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Strom sparen: Die 900-Kilo-Diät

09.12.2014 - 16:00

Wussten Sie, dass jeder Deutsche jährlich elf Tonnen schwerer wird? Keine Angst, es geht nicht um Körpergewicht, sondern um den Pro-Kopf-Ausstoß an CO2. Mit alltäglichen Tätigkeiten, wie Auto fahren, einkaufen und kochen, verbrauchen wir jedes Jahr durchschnittlich elf Tonnen Kohlendioxid. Während bei üblicher Gewichtszunahme Diäten und Sport helfen, hilft bei CO2-Übergewicht nur eines: Strom sparen. Mit ein paar einfachen Kniffen, kann jeder das Klima und gleichzeitig seine Haushaltskasse entlasten.

Wer seine Ökobilanz aufpolieren möchte, fängt am besten in den eigenen vier Wänden an. Hier verstecken sich die meisten Stromfresser. Besonders alte Geräte entpuppen sich häufig als wahre Energieverschwender. Aber auch Angewohnheiten, wie etwa den Fernseher auf Stand-by laufen zu lassen, belasten die Umwelt und machen sich später auf der Stromrechnung bemerkbar. Im Stromsparratgeber erfahren Sie, wie sich in nahezu jedem Zimmer eine Menge Strom und Geld sparen lassen. Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch das Energiesparhaus!

Energiespartipps für Hobbyköche und Bürohengste

Allein in der Küche verbirgt sich ein großes Einsparpotenzial. Wer zum Beispiel Wasser im Wasserkocher erhitzt, statt die Kochplatte zu verwenden, kann jährlich 20 Kilogramm CO2 und rund zehn Euro sparen. Auch die Ökoprogramme der Spülmaschine können helfen, bis zu 31 Euro im Jahr einzusparen.

 

Auch in Büro und Wohnzimmer kann der der Stromverbrauch einfach reduziert werden. Hier entscheidet unter anderem die Bildschirmgröße von Computer oder Fernseher. Je größer der Bildschirmdurchmesser, desto höher ist der Energieaufwand. Darum sollten sich Verbraucher vor der Anschaffung eines Neugeräts genau überlegen, ob ein kleiner 19-Zoll-Monitor nicht doch völlig ausreicht, um E-Mails zu checken. Wer auf einen überdimensionalen PC-Bildschirm verzichtet, kann jährlich über 30 Euro und knapp 65 Kilo Kohlendioxid einsparen.

Geliebte Glühbirne

Energiesparlampen sind grell und haben hässliche Formen. Das sind nur zwei von vielen Vorurteilen. Aber Glühbirnen-Liebhaber können aufatmen: Es gibt Sparlampen auch in Birnenform mit warmen Lichttönen. Wer immer noch alte Glühlampen verwendet, sollte schnell auf die energiesparenden Alternativen umsteigen.

 

Die richtige Helligkeit erkennen Verbraucher nicht mehr an der Watt-Zahl, sondern am Lumen-Wert. Eine Energiesparlampe mit 710 Lumen entspricht etwa einer herkömmlichen 60-Watt-Birne. Mit dem Lampentausch sind knapp 20 Euro jährliche Ersparnis möglich.

Der CHECK24-Stromsparratgeber

Sie wollen nicht länger ein CO2-Schwergewicht sein? Dann blättern Sie durch unseren Stromsparratgeber. In einem Rundgang durch unser Energiesparhaus erfahren Sie, wie Sie im eigenen Haushalt eine Menge Kohlendioxid und Strom sparen können. Zudem werden die EU-Energiesparlabel erklärt und nützliche Haushaltstricks verraten. Mit den Stromspartipps können Verbraucher insgesamt bis zu 480 Euro und bis zu 930 Kilogramm CO2 einsparen.

 

(sst)

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