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Semesterbeginn: So sparen Studenten beim Strom

04.10.2011 - 16:41

In diesen Wochen beginnt an den Unis in Deutschland wieder das Wintersemester. Für tausende Erstsemester bedeutet das nicht nur einen Umzug in die erste eigene Wohnung. Sie müssen ab sofort auch selbst für ihre Stromrechnung aufkommen. Mit einigen Tipps und Tricks und einem günstigen Stromanbieter können Studenten ihr schmales Budget schonen.

Beim Einzug in die neue Wohnung kommt bereits Strom aus der Steckdose. Er stammt vom örtlichen Grundversorger, meist die Stadtwerke. Bei ihnen muss sich der Mieter der neuen Wohnung dennoch anmelden - außer, er wählt gleich einen anderen Stromanbieter. Das funktioniert bei vielen Unternehmen bis zu sechs Wochen nach dem Einzug und ist eine Überlegung wert. Denn die Grundversorgung ist fast immer teurer als andere Tarife. Ein Wechsel ist allerdings auch später problemlos möglich: Die Kündigungsfrist beträgt in der Grundversorgung nur einen Monat zum Monatsende. Durch einen günstigeren Stromtarif kann in vielen Fällen jährlich eine dreistellige Summe gespart werden.

Fast jeder kann den Stromanbieter wechseln und sparen

Den Stromanbieter wechseln kann grundsätzlich jeder, der einen eigenen Stromanschluss und einen eigenen Zähler hat. Benötigt werden die Zählernummer, die auf dem Gehäuse steht, und der Zählerstand beim Einzug bzw. zum Zeitpunkt, an dem der Wechsel in Kraft tritt. Bei vielen Mietshäusern hängen die Zähler im Keller in einem eigenen, abgeschlossenen Raum - in diesem Fall den Vermieter um Zugang zu den Geräten bitten. Ein Stromvergleich im Internet schafft schnell Klarheit, welche Tarife besonders günstig sind. Wichtig ist dabei, den eigenen Verbrauch richtig einzuschätzen, da nur so eine korrekte Berechnung möglich ist. Ist der Verbrauch nicht bekannt oder sind Schwankungen zu erwarten, sollten keine Pakettarife oder Tarife mit Mehr-/Minderverbrauchsaufschlag gewählt werden. Sie sind nur für bestimmte Energiemengen günstig.

 

Zudem sollten studentische Stromkunden auf Vertragsdetails und Zahlweise achten: Wer flexibel bleiben will oder ein Auslandssemester plant, sollte auf kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen achten. Ebenso sollten Angebote mit hohem Bonus in diesem Fall gemieden werden - denn wer sie weniger als zwölf Monate nutzt, erhält meist auch keinen Bonus. Tarife mit Vorauskasse sind zwar häufig besonders günstig, müssen aber für ein ganzes Jahr im Voraus bezahlt werden. Das kann ein Studentenbudget schnell überlasten. Wird die Studentenbude während der Semesterferien nicht bewohnt, kann ein Stromtarif ohne monatliche Grundgebühr günstig sein, bei dem nur der tatsächlich verbrauchte Strom in Rechnung gestellt wird.

Strom sparen senkt die Energiekosten weiter

Die Stromrechnung kann zusätzlich auch durch Strom sparen gedrückt werden. Energiesparlampen reduzieren den Strombedarf der Beleuchtung erheblich, wenn nächtelang durchgefeiert oder durchgelernt wird. Fernseher, Stereoanlage, DVD-Player, Netzteile und Computer sollten mit einer schaltbaren Steckerleiste stets komplett vom Stromnetz getrennt werden - sie verbrauchen auch ausgeschaltet noch Strom. Nur Tintenstrahldrucker sollten möglichst nicht ganz ausgesteckt werden. Denn sie spülen sonst nach dem Einschalten jedes Mal den Druckkopf mit teurer Tinte.

 

Gewaltiges Sparpotential steckt auch in den Haushaltsgeräten. Alte Kühlschränke, Waschmaschinen oder Trockner sind regelrechte Stromfresser. Effiziente Neugeräte kosten zwar in der Anschaffung mehr als gebrauchte Geräte aus Omas Keller, haben dieses Geld aber oft nach wenigen Jahren bereits wieder hereingespart. Müssen es dennoch Altgeräte sein, sollten einige Tipps berücksichtigt werden: Kühlschrank nicht an einen sonnigen Platz, neben die Heizung oder den Herd stellen, Temperatur nicht zu kalt wählen und Dichtung prüfen. Die Waschmaschine im Energiesparprogramm betreiben und Waschtemperatur nicht über 60 Grad wählen. Häufig reichen auch 30 Grad.

Günstiger Ökostrom und billiges Gas

Umweltbewusste Studenten können Klima und Natur einfach entlasten: durch Ökostrom. Er ist fast überall inzwischen zu vertretbaren Kosten verfügbar, so dass auch mit grünem Strom Einsparungen möglich sind. Nachhaltige Tarife sind an entsprechenden Gütesiegeln erkennbar. Und auch beim Heizen lassen sich die Kosten oft drücken: In Wohnungen mit eigenem Gasanschluss, zum Beispiel wenn mit einer Gastherme geheizt wird, können die Bewohner genauso problemlos wie den Stromversorger auch den Gasanbieter wechseln.

Tipp: Interessierte Studenten und Studienanfänger finden in unserem Studenten-Ratgeber weitere interessante Themen für's Studentenleben.

(mb)

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