Zeit, bis der Strom tatsächlich abgedreht wird. Doch diese Zeit sollte nicht tatenlos abgewartet werden. Denn ist der Strom erst einmal weg, drohen neue Kosten – sowohl für die Abschaltung vom Netz, als auch die Maßnahme, die Sperre wieder rückgängig zu machen. Es wird also noch teurer – von den Mahngebühren ganz abgesehen.

Wer wirklich nicht mehr weiß, wie er die Stromrechnung bezahlen soll, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Es gibt viele Möglichkeiten, die Schulden abzutragen. Sowohl die Sozialämter als auch zahlreiche Wohlfahrtsverbände helfen in vielen Fällen mit finanziellen Überbrückungsdarlehen weiter. Des Weiteren sind viele Stromanbieter bereit, die Schulden über Ratenzahlungen abzutragen. Am besten sollten Betroffene einfach bei den entsprechenden Stellen nachfragen.

Stromkosten sparen

Wer schnellstmöglich seine Stromkosten reduzieren möchte, um nicht mehr so viel zahlen zu müssen, kann natürlich zunächst direkt beim Verbrauchsverhalten ansetzen. Natürlich können es sich viele Haushalte nicht leisten, alte Geräte, wie die Waschmaschine oder den Gefrierschrank gegen neue, sparsamere Modelle auszutauschen. Da hilft also nur noch: Abschalten, wo es geht. Es gibt inzwischen zahlreiche Tipps zum Stromsparen – auch bei CHECK24.

Eine weitere Sparmöglichkeit bietet schlussendlich der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter. Machen Sie einfach den Stromvergleich und sehen Sie, wie viel Geld sie im Jahr sparen können.

(rfi)

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