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Strom ist für Privathaushalte immer noch zu teuer

10.03.2010 - 21:33

Knapp zwölf Jahre nach der Liberalisierung des Strommarktes kann von einer Entlastung für Privathaushalte noch immer nicht die Rede sein. Zwar hat inzwischen jeder die Möglichkeit, zu einem alternativen Stromversorger zu wechseln, allerdings machten laut BDEW bisher nur 21 Prozent der Haushalte davon Gebrauch.

Knapp 40 Prozent befinden sich immer noch in der teuren Grundversorgung. Und die Preise für diese Tarife sind seit Januar 2009 im Durchschnitt noch einmal um weitere 7,15 Prozent angehoben worden. Nur rund 50 Stromversorger haben ihre Preise für die Grundversorgung leicht gesenkt, jedoch fielen die Großhandelspreise für Strom seit 2009 um durchschnittlich 40 Prozent. Nach Ansicht von Holger Krawinkel, Energie-Experte der Verbraucherzentralen, hätte Strom also schon längst deutlich billiger werden müssen.

Verbraucherschützer raten Kunden daher, sich über alternative Angebote für Strom zu informieren. Allein durch einen Anbieterwechsel kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt (mit einem Verbrauch von 5.000 kWh) über 400 Euro pro Jahr sparen.

Vergleichsportale geben einen guten Überblick über verfügbare Tarife in der eigenen Region. Alles was man für einen Stromvergleich braucht, ist die Postleitzahl und der jährliche Stromverbrauch.

(iw)

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